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·18 avril 2026

"Bin schon sehr verärgert": FCS muss weiter zittern

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Erneut hat es der 1. FC Saarbücken durch die Nullnummer gegen 1860 München verpasst, einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen. Weil zudem Ulm gewinnen konnte und daher auf sechs Punkte an die Saarländer herangerückt ist, geht das Zittern weiter.

"Tut echt weh"

Es ist das leidige Thema des FCS in dieser Saison: die schwache Chancenverwertung. Wieder einmal ließen die Saarländer einige Hochkaräter liegen – und mussten sich daher mit einem torlosen Remis zufriedengeben. "Ich bin schon sehr verärgert, dass wir heute nicht gewinnen konnten", gab Tim Civeja im "MagentaSport"-Interview zu. "Das tut echt weh. Wir hatten die Chancen, müssen sie aber auch machen." In der Rückrunde gab der FCS von allen Drittligisten die meisten Torschüsse ab, erzielte daraus aber nur 13 Tore, was wiederum der Tiefstwert aller Klubs ist.


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Auch Trainer Argirios Giannikis haderte mit dem Chancenwucher: "Wir machen so viel richtig, und dann ist da irgendein abgeblockter Ball oder der Gegner rettet vor der Linie. Es kommt gerade viel zusammen. Ansonsten kann ich der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen." Dass sich die Saarbrücker vor dem gegnerischen Tor schon seit Monaten so schwer tun, machte Civeja vor allem an einem Kopfproblem fest: "Ich denke, es hängt auch damit zusammen, dass wir in einen Negativstrudel geraten sind. Dann setzt natürlich der Kopf ein und man überlegt und hinterfragt viel mehr."

Hohe Hürde in Essen

Zudem hatten die Saarländer nach 81 Minuten Pech, dass es nach einem Zweikampf zwischen Pick und Schifferl keinen Elfmeter gab. "Er stellt seinen Körper rein, ohne Aussicht auf den Ball", meinte Civeja, wollte den verpassten Sieg aber nicht damit begründen: "Wir hatten genug Chancen, um die Tore selbst zu machen." Trotz der Nullnummer sprach Giannikis von einem "tollen Spiel" seiner Mannschaft – gerade in der ersten Halbzeit. "Wir haben die totale Kontrolle gehabt." Mit Blick auf die Tatsache, dass der Klassenerhalt nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Partien immer noch nicht fix ist, meinte der 45-Jährige: "Wir müssen auf uns gucken. Mit dieser Leistung werden wir auch die Punkte holen, die wir brauchen."

Schon ein Sieg aus den verbleibenden vier Partien könnte womöglich reichen. Zumal der FCS das deutlich bessere Torverhältnis gegenüber Ulm hat. "Wir müssen das Positive beibehalten und dann weiterarbeiten." Am nächsten Samstag wartet bei Rot-Weiss Essen jedoch eine hohe Hürde auf den FCS, schließlich konnte RWE die letzten sieben Partien allesamt gewinnen, während der FCS seit 14 (!) Auswärtsspielen sieglos ist. "Wir müssen da mit Vollgas reingehen. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir etwas holen können", gab Civeja die Richtung vor.

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