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·25 avril 2026

Bittere Pleite im Nachbarschaftsduell – 1. FC Köln spielt stark auf und verliert

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Simon Hense

25 April, 2026

Seit Dezember 2019 hat der FC nicht mehr im eigenen Stadion gegen Bayer Leverkusen gewonnen. Und diese Serie setzt sich trotz einer starken Leistung fort: Der 1. FC Köln spielt gegen Bayer Leverkusen 1:2. Dabei entschied vor allem die Chancenverwertung die Partie.

In der Hinrunde hatten die Domstädter bei der 2:0-Niederlage gegen die Werkself nicht viel zu melden. In der Rückrunde präsentierte sich der FC dagegen sehr stark – konnte jedoch trotzdem keine Punkte holen. Mit 1:2 unterlagen die Geißböcke Bayer am Samstagnachmittag. Damit steigt der Druck im Abstiegskampf auf die Kölner vor den wichtigen Partien gegen Union Berlin und den 1. FC Heidenheim in den kommenden Wochen.

Der 1. FC Köln verliert unglücklich gegen Bayer 04 Leverkusen (Foto: Pau Barrena / Getty Images)

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Vor dem Nachbarschaftsduell gab es für FC-Trainer René Wagner vor allem eine drängende Frage: Wer soll Ragnar Ache, der sich gegen St. Pauli verletzt hatte, ersetzen? Einen Eins-zu-Eins-Ersatz sah Wagner nicht in seiner Mannschaft. „Ich will niemanden zu nahe treten, aber Ragy hat einfach eine unfassbare Qualität in der Luft, das wissen wir alle. Jetzt geht es darum, die richtige Kombination an Spielern zu finden und das aufzufangen“, so der Coach vor dem Spiel. Teil der Kombination sollte Marius Bülter sein, der für den verletzten Stürmer in die Startelf rückte. Außerdem bekamen Linton Maina und Kristoffer Lund den Vorzug vor Jan Thielmann und Alessio Castro-Montes. Ansonsten vertraute Wagner der gleichen Anfangsformation wie gegen St. Pauli.

Starke Kölner Anfangsphase

Und die legte direkt mit viel Tempo los. Schon nach fünf Minuten hatte der FC zwei gute Chancen. Nach einem Fehler von Jarell Quansah beziehungsweise Aleix Garcia kamen Said El Mala und etwas später Jakub Kaminski zum Abschluss, zielten allerdings jeweils nicht genau genug. Durch einen Ballgewinn von Jahmai Simpson-Pusey bekam El Mala bei einem Konter kurz danach direkt die nächste Möglichkeit. Seinen Schlenzer mit dem schwachen linken Fuß von der Strafraumkante konnte Janis Blaswich aber gut parieren. Der Keeper war eine Zeigerumdrehung später bei einem wuchtigen Freistoß aus der Distanz von Sebastian Sebulonsen ebenfalls auf seinem Posten.

Die Werkself hatte die ersten zehn Minuten nichts zu melden – bis Eric Martel sie ins Spiel holte. Einen schwachen Querpass des Mittelfeldspielers fing Patrik Schick ab, zielte vor Schwäbe aber zu ungenau an den Pfosten. Danach wurde die Partie etwas offener. So kam Leverkusen nach etwas über einer Viertelstunde zu nächsten Möglichkeit. Quansah hielt bei einer Hereingabe von Montrell Culbreath den Fuß rein, Schwäbe war im kurzen Eck aufmerksam. Kurz darauf waren wieder die Geißböcke auf dem Weg nach vorne. Bei einem Konter schickte Linton Maina El Mala in die Tiefe. Der 19-Jährige wurde noch von Quansah gestört, sodass er aus spitzem Winkel nicht mehr perfekt zum Abschluss kam und Blaswich die Chance vereitelte.

Harte Elfmeterentscheidung führt zur Leverkusener Führung

Nach dieser Möglichkeit deutete es etwas bis zur nächsten gefährlichen Aktion – die hatte es dafür aber in sich. Eine Hereingabe von Marius Bülter klärte Edmond Tapsoba genau auf Martel. Beim Dropkick des Sechser bekam Leverkusens Keeper die Arme jedoch noch schnell genug nach oben (29.). Kurz danach wäre er dann machtlos gewesen. Bei einem katastrophalen Rückpass von Quansah spritzte El Mala dazwischen und war so am Schlussmann vorbei. Aus spitzem Winkel hätte der 19-Jährige nur noch einschieben müssen, traf allerdings den Pfosten – die Riesenchance auf die Führung.

Nur ein paar Minuten später konnte dann Martel gerade so noch per Grätsche einen Abschluss von Alejandro Grimaldo blocken. Den zweiten Versuch setzte Nathan Tella dann drüber, wurde danach von Simpson-Pusey getroffen. Es gab aber keinen Elfmeter, weil der Ball schon im Aus war. Nur ein paar Minuten später zeigte Schiedsrichter Robert Hartmann doch auf den Punkt. Martel hatte mit angelegten Arm einen Pass von Exequiel Palacios im Sechzehner geblockt. Weil der Sechser jedoch eine leichte Bewegung zum Ball machte, pfiff der Referee – eine harte Entscheidung. Den anschließenden Elfer verwandelt Schick mit etwas Glück, weil Schwäbe die Ecke hatte und fast entscheidend drangekommen wäre (43.). So mussten die Geißböcke trotz vieler Chancen und einer starken ersten Hälfte mit einem Rückstand in die Pause.

Fehlende Effizienz bei Köln – Eiskalter Schick

In der zweiten Halbzeit setzte sich die Kölner Chancenverschwendung nahtlos fort: El Mala tauchte fast direkt nach Wiederanpfiff frei vor Blaswich im Strafraum auf. Halbrechts am Fünfmeterraum kam der Youngster nur gerade so vorm Leverkusener Schlussmann an den Ball und konnte ihn so nicht vorbeiliegen. Kurz darauf hatte Kaminski die nächste große Chance auf den Ausgleich, scheiterte aus sehr guter Position im Strafraum ebenfalls am Keeper der Werkself. Die machte es dagegen im direkten Gegenzug besser. Nur ein paar Sekunden nach der Kaminski-Großchance setzte sich Tella auf der linken Seite durch und flankte in die Mitte. Dort zeigte sich Schick eiskalt und versetzte dem FC den zweiten Nackenschlag (52.).

Die Geißböcke steckten trotzdem nicht auf. Nach einem schönen Zusammenspiel am Bayer-Strafraum versuchte es Kaminski erneut, wurde jedoch dieses Mal gerade noch geblockt. El Mala fehlte ungefähr eine Minute später, als er von links nach innen zog, die Präzision. In der 65. dribbelte der Youngster dann wieder in die Mitte. Sein erster Abschluss von der Strafraumkante wurde noch von der Bayer-Verteidigung abgewehrt, der zweite Versuch war zum wiederholten Male zu ungenau und ging drüber. Auch der Schuss nach einem weiteren Dribbling, dieses Mal jedoch aus ungefährlicherer Situation, flog übers Tor.

Waldschmidt mit nächstem Joker-Tor

Im Anschluss dauerte es ein paar Minuten bis zur nächsten Situation. Die besorgten dann zwei Joker: Jan Thielmann flankte auf Luca Waldschmidt, der Blaswich mit seinem Kopfball zur nächsten Parade zwang (75.). Zwei Minuten später machte es Waldschmidt dann besser. Leverkusen hatte das nächste El-Mala-Dribbling im Fünfmeterraum eigentlich schon entschärft, aber der FC-Joker blieb dran, kam an den Ball und schloss eiskalt aus kurzer Entfernung ab. Köln erhöhte weiter den Druck. Nach einem Zuspiel von Thielmann wurde Felipe Chavez Schuss vom Rand des Sechzehners geblockt, Waldschmidts zweiter Versuch aus der Distanz ging dann ein Stück vorbei. Erneut Chavez kam in der Nachspielzeit mit seinem Abschluss nicht an der Leverkusener Abwehr vorbei. In der letzten Minute rettete Tapsoba nach einer Ecke nochmal kurz vor der Linie für Leverkusen, ehe Blaswich auch den letzten FC-Versuch entschärfte.

Und so blieb es bei der bitteren Niederlage für die Kölner. In einer Woche müssen die Geißböcke dann nach Berlin. Am Samstagnachmittag um 15:30 (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) treten die Domstädter dort gegen Union an.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund (72. Waldschmidt), Özkacar, Simpson-Pusey, Sebulonsen – Kaminski, Martel (85. Niang), Johannesson (72. Chavez), Maina (60. Castro-Montes) – El Mala, Bülter (60. Thielmann); Gelbe Karten 1. FC Köln: Johannesson (45.); Tore: 0:1, 0:2 Schick (43., Elfmeter; 52.), 1:2 Waldschmidt (77.)


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