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·18 mars 2026

Blomqvist bringt Frankfurt mit Blitztor auf Kurs

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Eintracht Frankfurt ist in der Google Pixel Frauen-Bundesliga zurück auf dem dritten Tabellenplatz, der am Saisonende erneut die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb bedeuten würde. Das Team von Trainer Niko Arnautis behielt in einer Nachholpartie vom 15. Spieltag gegen den direkten Konkurrenten TSG Hoffenheim 2:0 (1:0) die Oberhand und verdrängte mit jetzt 36 Punkten die Gäste (35 Zähler) von Rang drei.

Vor 3214 Zuschauer*innen im Stadion am Brentanobad gelang Rebecka Blomqvist (1.) schon nach 50 Sekunden der Führungstreffer für die Hessinnen. In der zweiten Halbzeit legte die Schwedin auch noch ihr zehntes Saisontor zum 2:0 (64.) nach.


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Es war bereits das dritte Duell zwischen beiden Teams in dieser Saison. Während die Hoffenheimerinnen das Hinspiel in der Liga 3:0 für sich entschieden hatten, setzte sich die Frankfurterinnen im Achtelfinale des DFB-Pokals nach einem wilden 6:4 im Sinsheimer Dietmar-Hopp-Stadion durch.

Arnautis: "Sehr wichtiger Sieg"

"Es war ein hochverdienter und sehr wichtiger Sieg für uns", sagte Eintracht-Trainer Niko Arnautis im Interview bei SPORT1. "Wir hatten uns nach dem 2:4 in Bremen viel vorgenommen und war auch die klar bessere Mannschaft. Es ist gut, dass wir uns so zurückgemeldet haben. Das müssen wir jetzt aber auch am Samstag gegen den Hamburger SV bestätigen. Wir wollen unbedingt am Ende wieder unter den Top3 der Liga sein."

Doppeltorschützin Rebecka Blomqvist erklärte: "Wir wollten von Beginn an Druck machen, deshalb bin ich sofort bei der ersten Szene nach vorne gelaufen. Wie es genau passiert ist, weiß ich gar nicht. Aber plötzlich lag der Ball vor meinen Füßen und ich musste ihn nur noch ins leere Tor schieben. Es war unser Plan, den Gegner immer wieder mit Tiefenläufen zu stressen. Das hat gut funktioniert."

Oestenstad startet am Geburtstag

Im Vergleich zur 2:4-Niederlage beim SV Werderin Bremen nahm Eintracht-Trainer Niko Arnautis vier Wechsel vor. Für Pia-Sophie Wolter begann Nadine Riesen auf der rechten Abwehrseite. Geburtstagskind Marthine Oestenstad, die am Spieltag 25 Jahre wurde, rotierte in der Hintermannschaft für Neu-Nationalspielerin Jella Veit zurück in die Startelf. Im zentralen defensiven Mittelfeld agierte diesmal Elisa Senß statt Lisanne Gräwe. Anstelle von Jarne Teulings lief Géraldine Reuteler auf der rechten Achterposition in der Raute.

Ein besonderes Duell war es für Frankfurts Offensivspielerin Erëleta Memeti. Die kosovarische Nationalspielerin stand schließlich von 2022 bis 2025 bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag und war in 63 Bundesliga-Einsätzen an 29 Toren direkt beteiligt (17 Treffer, zwölf Assists). Weiterhin verzichten musste die Eintracht lediglich auf Abwehrspielerin Amanda Ilestedt und Torhüterin Sophia Winkler.

TSG-Cheftrainerin Eva-Maria Virsinger stellte ihre Anfangsformation im Vergleich zum 4:0-Heimsieg gegen die SGS Essen lediglich auf zwei Positionen um. Für Lisa Doorn und Valesca Ampoorter starteten U 23-Nationalspielerin Laura Gloning und Svenja Vöhringer, die damit ihr Startelfdebüt in der höchsten deutschen Spielklasse gab. Linda Natter stand nach längerer Pause wieder im Kader, Féli Delacauw und Sara Ritter mussten noch passen.

Frankfurt verpasst höhere Führung

Die Eintracht legte einen Blitzstart hin. Weil Hoffenheims Torhüterin Laura Dick nach einem langen Ball von Laura Freigang außerhalb des Strafraums am Ball vorbeitrat, konnte Rebecka Blomqvist die Kugel schon nach 50 Sekunden zum 1:0 (1.) ins leere Tor schieben.

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bestimmten die Frankfurterinnen über weite Strecken die Partie und hatten vor allem die besseren Torchancen. So musste Laura Dick vor allem bei Abschlüssen der beiden Außenverteidigerinnen Nina Lührßen und Nadine Riesen schon ihr gesamtes Können aufbieten, um weitere Gegentreffer zu verhindern. Ein weiterer Versuch von Nina Lührßen kullerte an den Pfosten, ein Schuss von Laura Freigang nach einem Rückpass von Erëleta Memeti wurde im letzten Moment geblockt.

Die TSG hatte offensiv nicht allzu viel entgegenzusetzen. Die mit Abstand beste Chance zum Ausgleich hatte Nikée van Dijk bereits während der Anfangsphase. Nach einer Linksflanke von Lisann Kaut setzte die Niederländerin ihre Direktabnahme jedoch über das Tor. Später musste Frankfurts Torhüterin Lina Altenburg noch einmal eingreifen, nachdem sich Selina Cerci gegen Marthine Oestenstad durchgesetzt hatte. Sonst aber geriet die Abwehr der Gastgeberinnen kaum einmal in Verlegenheit.

Laura Dick häufig auf dem Posten

Zur Pause kam bei der TSG Jill Janssens für Chiara Hahn, um mehr Schwung nach vorne zu bringen. Tatsächlich kamen die Kraichgauerinnen etwas mutiger aus der Kabine, so dass die bis dahin kaum beschäftigte Lina Altenburg gegen Lisann Kaut und Marie Steiner gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs zweimal eingreifen musste. Auf der Gegenseite setzte Nicole Anyomi mit einem Lupfer Geraldine Reuteler ein. Laura Dick wehrte den Schuss der Schweizer Nationalspielerin jedoch zur Ecke ab.

Nach einer guten Stunde schlug die Eintracht erneut zu. Rebecka Blomqvist profitierte von einem langen Steilpass von Nina Lührßen und traf überlegt zum 2:0 (64.). Nur wenig später hätte sie nach einem Zuspiel von Laura Freigang fast sogar den Dreierpack geschnürt. Laura Dick kam jedoch rechtzeitig aus ihrem Kasten.

In der Schlussphase prallten die beiden Nationalspielerinnen Laura Freigang und Selina Cerci bei einer Standardsituation am Frankfurter Strafraum unglücklich mit den Köpfen zusammen. Laura Freigang zog sich dabei eine Platzwunde zu. Beide Spielerinnen mussten lange behandelt und später auch ausgewechselt werden. Am Ergebnis und damit am verdienten Frankfurter Sieg änderte sich jedoch nichts mehr, weil Laura Dick zu Beginn der insgesamt siebenminütigen Nachspielzeit noch einen Schuss der eingewechselten Ilayda Acikgöz mit einer Glanzparade über die Latte lenkte.

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