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·9 juin 2026
Bochum: Leihspieler bleibt ein weiteres Jahr in der Schweiz

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·9 juin 2026

Colin Kleine-Bekel spielt seit Januar beim FC St. Gallen und wird auch in der kommenden Saison in Grün-Weiß auflaufen. Sein Leihvertrag wurde um ein Jahr verlängert.
Colin Kleine-Bekel kam mit großen Hoffnungen zurück in den Pott. Der ehemalige Jugendspieler von Borussia Dortmund legte eine steile Karriere bei Holstein Kiel hin und wurde letztlich nur durch einen Kreuzbandriss ausgebremst. Aufgrund seiner schweren Knieverletzung kam Kleine-Bekel in Bochum kaum zum Zug. Im Januar entschieden sich beide Parteien daher für eine Leihe zum FC St. Gallen in die Schweiz.
In St. Gallen brauchte der 23-Jährige etwas Zeit, um sich an das Spielsystem Enrico Maaßens zu gewöhnen. St. Gallen spielt ein aggressives 3-5-2 – besonders die Verteidiger werden vor viele 1:1-Situationen gestellt und müssen hoch verteidigen. Nach etwas Eingewöhnungszeit spielt Kleine-Bekel in den letzten Wochen der Saison eine größere Rolle. Auch im Pokalfinale kam Kleine-Bekel zumindest zu einem Kurzeinsatz. In St. Gallen setzt man auf seine Qualitäten.
Vor der Verlängerung des Leihvertrags verlängerte man in Bochum jedoch den Vertrag mit dem Verteidiger. Der neue Vertrag ist nun bis 2029 datiert. „Colin hat in den vergangenen Monaten seinen sportlichen und menschlichen Wert für unsere Mannschaft und unseren Klub mehr als nachgewiesen. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir mit Colin und dem VfL Bochum eine erneute Einigung für eine weitere Zusammenarbeit finden konnten“, sagte Bochum-Sportchef Roger Stilz.
In St. Gallen stellt man sich auf die kommende Saison ein. Nicht nur beginnt die Schweizer Liga bereits Ende Juli, knapp eine Woche nach dem WM-Finale, auch freut man sich bei den Espen auf das internationale Geschäft. Durch den Gewinn des Schweizer Pokals nimmt der FC St. Gallen an der Qualifikation zur UEFA Europa League teil.
Diese beginnt jedoch schon am 23. Juli für das Team von Enrico Maaßen. Daher arbeitet man frühzeitig daran, einen schlagkräftigeren und breiteren Kader zum Trainingsauftakt zusammenzuhaben.







































