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·25 juin 2026

Bouaddi zu Real Madrid? Mourinho hat anderen Wunschspieler

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Marrokos Mittelfeldjuwel Ayyoub Bouaddi hat sich durch seine bisherigen WM-Auftritte mächtig ins Rampenlicht gespielt. Der Jungstar von OSC Lille macht aktuell die besten Clubs der Welt auf sich aufmerksam. Auch Real Madrid hat Notiz vom 18-Jährigen genommen, scheint von einer Transferofferte aber dennoch Abstand zu nehmen. Das Geld wollen die Königlichen lieber in Chelsea-Kapitän Enzo Fernandez investieren.

Laut einem Bericht von The Atletic steht Bouaddi zwar auf der Liste der Madrilenen, aber eben nicht ganz oben. Dort thront mit Fernandez ein etablierter Name im europäischen Spitzenfußball. Der Argentinier wechselte im Januar 2023 für die unglaubliche Ablösesumme von 121 Millionen Euro von Benfica Lissabon zum FC Chelsea, wo der 25-Jährige seitdem im Mittelfeld die Fäden zieht. Auch wenn die Blues eine außerordentlich enttäuschende Saison spielten, sind Fernandez‘ Qualitäten unbestritten.


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Einem Abgang würde Chelsea wohl nur zustimmen, wenn sie mindestens ihr damaliges Investment wiederbekommen. Grundsätzlich kein Problem für Real, die jüngst erst ein 150-Millionen-Euro-Angebot für Fernandez‘ Nationalmannschaftskollege und Atlético-Starstürmer Julian Alvarez abgaben. Die Königlichen wollen nach einer enttäuschenden Saison ohne großen Titel in der kommenden Spielzeit eine Reaktion zeigen. Dazu bedarf es laut Florentino Pérez einer Großoffensive auf dem Transfermarkt.

Wie tief greift Real für Fernandez in die Tasche?

Mit Bernardo Silva, Ibrahima Konaté und Marc Cucurella sind die ersten drei hochkarätigen Neuzugänge bereits offiziell verkündet worden. Letztgenannter könnte im Fall eines Real-Angebots für Fernandez eine wichtige Rolle einnehmen, der Spanier spielte bis zuletzt zusammen mit dem Argentinier an der Stamford Bridge.

Dass der Spieler selbst einem Wechsel in die spanische Hauptstadt gegenüber nicht abgeneigt wäre, hat er im Frühjahr bereits angedeutet. In einem Interview erwähnte Fernandez, dass er, sollte er London verlassen, gerne in Madrid leben würde, da es ihn an Buenos Aires erinnere. Die Aussage wurde intern schlecht aufgenommen, der Kapitän wurde trotz seiner wichtigen sportlichen Rolle vom damaligen Trainer Liam Rosenior für mehrere Spiele suspendiert.

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Foto: Getty Images

Rosenior ist mittlerweile Geschichte, stattdessen hat Xabi Alonso das Ruder an der Stamford Bridge übernommen. Ob der Spanier Fernandez davon überzeugen kann, seine Wechselgedanken ad Acta zu legen? Dem Lockruf von Real Madrid widerstehen bekanntlich nur wenige. Zuerst müssen allerdings aber ohnehin die Finanzen geklärt werden.

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