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·21 avril 2026
„Brauche Ergebnisse“: Chelsea-Coach Rosenior spürt steigenden Druck

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·21 avril 2026

Beim FC Chelsea wächst der Druck auf Liam Rosenior. Nach vier Niederlagen in Serie steht der Coach zunehmend im Fokus und fordert selbst klar positive Ergebnisse. Vor allem im Rennen um die Champions-League-Plätze drohen die Blues weiter abzurutschen.
Wie der Guardian berichtet, hat Rosenior seine Situation offen eingeordnet und dabei ungewohnt deutlich gesprochen. Trotz Rückendeckung aus der Klubführung sei klar, dass langfristige Unterstützung nur über kurzfristigen Erfolg gesichert werden könne. „Ich brauche jetzt Ergebnisse“, stellte der Trainer klar und machte deutlich, dass die Verantwortung bei ihm liege.
Die sportliche Situation ist angespannt: Vier Pleiten in Folge in der Liga haben Chelsea ins Hintertreffen gebracht (Platz 6, 48 Punkte). Der Rückstand auf die Champions-League-Ränge beträgt aktuell sieben Punkte (Liverpool, 55 Punkte), bei nur noch wenigen verbleibenden Spielen. Auch ein weiterer Absturz in der Tabelle ist möglich, sollte die Negativserie anhalten.
Rosenior betonte, dass es nun nicht mehr um Durchhalteparolen gehe, sondern um Mentalitä. Seine Mannschaft müsse „Charakter zeigen“ und in schwierigen Momenten Verantwortung übernehmen. Der Trainer sieht vor allem die Reaktion seiner Spieler als entscheidend für die kommenden Wochen.

Foto: Getty Images
Ein wichtiges Thema bleibt die Entwicklung des vergleichsweise jungen Kaders. Rosenior machte deutlich, dass seine Arbeit nicht nur auf dem Trainingsplatz stattfinde. Vielmehr gehe es auch darum, die Spieler im Umgang mit Drucksituationen zu schulen und das öffentliche Bild zu verbessern. Auslöser für diese Aussagen war unter anderem eine Szene um Wesley Fofana, der nach seiner Auswechslung emotional reagierte und sich anschließend entschuldigte. Für Rosenior sind solche Momente Teil eines Lernprozesses, den seine Mannschaft schneller durchlaufen müsse.
Erschwerend kommt die angespannte Personalsituation hinzu. Mehrere Spieler fehlen aktuell mit muskulären Problemen, was laut Rosenior auch auf die hohe Belastung zurückzuführen ist. Der Trainer wies darauf hin, dass die Anzahl der Spiele das Verletzungsrisiko deutlich erhöhe. Doch trotz aller Schwierigkeiten bleibt der Engländer kämpferisch. Er wolle seine Mannschaft schützen, Verantwortung übernehmen und gleichzeitig den Turnaround schaffen.


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