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·4 février 2026
Bremen holt Thioune als Steffen-Nachfolger

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Der Bundesligist reagiert auf die Krise und holt den früheren Düsseldorf-Coach als Nachfolger des entlassenen Horst Steffen. Thioune soll den Abstieg verhindern.
Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat Daniel Thioune als Nachfolger für den entlassenen Trainer Horst Steffen geholt. Die Norddeutschen gaben die Verpflichtung des 51-Jährigen am Mittwoch bekannt. Thioune, der bis Oktober den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf trainiert hatte, ist ab sofort Cheftrainer und soll die Bremer vor dem Abstieg bewahren. Zur Vertragslaufzeit machte der Klub keine Angabe.
"Wir hatten sehr gute Gespräche mit Daniel. Seine Idee vom Fußball, seine Art und seine Herangehensweise an unsere aktuelle sportliche Situation waren ausschlaggebend für die Entscheidung", sagte Bremens Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz, der Steffen im Sommer als "Wunschlösung" und Nachfolger des freigestellten Ole Werner präsentiert hatte. Nun soll es Thioune richten: "Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm den Turnaround schaffen werden."
Thioune trainierte in der 2. Liga bislang den VfL Osnabrück (2017 bis 2020) sowie den Bremer Nordrivalen Hamburger SV (2020 bis 2021). In Düsseldorf arbeitete er anschließend rund dreieinhalb Jahre, sein Vertrag im Rheinland lief noch bis 2028. Bereits am Mittwoch (14.00 Uhr) soll Thioune die erste Trainingseinheit seiner neuen Mannschaft leiten.
"Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit der Mannschaft und ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird, erfolgreich miteinander zu arbeiten und die Ziele des Vereins zu erreichen", sagte er: "Nach den sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen war für mich schnell klar, dass ich zu Werder gehen möchte.“
Zuvor hatte Werder offenbar Wunschkandidat Bo Svensson abgesagt, auch Bo Henriksen galt als mögliche Option. Bremen steckt nach zehn Spielen ohne Sieg mitten im Abstiegskampf, als Tabellen-15. beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch einen Punkt. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gastiert Werder beim SC Freiburg. Der Klub hatte sich nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) von Steffen getrennt.








































