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·12 mai 2026
Bruno Fernandes ist Englands Spieler des Jahres – und was ist mit Declan Rice?

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·12 mai 2026

Bruno Fernandes (31) wurde von Englands Sportjournalisten zum besten Spieler der Saison gewählt. Das passt nicht jedem – schon gar nicht einem prominenten Arsenal-Anhänger.
Bruno Fernandes hat in dieser Saison einmal mehr bewiesen, warum Manchester United vor fünf Jahren über 60 Millionen Euro Ablöse für ihn an Sporting Lissabon überwies. Acht Tore, 20 Vorlagen in 35 Pflichtspielen – der Kapitän der Red Devils ist der assiststärkste Spieler der gesamten Premier League.
Dafür wurde der Portugiese nun mit dem Preis der Football Writers' Association als bester Spieler ausgezeichnet. Doch die Wahl sorgt für Diskussionen.
Wie der englische Mirror berichtet, hat TV-Persönlichkeit und bekennender Arsenal-Fan Piers Morgan die Entscheidung scharf kritisiert. Seiner Meinung nach hätte Declan Rice (27) von Tabellenführer FC Arsenal den Preis verdient gehabt.
Morgans Argumentation: Rice sei der wichtigste Spieler der Mannschaft an der Tabellenspitze, die zudem im Champions-League-Finale und im Ligapokal-Endspiel steht. Fernandes hingegen spiele für einen Klub, der seinen Trainer im Januar entlassen musste, kein einziges europäisches Spiel bestritten hat und in beiden Pokalwettbewerben früh ausschied.
"Rice hat in dieser Saison mehr Pflichtspiele gewonnen als Fernandes überhaupt absolviert hat", so Morgan. Der Engländer kommt auf 53 Einsätze und 4.276 Spielminuten in allen Wettbewerben – "oft unter Schmerzen, im Kampf um die größten Titel". Fernandes bringt es auf 3.053 Minuten.
Allerdings: Die reinen Scorerwerte des Portugiesen sind kaum zu ignorieren. 20 Vorlagen in einer Saison – das schafft in der Premier League sonst niemand. Rice steht bei fünf Toren und neun Assists.
Fernandes war zudem lange einziger Lichtblick in einer United-Mannschaft, die zwischenzeitlich im freien Fall war. Dass der Portugiese den Laden in schwierigen Zeiten zusammenhalten gehalten hat, dürften die Journalisten bei ihrer Wahl berücksichtigt haben.
Dass der 31-Jährige bei den Red Devils weiterhin eine zentrale Rolle spielt, steht außer Frage. Die Vereinsführung erklärte Fernandes zuletzt für unverkäuflich und arbeitet an einer Vertragsverlängerung. Sein aktuelles Arbeitspapier läuft noch bis 2027.
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