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·10 mai 2026
Bundesliga im CL-Kampf: „Schöne Wochen“ für Stuttgart, Frust in Leverkusen

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Der VfB Stuttgart hat sich mit einem verdienten 3:1 gegen Bayer Leverkusen eine große Saisonchance erarbeitet. Nach dem direkten Duell steht der VfB auf Rang vier und kann den Champions-League-Platz am letzten Spieltag aus eigener Kraft sichern. Für Bayer dagegen wächst der Frust über das nahezu verpasste Saisonziel.
Deniz Undav vom VfB Stuttgart umarmt Alex Grimaldo von Bayer 04 Leverkusen nach dem Bundesliga-Duell in der MHPArena am 9. Mai 2026 in Stuttgart. Im Hintergrund mischt sich Maskottchen Fritzle unter die Spieler. Adam Pretty / Getty Images
Während sich die Spieler des VfB Stuttgart um Matchwinner Ermedin Demirovic bereits auf das nächste Finale im Rennen um die Königsklasse einschworen, waren die Fans auf den Rängen schon einen Schritt weiter. Mit Blick auf das Pokalfinale in zwei Wochen gegen den deutschen Rekordmeister skandierten sie: „Zieht den Bayern die Lederhosen aus!“
Zwei Spiele, zwei Finals: Die Schwaben können ihre erneut starke Saison in den kommenden Tagen krönen. Demirovic sprach nach der Partie von „einige[n] schöne[n] Wochen“, die nun auf den Verein warteten. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth bremste den Ausblick auf Berlin jedoch bewusst und betonte, das Pokalfinale komme noch „einen Schritt zu früh“.
Zunächst wartet das Endspiel um die Champions League. Nach dem „völlig verdienten“ Erfolg gegen Leverkusen will Stuttgart den vierten Platz nicht mehr hergeben. „Ich möchte unbedingt nächste Saison Champions League spielen“, sagte Demirovic nach dem „Feuerwerk“ gegen den direkten Konkurrenten bei Sky. „Der Verein und die Mannschaft haben das verdient.“
Bei Bayer Leverkusen sieht die Stimmung dagegen düster aus. Das erklärte Saisonziel ist mit drei Punkten Rückstand auf Stuttgart und die TSG Hoffenheim vor dem letzten Spieltag so gut wie verpasst. Kapitän Robert Andrich fand anschließend klare Worte und leitete eine schonungslose Abrechnung ein.
Die Mannschaft habe es in dieser Spielzeit einfach „nicht verdient, dass wir es in die Champions League schaffen“, sagte Andrich. Das direkte Duell mit Stuttgart sei ein „Sinnbild für unsere Saison“ gewesen. Immer dann, wenn es eng und brenzlig werde, schaffe es Bayer nicht, „als Mannschaft zusammen zu stehen“.
Am letzten Spieltag gehe es nun noch um „ein bisschen Urlaubsgeld“, sagte der Leverkusener Kapitän, „und dann müssen wir halt beten“. Gebetet werden müsse dann darauf, dass sowohl der VfB als auch Hoffenheim patzen.
Dass Stuttgart den Druck annahm, zeigte schon der Spielverlauf. Nach nur 34 Sekunden brachte Aleix García Leverkusen in Führung, doch der VfB ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Ermedin Demirovic traf in der 5. Minute zum Ausgleich, Maximilian Mittelstädt drehte die Partie in der 45.+7 per Foulelfmeter, bevor Deniz Undav in der 58. Minute für die Vorentscheidung sorgte.
Wohlgemuth mahnte dennoch, auch aus Stuttgarter Sicht sei die Saison „noch lange nicht vorbei“. Beim Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt brauche der VfB am kommenden Samstag „sehr wahrscheinlich einen Sieg“. Genau diesem Druck habe die Mannschaft schon gegen Leverkusen standgehalten, betonte der 47-Jährige. „Aber heute sind wir auch mit diesem Druck in das Spiel gegangen und die Mannschaft hat das überragend gemacht.“
Hoeneß sprach ebenfalls von einer „Top-Leistung“ und erklärte, genau dieses Ergebnis habe man erreichen wollen, „um genau dieses Finale in einer Woche zu haben“. Nun könne das Team „aus eigener Hand diesen letzten Schritt gehen“. Nach der Partie in Frankfurt dürfe man dann „gerne über den Pokal sprechen“, so der VfB-Coach. Fest stehe: „Wir wollen natürlich beides erreichen“.
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