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·15 mai 2026

Bundesliga Tabelle & das spannende „Herzschlagfinale“ im Abstiegskampf – Wer bleibt Erstklassig?

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Im Tabellenkeller der Bundesliga fällt am letzten Spieltag die Entscheidung im Abstiegskampf. Für gleich drei punktgleiche Teams geht es um alles, nur eines kann sich noch am Rettungsanker Relegationsplatz festhalten. Wolfsburg, St. Pauli und Heidenheim steuern auf ein echtes Herzschlagfinale zu. Zwei steigen direkt ab, eine Mannschaft darf noch hoffen in den Relegationsspielen.

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Aktuelle Bundesliga Tabelle vor dem letzten Spieltag am nächsten Wochenende


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Wolfsburg mit leichter Favoritenrolle

Die millionenschweren Wolfsburger reisen am Samstag um 15.30 Uhr bei Sky zum direkten Duell auf St. Pauli und gelten trotz ihrer wackligen Saison als Anwärter auf Rang 16. Für Dieter Hecking ist die brenzlige Konstellation dennoch eher Ansporn als Last. „Wir wussten, dass es so ein Spiel geben kann. Und jetzt freuen wir uns drauf“, sagte der VfL-Coach vor dem Kellerduell.

Ein Sieg würde den Niedersachsen mit hoher Wahrscheinlichkeit reichen. Nur wenn Heidenheim parallel gegen Mainz 05 ein regelrechtes Schützenfest gelingt, könnte es noch kompliziert werden, weil die Ostwürttemberger eine um drei Treffer schlechtere Tordifferenz haben. Sollte der FCH patzen, würde für den VfL sogar ein Remis am Millerntor genügen, um sich zum dritten Mal nach 2017 und 2018 in die Relegation zu retten, die Wolfsburg jeweils erfolgreich überstand.

Auf Rechenspiele lässt sich Hecking nach einer Horror-Saison allerdings nicht ein. „Das ist ein K.o.-Spiel und da kann so viel passieren, was wir jetzt nicht vorhersehen können“, betonte der 61-Jährige. Das Millerntor stehe „für Begeisterung und Atmosphäre. St. Pauli hat Tugenden, die einem wehtun können.“

Tabelle der Bundesliga – die Plätze 14 bis 18

St. Pauli kämpft trotz fehlender Kontrolle

Auch Alexander Blessin sieht sein Team vor dem „wichtigsten Spiel“ der Saison. Der Aufsteiger von 2024 geht zwar mit der schlechtesten Form der drei Konkurrenten in den Endspurt, denn St. Pauli wartet seit neun Partien auf einen Sieg, hat die Entscheidung aber nicht mehr allein in der Hand. Selbst ein Heimerfolg würde nur reichen, wenn Heidenheim nicht gewinnt oder der FCH weniger deutlich als die Hamburger gegen Mainz punktet.

Dennoch richtet der Coach den Blick klar auf die eigene Aufgabe. Blessin, der nach einer überstandenen Magen-Darm-Welle wieder auf einen Großteil seines Kaders zurückgreifen kann, will keine hektische Rechenschieberei am Rand. „Wir wären falsch beraten, wenn wir die ganze Zeit am Hörer hängen oder die ganze Zeit gucken, was in Heidenheim passiert“, sagte er. Entscheidend sei, die Angst in Energie umzuwandeln. Sein Team müsse allein „das Spiel gewinnen – und wir müssen das Spiel gewinnen“.

Heidenheim glaubt an das Wunder

Für den 1. FC Heidenheim bleibt die Mission Klassenerhalt ebenfalls möglich, auch wenn Frank Schmidt sie als beinahe übermenschliche Aufgabe beschreibt. „Der Klassenerhalt“, sagte der Coach, „wäre ein Wunder. Aber was wäre der Mensch, würde er nicht daran glauben?“ Noch vor wenigen Wochen hatte der dritte Bundesligajahrgang der Ostalb-Kicker inklusive des Ausflugs nach Europa schon verloren gewirkt. Zwischenzeitlich betrug der Rückstand auf Rang 16 zehn Punkte, ehe die spektakuläre Aufholjagd begann.

Am Samstag braucht der FCH nun ebenfalls einen Sieg gegen Mainz 05 und zugleich einen günstigen Verlauf auf St. Pauli. Schmidt spricht deshalb von einem „Herzschlagfinale“, bei dem „es bis zur letzten Sekunde gehen kann, keiner weiß es besser wie wir“. Für den Trainer, der im Sommer unabhängig von der Ligazugehörigkeit in seine 20. und wohl letzte Saison gehen wird, ist sogar der Weg über die Relegation wieder greifbar. Mögliche Gegner wären dann die SV Elversberg wie schon im Vorjahr, Hannover 96 oder der SC Paderborn, die in der 2. Liga um den Aufstieg kämpfen.

Doch auch in diesem Szenario wäre der Druck kaum geringer als am Samstag, wenn im großen Abstiegsspektakel im Tabellenkeller die endgültige Entscheidung fällt.

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