BVB beim 3:3 am Main mit Leidenschaft und Charakter | OneFootball

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Borussia Dortmund

·10 janvier 2026

BVB beim 3:3 am Main mit Leidenschaft und Charakter

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Carney Chukwuemeka setzte in der siebten Minute der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 3:3-Endstand, über den man sich im Dortmunder Lager aber nur bedingt freuen konnte. „Wir sitzen in der Kabine und diskutieren, dass wir zwei Punkte haben liegen lassen“, berichtete Geschäftsführer Lars Ricken nach dem Abpfiff und fügte hinzu: „Aber die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war richtig gut.“


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Schwarzgelb dominierte das Spiel, verzeichnete 57 Prozent Ballbesitz, schoss 16-mal aufs gegnerische Tor (die Heimmannshaft zwölfmal). Beide Teams lieferten sich intensive Zweikämpfe, insgesamt 198, und schenkten sich nichts. Zweimal ging der Gast in Führung, durch Maxi Beier in der Anfangsphase sowie durch Felix Nmecha in der 68. Minute. Und beinahe auch ein drittes Mal, doch Nico Schlotterbecks Kopfball in der 90. Spielminute krachte ans Gebälk. Und dann ging es Schlag auf Schlag: Mit einem noch leicht abgefälschten Sonntagschuss am späten Freitagabend schien Ex-Borusse Mo Dahoud mit dem Treffer zum 3:2 (90.+2) den Verlauf der letzten 20 Minuten auf den Kopf gestellt zu haben, doch dann stand Carney Chukwuemeka goldrichtig und drückte Marcel Sabitzers Hereingabe zum 3:3 über die Linie.

„Ein wildes Spiel. Wir haben es weitgehend kontrolliert. Aber am Ende war es zu wild. Wenn man das Spiel so kontrolliert, und die fast jede Chance reinmachen, ist das bitter“, haderte Felix Nmecha, fügte aber hinzu: „Wir haben Leidenschaft und Charakter gezeigt, damit wir das Spiel nicht verlieren.“

„Ein Sieg wäre verdienter gewesen, aber zumindest das 3:3 hat sich die Mannschaft dann wirklich auch nochmal verdient“, ergänzte Lars Ricken, und Julian Ryerson sprach das aus, was Fußball-Dortmund über den gewonnenen Punkt und zugleich verlorenen Sieg dachte: „Es ist gut, dass wir in der Nachspielzeit nochmal zurückkommen, aber es sind zwei Punkte zu wenig. Nach dem 2:1 dürfen wir nicht sofort wieder ein Gegentor kassieren.“

Sportdirektor Sebastian Kehl resümierte im Gespräch mit BVB-TV: „Wir haben viele Tormöglichkeiten gehabt, gerade in der zweiten Halbzeit.“ Gleichzeitig habe man „die Frankfurter ein bisschen eingeladen: ein unglücklicher Elfmeter“, dann eine Lücke im Abwehrverband, „und am Ende schießt Mo Dahoud mit dem linken Fuß ein Tor, das er nicht so häufig schießt. Insgesamt war mehr drin. Ich hätte mir zwei Punkte mehr gewünscht.“

Versäumtes kann Schwarzgelb in der kommenden Woche nachholen. „Jetzt haben wir zwei Heimspiele“, unterstrich Ricken: „Dann wird sich zeigen, wieviel der Punkt am Ende vielleicht dann doch wert gewesen ist.“ Kehl ergänzte: „Wir hätten einen großen Schritt machen können. Den werden wir hoffentlich am Dienstag gegen Werder Bremen und am Samstag gegen St. Pauli machen, um auf Tabellenplatz zwei zu bleiben.“Boris Rupert

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