Dabrowski: "Eine Situation, die ich selten bis gar nicht erlebt habe" | OneFootball

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·19 mars 2026

Dabrowski: "Eine Situation, die ich selten bis gar nicht erlebt habe"

Image de l'article :Dabrowski: "Eine Situation, die ich selten bis gar nicht erlebt habe"

Steigt der FC Erzgebirge Aue ausgerechnet im Jahr des 80-jährigen Vereinsjubiläums erstmals in die Regionalliga ab? Da der Rückstand auf das rettende Ufer bereits neun Punkte beträgt, spricht sehr viel dafür. Trainer Christoph Dabrowski zeigt sich aber weiterhin zuversichtlich, gibt jedoch zu, eine derartige Situation bislang nicht erlebt zu haben.

"Immer wiederkehrendes Muster an individuellen Fehlern"

273 Erst- und 103 Zweitliga-Spiele als aktiver Profi und genau 100 Partien als Trainer in der 3. Liga: Christoph Dabrowski hat in seiner Laufbahn schon einiges erlebt. Doch mit einer Mannschaft vor den letzten neun Spieltagen bereits neun Punkte hinter dem rettenden Ufer zu liegen, "ist eine Situation, die ich selten bis gar nicht erlebt habe. Das muss ich ganz ehrlich zugeben", sagte der 47-Jährige bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag. Angesichts von lediglich zwei Punkten in sieben Partien konnte Dabrowski das Ruder beim FCE bislang nicht herumreißen, stattdessen geht die Talfahrt ungebremst weiter. "Ich habe mir natürlich viel mehr erhofft und versprochen", räumte der Deutsch-Pole ein.


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Dass es unter seiner Regie bislang noch nicht zu einem Sieg gereicht hat, machte er vor allem an einem "immer wiederkehrende Muster an individuellen Fehlern" fest. Besonders ärgerlich: Es patzen jedes Mal andere Spieler. "Das gilt es abzustellen, um sich eine Möglichkeit zu schaffen, ein Spiel zu gewinnen." Für Dabrowski stellt sich die Frage, "was passiert, wenn wir es mal schaffen, ein Spiel zu gewinnen? Setzt das dann Kräfte frei und kehrt die Lockerheit zurück? Ich hoffe, dass die Jungs diese Frage am Wochenende positiv beantworten werden."

"Auch, wenn meine Spieler mich für verrückt erklären …"

Der SV Waldhof Mannheim wird am Samstag der Gegner der Veilchen sein, die ohne Wenn und Aber gewinnen müssen, um die Mini-Chance auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten. Dabrowski zeigt sich weiterhin kämpferisch: "Ich werde die Zuversicht nie verlieren und den Glauben immer behalten. Auch in einer Situation, die vielleicht noch so schwer erscheint und es vielleicht mal vorkommen kann, dass mich meine Spieler irgendwann für verrückt erklären, weil ich immer noch positiv bin. Aber daran wird sich nichts ändern." Klarheit in der Analyse, Geschlossenheit, kein Aktionismus und Trainingsarbeit seien nun die Prinzipien, auf die es ankommt.

"Und die haben meine Mannschaften oder mich als Spieler immer zum Ziel geführt am Ende. Dass die Spiele natürlich weniger werden, ist kein Geheimnis. Ebenso wenig, dass die Aufgabe eine große Herausforderung ist. Aber soweit ich rechnen kann, sind wir noch nicht abgestiegen und wir haben die Chance, am Samstag auch drei Punkte zu holen." Dafür sei jedoch "jeder Einzelne in der Verantwortung, in den entscheidenden Situationen die Klarheit zu behalten". Immerhin: Von einer Totenstimmung in der Kabine könne keine Rede sein. Ausfallen werden neben den Langzeitverletzten auch Erik Majetschak (Bluterguss am Sprunggelenk), Anthony Barylla, Eric Uhlig und Jamilu Collins (fünfte gelbe Karte).

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