SchalkeTOTAL
·7 avril 2026
Darin ist El-Faouzi von Schalke 04 einsame Spitze in 2. Bundesliga

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·7 avril 2026

Er ist der absolute Dauerbrenner wie Dauerläufer. Nicht nur im Kader des FC Schalke 04, für den er in dieser Saison bis auf die letzten 20 Minuten bei Dynamo Dresden jederzeit auf dem Platz stand, sondern auch in der gesamten 2. Bundesliga. Soufiane El-Faouzi glänzte auch gegen den Karlsruher SC wieder mit herausragenden Laufwerten. Eine große Schwäche sieht er aber bei sich selbst weiterhin.
Vom Sonderlob, das Youri Mulder an Soufiane El-Faouzi verteilte, war an dieser Stelle bereits die Rede. Ein „Wahnsinnsspiel“ habe der 2002 in Siegen geborene Mittelfeldspieler gemacht.
Nun legt der kicker mit konkreten Zahlen aus dem Spiel Schalke 04 – KSC nach. 14,01 Kilometer spulte der gerne als „Schnäppchen“ bezeichnete El-Faouzi gegen die Badener ab. Nur rund 200.000 Euro soll S04 an Alemannia Aachen überwiesen haben, als man ihn im Sommer aus der dritten Liga nach Gelsenkirchen holte.
In der gesamten Saison kommt er trotz der fehlenden 20 Minuten vom Dresden-Spiel auf 354,88 Kilometer – kein Spieler lief in dieser Saison mehr als der bei den Sportfreunden Siegen ausgebildete El-Faouzi. Ligaweit auf Rang 2 befindet sich Mael Corboz von Arminia Bielefeld mit 347,66 Kilometern. Der Dritte dieser Liste, Leopold Enzo von Hannover 96, hat mit 331,466 Kilometern schon einen gehörigen Abstand zum Schalker Laufwunder. Der zweitbeste Schalker liegt sogar noch viel weiter hinter El-Faouzi. Ron Schallenberg lief bislang 303,07 Kilometer.

Foto: Getty Images
Lob erhielt El-Faouzi von Mulder nicht allein für seine wieder einmal herausragende Laufleistung. Damit habe er auch das Spiel von Schalke 04 angetrieben, was in zahlreichen Szenen im Strafraum des KSC mündete. Dass es dennoch nur zu einem Treffer für S04 reichte, lag allerdings ebenfalls auch an El-Faouzi. Mehrere Einschussmöglichkeiten ließ er ungenutzt, womit sein großes Manko erneut sichtbar wurde: die Torgefahr.
Weiterhin steht er lediglich bei einem erzielten Treffer in dieser Saison, als er beim 1:2 bei Eintracht Braunschweig für die Knappen einnetzte. Dieser Schwäche ist der Spieler sich bewusst und will daran „auf jeden Fall arbeiten, damit es im Saisonendspurt vielleicht noch ein bisschen besser klappt“, zitiert der kicker El-Faouzi.
Selbst wenn dies nicht gelingt, gilt er aufgrund seiner Stärken als heißer Verkaufskandidat. Schalke ist weiterhin klamm, muss oder will durch Transfers Erlöse erzielen. El-Faouzi würde angesichts seines Einkaufspreises eine exorbitante Marge bringen, sollte man einen zahlungswilligen Abnehmer für ihn finden, woran kaum Zweifel bestehen dürften. Dass er zum Verkauf stünde, sieht er auch nicht als unangenehm an, sondern im Gegenteil als Würdigung seiner jüngsten Entwicklung. An Spekulationen, ob es tatsächlich zu seinem Weggang kommt, mag sich El-Faouzi jedoch nicht beteiligen.









































