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·18 janvier 2026
"Das ist ein gutes Gefühl": 1860 punktet trotz elf Ausfällen

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Durch den späten Ausgleich von Maximilian Reinthaler hat der TSV 1860 München eine Niederlage zum Rückrundenauftakt abgewendet. Dabei trotzten die Löwen der großen Personalnot und erkämpften sich einen Punkt gegen Rot-Weiss Essen.
Die Anspannung in der Nachspielzeit war für Trainer Markus Kauczinski nicht mehr zu ertragen. Beim letzten Freistoß der Essener in der fünften Minute der Nachspielzeit suchte der 55-Jährige einen Ausweg. "Ich wollte in die Tonne springen. Ich wollte es mir nicht ansehen. Ich wusste nicht, wo ich hin soll", scherzte Kauczinski bei "MagentaSport" über diese Szene. Danach pfiff der Schiedsrichter ab, und der verdiente Punktgewinn für die Hausherren war sicher. "Am Ende ist es leistungsgerecht. Beide Mannschaften haben sich über lange Zeit neutralisiert. Es gab viele Zweikämpfe, wenig Räume", resümierte der Übungsleiter und sprach von einem "verdienten Remis".
Für den Punktgewinn sorgte Verteidiger Maximilian Reinthaler, der in der 90. Minute nach einem Eckball im Stile eines Mittelstürmers zum Ausgleich traf. "Ich habe den Ball eigentlich gar nicht gesehen und habe ein wenig Glück, dass die Annahme perfekt gelungen ist, und dann haue ich ihn einfach rein", beschrieb der Abwehrmann sein Tor. Allerdings wusste der 30-Jährige am Ende nicht so richtig, ob er sich über den Punkt freuen sollte. "Wenn du so spät ein Tor kriegst, dann bist du froh, wenn du noch einen Punkt mitnimmst. Aber wir hatten schon das Gefühl, dass wir heute als Sieger vom Platz gehen können", meinte Reinthaler.
Ein großes Thema vor dem Spiel war die Verletzungsmisere bei den Münchenern. Elf Spieler fielen verletzt oder gesperrt aus, darunter Stammkräfte wie Thomas Dähne, Jesper Verlaat und Thore Jacobsen. "Einige waren in dieser Woche nicht im Training, weil wir einige Probleme haben mit der Körperlichkeit. Wir versuchen gerade, die Hintergründe dafür zu finden", erklärte Reinthaler die Problematik und ergänzte: "Aber wir kriegen trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz. Das hat man auch heute gesehen." So feierte Damjan Dordan aus der zweiten Mannschaft sein Startelf-Debüt und machte seine Sache gut.
Das 1:1 gegen Essen brachte somit gute Erkenntnisse für das Trainerteam. "Es war wichtig zu sehen, dass wir auch in dieser Konstellation wettbewerbsfähig sind. Essen ist ein Topteam, und wir haben gegen dieses Team ein ausgeglichenes Spiel hingelegt. Das ist ein gutes Gefühl", erklärte Kauczinski. Zwar verpasste es seine Mannschaft, den Abstand zu den Aufstiegsplätzen zu verringern. Aber wenn die Leistungsträger wieder zurückkehren, kann es weiter bergauf gehen. Am 25. Januar wartet mit dem VfL Osnabrück die nächste anspruchsvolle Aufgabe.
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