Borussia Dortmund
·27 janvier 2026
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AusgangslageFür den BVB ist rein rechnerisch noch alles drin vor dem finalen Spieltag der Ligaphase: Mit elf Punkten aus drei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen rangieren die Borussen derzeit auf Platz 16 der Tabelle – damit würde sich der BVB für die K.o.-Phase der Champions League qualifizieren. Je nach Ausgang des Spiels gegen Inter Mailand (Platz 14, 12 Punkte) sind aber auch noch die direkte Qualifikation für das Achtelfinale (Platz 1 bis 8) sowie ein Ausscheiden (Platz 25 bis 36) möglich (zu den Fakten). Die Szenarien durchgerechnet hat Niko Kovac vor dem Spiel gegen Mailand aber nicht: „Ich kümmere mich nicht darum – wir können nur unser Spiel beeinflussen. Es geht darum, dass wir die 90 Minuten morgen so spielen, wie wir spielen müssen: mit Intensität, Aggressivität, Dynamik und Energie“, erklärt der BVB-Trainer. „Wir wollen das Spiel gewinnen. Was dann unterm Strich dabei herauskommt, werden wir sehen.“
Dabei setzen die Borussen vor allem auch auf die schwarzgelben Fans, die für Gregor Kobel „einen großen Einfluss haben. Wenn du auf dem Platz stehst und merkst, dass du die Zuschauer im Rücken hast, dann macht das mit jedem Spieler was. Das ist schon etwas ganz Spezielles hier“, so der BVB-Torwart. Kovac pflichtet ihm bei: „Dieses Stadion hat eine immense Kraft und eine Energie, die wir auch nutzen möchten.“
PersonalMarcel Sabitzer (Wadenprobleme) und Niklas Süle (Rückenprobleme) haben nicht am Abschlusstraining teilgenommen und am Dienstag individuell trainiert – für einen Einsatz der beiden gegen Mailand wird es bei beiden nicht reichen. Auch Daniel Svensson wird aufgrund seiner Roten Karte im Spiel gegen Tottenham nicht zur Verfügung stehen, Salih Özcan ist für die Champions League nicht gemeldet. „Wir sind schon dezimiert, was die Anzahl der Spieler betrifft. Aber wir haben weiterhin einen sehr, sehr guten Kader und werden morgen auch genug gute Spieler im Kader haben“, so Kovac.
GegnerDie Mailänder sind aktuell Spitzenreiter in der italienischen Serie A und rangieren mit fünf Punkten Vorsprung vor Stadtrivale AC Mailand auf Rang eins. In der Champions League stehen die Nerazzurri, die in den vergangenen drei Jahren zweimal im Finale der Königsklasse standen, mit einem Punkt mehr als die Dortmunder auf Platz 14 – heißt also: „Sie können mit einem Sieg natürlich eher unter die ersten Acht kommen als wir“, erklärt Kovac, der vor den Italienern warnt.
„Sie sind in dieser Konstellation schon seit ein paar Jahren zusammen – jeder weiß, was der andere tut. Sie waren in der Vergangenheit auf dem Platz immer sehr dominant“, so Kovac über die Mailänder, die bis zum Ende der vergangenen Saison unter Simone Inzaghi gespielt haben. Für den Italiener übernahm zur neuen Saison Cristian Chivu als Cheftrainer, der von 2007 bis 2014 selbst im Inter-Trikot gespielt hatte. „Die Dominanz haben sie behalten – und zusätzlich das Umschaltspiel sehr gut implementiert. Wir sehen im Moment ein sehr dynamisches und modernes Inter.“
Ein Torschütze und zwei alte BekannteAls der BVB zuletzt im SIGNAL IDUNA PARK gegen Inter Mailand antrat, sah es zur Halbzeit düster aus für Schwarzgelb: Im November 2019 stand es am vierten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase 0:2 für die Italiener. In Hälfte zwei startete Schwarzgelb aber eine furiose Aufholjagd: Nach dem Anschlusstreffer durch Achraf Hakimi sorgte Julian Brandt mit einem Schuss aus spitzem Winkel für den Ausgleich. Hakimi sorgte wenig später für den Siegtreffer – der BVB qualifizierte sich am Ende der Gruppenphase übrigens für das Achtelfinale der Königsklasse. Einer der Borussen, die damals mit Julian Brandt jubelten, war Manuel Akanji. Der Innenverteidiger, der von 2018 bis 2022 für den BVB auflief, wird am Dienstag im Trikot der Mailänder in den SIGNAL IDUNA PARK zurückkehren. Das gleiche gilt für Henrikh Mkhitaryan, der insgesamt drei Jahre in Schwarzgelb spielte (2013 bis 2016).









































