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·10 mars 2026
Das sind die Gewinner und Verlierer der Englischen Woche

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·10 mars 2026

Die dritte Englische Woche der Saison ist Geschichte. liga3-online.de schaut auf die Gewinner und Verlierer.

Drei Spiele, drei Siege und nur ein Gegentor: Der VfL Osnabrück blickt auf eine perfekte Englische Woche zurück. Und das nicht nur mit Blick auf die Siege gegen Aue (3:1), Köln (2:0) und Regensburg (2:0), sondern auch in Bezug auf die Tabelle. Direkt zu Beginn der Englischen Woche setzte sich der VfL erstmals in dieser Saison an die Spitze, verteidigte den Platz an der Sonne anschließend und baute die Position sogar noch aus. Vier Zähler beträgt der Vorsprung auf Rang 3, bis zum vierten Platz sind es sogar schon sechs Zähler.

Eigentlich hatte sich der TSV 1860 schon fast aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet, doch mit fünf Siegen in Folge – drei darunter gegen Hoffenheim II (2:1), Aue (2:1) und Köln (1:0) in der Englischen Woche – sind die Löwen nun wieder voll drin. Als Tabellensechster beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz nur noch drei Zähler. Einen Schönheitspreis gewannen die Sechzger mit ihren Auftritten zuletzt zwar nicht, sind dafür aber überaus effizient und haben nun auch das Spielglück auf ihrer Seite.

An der Tabellensituation hat sich für die Kogge während der Englischen Woche mit Rang 7 zwar nichts verändert, allerdings konnte die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann den Rückstand auf den Relegationsplatz von sechs auf vier Zähler verkürzen. Zwei Siege – gegen Essen (3:2) und Havelse (3:1) – sowie ein 0:0 in Cottbus bedeuten die drittbeste Ausbeute aller Klubs in der Englischen Woche. Entsprechend zeigte sich Trainer Daniel Brinkmann im Nachgang zufrieden mit der Ausbeute und betonte, dass die Kogge gestärkt aus der Woche gegangen sei.

Nein, zum Klassenerhalt gratuliert habe er seiner Mannschaft noch nicht, betonte Trainer Mersad Selimbegovic am Samstag nach der Partie in Aue. Dabei liegen die Schwarz-Gelben vor den letzten zehn Spieltagen nun satte 14 Zähler vor den Abstiegsrängen, sodass der Ligaverbleib nur noch Formsache sein dürfte. Dass die Alemannia schon im März so gut wie gerettet ist, hätte zur Winterpause, als Aachen noch einen Punkt hinter dem rettenden Ufer lag, wohl niemand für möglich gehalten. Auch einer starken Englischen Woche mit Siegen gegen Schweinfurt (1:0) und Aue (3:1) sei Dank.

Es sollte eine richtungsweisende Englische Woche für den SSV Ulm werden. Nachdem das 1:1 bei Jahn Regensburg noch annehmbar war, stellten die Niederlagen gegen Hoffenheim II (1:3) und vor allem gegen Schlusslicht Schweinfurt, als die Spatzen eine 2:0-Führung noch aus der Hand gaben, herbe Rückschläge dar. Die Fans wandten sich anschließend von der Mannschaft ab, auch Trainer Pavel Dotchev wirkte zunehmend resigniert. Acht Punkte und 18 Tore liegt der SSV vor den verbleibenden zehn Spieltagen hinter dem rettenden Ufer – und steht damit vor dem zweiten Abstieg in Folge.

Noch schlechter lief die zurückliegende Woche für den FC Erzgebirge Aue, der erst gegen den VfL Osnabrück (1:3) und dann auch noch 1860 (1:2) und Aachen (1:3) unterlag. Die Leistungen waren zumindest phasenweise zwar ansprechend, doch in jedem Spiel streuten die Veilchen mindestens einen dicken Patzer ein und brachten sich damit um den Lohn. Um den Abstieg angesichts von acht Punkten Rückstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen noch abzuwenden, braucht es ein Wunder. "Wir müssen der Realität ins Auge blicken", hatte Trainer Christoph Dabrowski, der aus sechs Spielen nur zwei Punkte holen konnte, am Samstag gesagt.

Eine Null-Punkte-Woche erlebte auch der VfB Stuttgart II. Sowohl gegen Viktoria Köln (0:2) als auch gegen Energie Cottbus (1:2) und den SV Wehen Wiesbaden (1:2) zogen die Schwaben den Kürzeren und rutschten dadurch von Platz 12 auf Rang 15 ab. In den letzten Jahren hätte eine derart schwache Englische Woche wohl dafür gesorgt, dass der VfB nun wieder zittern muss. Doch weil Aue und Ulm ebenfalls desaströs punkteten, haben die Stuttgarter weiterhin einen komfortablen Neun-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Weil Aue und Ulm nicht vom Fleck gekommen sind, hatte der TSV Havelse die große Chance, nochmal näher ans rettende Ufer heranzurücken. Doch weil die Mannschaft von Trainer Samir Ferchichi aus der Englischen Woche nur einen Punkt holte, ist der Rückstand auf Rang 16 nun auf zwölf Zähler angewachsen. Hätte Havelse die Führungen gegen Duisburg und Mannheim ins Ziel gebracht, stünde der TSV nun bei 25 Zählern und würde "nur" noch sieben Punkte hinter den Nicht-Abstiegsplätzen liegen. Nun aber ist der Abstieg kaum noch abzuwenden.
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