Anfield Index
·12 mai 2026
David Lynch erklärt, warum Liverpool-Fans in Anfield wirklich buhten

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·12 mai 2026

Bei Anfield Index’s Media Matters gingen Dave Davis und David Lynch über die Reaktion der Liverpool-Fans auf das 1:1 gegen Chelsea hinaus und konzentrierten sich darauf, wie die Spieler auf die Buhrufe an der Anfield Road reagierten. Der entscheidende Vergleich wurde zwischen Ryan Gravenberch und Joe Gomez gezogen, deren Aussagen nach dem Spiel offenbar sehr unterschiedlich ankamen.
Davis leitete den Punkt mit den Worten ein: „Wir werden über Standards sprechen müssen“, bevor er die Reaktionen beider Spieler vorlas. Der Kontrast war seiner Ansicht nach deutlich.
Gravenberch sagte: „Um ehrlich zu sein, wir brauchen sie hinter uns. Ich denke, was sie machen, okay, wir haben nicht gewonnen, aber ich denke, wir haben das nicht wirklich verdient. Ich finde, die Fans müssen neunzig Minuten lang hinter uns stehen.“
Gomez sagte dagegen: „Wir verstehen es. Wir begreifen es. Für uns alle haben die Jungs hier so viele gute Zeiten erlebt, deshalb tut es weh. Wenn es das nicht täte, dann solltest du nicht mehr hier sein. Wir wollen es wiedergutmachen. Es ist eine Reaktion auf das ganze Jahr.“
Lynch griff Gravenberch wegen seiner Aussagen nicht an. Stattdessen ordnete er sie ein. „Eine Sache würde ich dazu sagen: Gravenberch ist jung“, sagte Lynch. „Er ist erst dreiundzwanzig.“
Das war wichtig für Lynchs Einschätzung der Situation. Er vermutete, dass Gravenberch das Ziel der Buhrufe missverstanden haben könnte, und sagte: „Er hat sie wahrscheinlich als Buhrufe gegen die Spieler wahrgenommen, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass sie das in Wirklichkeit nicht waren.“
Lynch war der Ansicht, dass sich die Frustration an der Anfield Road eher gegen den Trainer und den Spielstil richtete als gegen einzelne Liverpool-Spieler. „Ich denke, wenn man an der Anfield Road herumgegangen wäre und gefragt hätte, gegen wen oder was sich das richtet, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass es der Trainer gewesen wäre“, sagte er.
Er ließ auch die Möglichkeit offen, dass Gravenberch es persönlich nahm, weil die Spieler so viel Einsatz zeigten. Lynch sagte, es könnte „ein bisschen Unerfahrenheit“ gewesen sein und „vielleicht hat er es sich auch ein bisschen zu sehr zu Herzen genommen.“
Davis zog den Vergleich deutlich und sagte, es wirke wie „ein Spieler, der es versteht, und ein Spieler, der es nicht versteht“. Lynch war bei Gravenberch zurückhaltender, bei Gomez jedoch sehr deutlich.
„Ich fand, Joe Gomez hat da brillant gesprochen“, sagte Lynch. „Er versteht ganz klar wirklich, was dort los ist, und er versteht, warum diese Frustration da ist.“
Das war der entscheidende Unterschied. Gomez reduzierte die Buhrufe nicht auf ein einziges Spiel, ein einzelnes Ergebnis oder eine schwache Leistung gegen Chelsea. Er erkannte die breitere Stimmung rund um Liverpools Saison.
Lynch bekräftigte diesen Punkt und sagte: „Es liegt nicht nur an diesem einen Spiel, das gegen sie gelaufen ist. Es ist die ganze Saison und die Art und Weise, wie sie verlaufen ist.“

Foto: IMAGO
Die Diskussion über Gomez und Gravenberch war wichtig, weil sie zeigte, wie sensibel die Atmosphäre bei Liverpool unter Arne Slot geworden ist. Gravenberch wollte neunzig Minuten lang Unterstützung. Gomez akzeptierte den Schmerz und verstand, warum die Fans so reagiert hatten.
Lynch machte auch deutlich, dass Gravenberch nicht schlecht gespielt hatte. „Ich fand, Gravenberch hat ehrlich gesagt ein ordentliches Spiel gemacht“, sagte er. Er fügte hinzu, dass Gravenberch „einer der wenigen war, die das wirklich getan haben“, und verwies dabei „nicht nur auf das Tor“, sondern auch darauf, dass er „seine Duelle gewonnen hat“.
Dennoch war das übergeordnete Fazit klar. Gomez’ Reaktion passte deutlich besser zur Stimmung der Zuschauer an der Anfield Road. Wie Lynch es ausdrückte, hat Gomez „es absolut auf den Punkt gebracht“.
Für Liverpool ging es bei den Buhrufen nicht einfach nur um Chelsea. Sie waren die Reaktion der Fans auf „die ganze Saison“, und die Spieler müssen diesen Unterschied jetzt verstehen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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