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·7 avril 2026
Denis Huseinbasic feiert ein schwieriges Comeback in der Startelf

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Hendrik Broschart
7 April, 2026
Überraschend setzte FC-Coach René Wagner im Duell gegen Frankfurt auf Denis Huseinbasic anstelle von Isak Johannesson. Das hatte verschiedene Gründe, wie der Trainer nach der Partie erläuterte.

Denis Huseinbasic durfte am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt starten. (Photo by Lars Baron/Getty Images)
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Im Vorfeld wurde viel darüber spekuliert, wie René Wagner, der neue Trainer des 1. FC Köln, sein erstes Spiel angehen würde. Der 37-Jährige verpasste dem Spiel seine eigene Handschrift: So ließ er etwa Said El Mala neben Ragnar Ache in der Doppelspitze starten und gab Allrounder Jakub Kaminski die Freiheit, von der nominellen Zehnerposition immer wieder auf seine bevorzugte Rolle als Linksaußen zu wechseln. Neben weiteren Anpassungen überraschte aber vor allem die Entscheidung, Denis Huseinbasic in der Startelf aufzustellen.
Der 23-Jährige stand zuletzt Anfang Januar beim ersten Spiel nach der Winterpause gegen den 1. FC Heidenheim von Beginn an auf dem Rasen. Danach verzichtete sein ehemaliger Trainer Lukas Kwasniok auf seine Dienste. In elf Partien reichte es nur für einen sechsminütigen Kurzeinsatz bei der 3:1-Niederlage in Stuttgart. Neben der ohnehin komplexen sportlichen Lage des Mittelfeldspielers ereilten ihn dann auch noch Hüftprobleme, die ihn zusätzlich ausbremsten. Gegen die Adler, für die der gebürtige Darmstädter für kurze Zeit als U17-Spieler auflief, vertraute sein Trainer ihm dennoch.
Denn wie Wagner nach dem Spiel mitteilte, hatte Isak Johannesson noch an der Belastung durch die zurückliegende Länderspielreise zu knabbern. Der Isländer war mit der Nationalmannschaft in Übersee unterwegs. Die zwei Partien der isländischen Auswahl gegen Kanada und Haiti steckten dem 23-Jährigen noch in den Knochen. „Ich glaube, dass Isak einfach eine lange Reise hatte. Die Bedingungen waren wohl recht schwer und wir wollten ihm einfach die Einwechslung geben, weil wir nicht geglaubt haben, dass er von Beginn an dann die volle Energie haben kann”. Wagner hob allerdings hervor, dass Huseinbasic nicht allein ein Ersatz für den überspielten Johannesson sein sollte- er habe sich den Startplatz mit überzeugenden Leistungen verdient: “Dennis hat super trainiert die letzten zwei Wochen. Und deswegen war es für uns logisch, dass er beginnen wird und Isak dann die Rolle bekommen wird von der Bank”.
In den 67 Minuten, in denen Huseinbasic im Deutsche Bank Park auf dem Rasen stand, musste er mit denkbar schwierigen Bedingungen zurechtkommen. So verfügte die SGE über deutlich höhere Ballbesitzanteile (61 % zu 38 %) und die Gießböcke agierten in den wenigen Umschaltmomenten nicht clever genug. Eintracht-Coach Albert Riera analysierte im Nachhinein, dass es ein klassisches Spiel „zwischen den Linien“ war. Eine Spielstruktur demnach, die von spielstarke Achtern einmal mehr erfordert, unter Druck einen raumöffnenden Pass aus dem Fuß zu zaubern. Davon war bei Huseinbasic allerdings wenig zu sehen, sodass sein Auftritt ohne bleibenden Eindruck vorüberging. Das ist angesichts der Frankfurter Feldhoheit für den Großteil des Spiels für Huseinbasic nicht überzubewerten
Ob Huseinbasic auch im Abstiegskampf-Kracher gegen Werder Bremen beginnen wird, ist noch ungewiss. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Anpassungen Wagner für das Spiel am Sonntag im Petto hat.









































