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·15 avril 2026

Der Druck steigt: Mammut-Sommerfenster für Wilcox und Berrada

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Wie geraten wir immer wieder in diese Lage, egal was sich bei unserem Klub verändert? Ich spreche natürlich vom Sommer-Transferfenster. Jedes Mal, wenn der Sommer auch nur in die Nähe rückt, kann seine Bedeutung gar nicht genug betont werden. Und trotzdem stimmt es jedes Mal.

Dieser Sommer ist, wie schon viele Sommer zuvor, ein enorm wichtiger, den man richtig angehen muss. Aber das haben wir auch schon vorher gehört, zu oft sogar. Das Problem ist, dass wir es jedes Jahr wieder hören. So sollte ein auch nur halbwegs ordentlich geführter Fußballklub nicht arbeiten – ständig in der Defensive und nur auf dringende Nöte reagieren.


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Es ist kaum ein Handeln aus einer Position der Stärke heraus, oder? Und das führt dann entweder zu horrenden Summen (sei es bei Gehältern oder Ablösen) oder zu unrealistischen Erwartungen an denjenigen, der dazukommt.

Diesmal hängt die Bedeutung mit der Champions League zusammen. Manchester United muss da einfach dabei sein. Aber wir wollen uns ja nicht an jedem Spieltag vermöbeln lassen, also müssen wir natürlich investieren.

In bessere Spieler oder passendere Profile investieren – Gott weiß, Hauptsache, wir müssen nicht weiter dieselbe Trägheit erleben wie in der ersten Halbzeit gegen Leeds United am Montagabend.

Jetzt sind noch sechs Spiele in der Saison übrig, wir haben sieben Punkte Vorsprung auf die Gefahr, aus den Top Fünf zu rutschen, und als Nächstes geht es gegen Chelsea. Wenn sie gewinnen, schrumpft dieser Abstand auf vier Punkte, und plötzlich wird es richtig eng.

Aber zurück zum Sommer-Transferfenster

United hat im vergangenen Jahr ziemlich gut investiert; das Problem ist nur, dass sich im Klub die Verhältnisse ändern und wir nun in einer Lage sind, in der mehrere Positionen neu belebt oder zumindest ordentlich doppelt besetzt werden müssen.

Im Tor ist wohl alles geklärt, aber wir spielen mit dem Feuer, falls sich Senne Lammens irgendwann verletzt. Luke Shaw ist kaum noch der nach vorn stürmende Linksverteidiger, den wir brauchen, und selbst wenn Patrick Dorgu dort spielt, braucht es Ersatz.

Noussair Mazraoui und Diogo Dalot wirken als Optionen auf der rechten Abwehrseite ordentlich – bis der Spieltag kommt und man sich daran erinnert, dass wir vielleicht der einzige Klub in Europa ohne einen Rechtsverteidiger sind, der angreifen kann. In der Innenverteidigung sind wir zwar wohl ganz gut besetzt, aber zwei davon sind verletzungsanfällig (Lisandro Martinez und Matthijs de Ligt), zwei sind für Schlüsselrollen vermutlich noch zu jung (Lenny Yoro und Ayden Heaven), und Harry Maguire hat seinen Vertrag nur um ein Jahr verlängert.

Das Mittelfeld kann ich eigentlich fast übergehen, denn jeder kennt das Horrorszenario dort, vor allem wenn Casemiro geht. Wir müssen irgendwie seine Tore, seine defensiven Qualitäten und seine Führungsstärke ersetzen und zugleich die richtigen Profile finden, um mit Kobbie Mainoo und Bruno Fernandes zu spielen, ohne jede Woche Gegentore zu verschenken.

Matheus Cunha ist kein natürlicher Linksaußen, der konsequent die Breite hält, also müssen wir entweder seine Rolle anpassen oder jemand anderen holen (oder einen Ersatz für Dorgu, der dort vor seiner Verletzung hervorragend gespielt hat).

Bruno braucht einen Stellvertreter, und Benjamin Sesko ebenfalls, falls Joshua Zirkzee tatsächlich gehen sollte. Der rechte Flügel ist wahrscheinlich unsere einzige wirklich gut besetzte Position mit Bryan Mbeumo und Amad, auch wenn keiner von beiden sich allzu lange mit einer Bankrolle zufriedengeben wird.

Ob Michael Carrick bleibt oder nicht – der ganze Sinn eines Fußballdirektors besteht darin, die Dynamik und die Profile des Kaders richtig zusammenzustellen, ohne dass sich jedes Transferfenster wie das bislang wichtigste anfühlt. Formationswechsel und damit verbunden veränderte Anforderungen an den Kader haben in dieser Hinsicht kein gutes Bild abgegeben.

Ich spreche ein Gebet für Jason Wilcox und Omar Berrada

Gott weiß, das würde ich nicht mal meinem schlimmsten Feind wünschen – nicht einmal im Football Manager. Man stelle sich nur vor, wir verpassen irgendwie die Champions League; schon der Gedanke daran ist beängstigend.

Beitragsbild: Carl Recine via Getty Images


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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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