Anfield Index
·22 mai 2026
„Der Fußball ist abgestürzt“ – Liverpool-Legende kritisiert Arne Slot

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·22 mai 2026

Die Liverpool-Anhänger diskutieren seit Monaten über Arne Slot, doch die Debatte im neuesten Anfield-Index-Podcast fühlte sich anders an. Es gab Frust, Resignation und, am auffälligsten, die Akzeptanz, dass eine Veränderung nun notwendig sein könnte.
Im Gespräch mit Trev Downey bei Molby On The Spot lieferte Liverpool-Legende Jan Molby eine düstere Einschätzung von Liverpools Saison und der Richtung des Klubs unter Arne Slot.
Molbys zentrale Kritik richtete sich gegen das, was er als Weigerung beschrieb, auf offensichtliche Warnsignale zu reagieren. Er sagte: „Diese Art von Weigerung, das zu akzeptieren, was man sieht, dieses ständige Weitermachen und so zu tun, als wäre alles in Ordnung.“
Dieser Punkt prägte das gesamte Gespräch. Obwohl Liverpool weiter im Rennen um die Qualifikation für die Champions League ist, argumentierte Molby, dass die Leistungen insgesamt über weite Strecken der Saison inakzeptabel gewesen seien.
„Wir machen immer wieder dasselbe, wieder und wieder und wieder“, sagte er. „Eine Zeit lang wurde uns gesagt, dass alles schon gutgehen werde.“
Im Podcast ging es immer wieder um die Idee, dass Liverpools Probleme schon in den ersten Wochen der Saison sichtbar waren. Downey beschrieb, wie Liverpool „im Mittelfeld einfach überspielt wurde“ und in der Defensive „anfällig“ wirkte.
Molby stimmte zu und verwies auf eine taktische Sturheit, die Liverpool seiner Meinung nach die ganze Saison über geschadet hat. „Wir haben das nie getan bis ungefähr zum Leeds-Spiel im Dezember, als wir das System geändert haben, um sicherzustellen, dass wir etwas stabiler sind“, erklärte er, bevor er das harte Urteil nachschob: „Seitdem ist unser Fußball komplett eingebrochen.“
Allein dieser Satz zeigt, warum so viele Liverpool-Anhänger mit Blick auf die nächste Saison von Arne Slot nicht überzeugt sind.
Downey brachte die Ermüdung der Fans vielleicht am besten auf den Punkt, als er zugab: „Die Leute haben das Interesse verloren, weil der Fußball, den wir zum Konsum vorgesetzt bekommen, einfach furchtbar anzusehen ist.“
Für einen Klub, dessen moderne Identität unter Jürgen Klopp auf Intensität, Aggressivität und emotionaler Verbundenheit aufgebaut wurde, wiegt diese Kritik schwer.

Foto: IMAGO
Der aufschlussreichste Teil der Diskussion drehte sich darum, warum so viele Liverpool-Anhänger nun durch Gerüchte über einen Trainerwechsel neuen Auftrieb zu bekommen scheinen.
Downey gab zu, dass sich „vernünftige Leute“ nun „erleichtert und fast beflügelt von der Idee eines Wechsels“ fühlten.
Molbys Antwort war direkt.
„Weil wir Veränderung wollen und die Verantwortlichen nicht so wirken, als wären sie bereit, etwas zu ändern.“
Dieses Gefühl scheint unter Liverpool-Fans immer verbreiteter zu sein. Die Sorge betrifft nicht nur die Ergebnisse, sondern auch das Fehlen einer sichtbaren Entwicklung. Molby deutete sogar an, dass Slots taktischer Ansatz inzwischen praktisch festgefahren sei.
„Ich glaube, was Arne Slot und eine Änderung seiner Spielweise angeht, ist dieser Zug abgefahren.“
Im Podcast ging es auch um Mohamed Salahs jüngste öffentliche Aussagen über die Standards bei Liverpool. Molby nahm den Ägypter in Schutz und wies Vorwürfe des Egoismus zurück.
„Aber das heißt doch nicht, dass das, was er sagt, nicht richtig ist, oder?“, sagte Molby.
Downey ergänzte, dass Salah „nichts davon hat“, sich öffentlich zu äußern, wenn er nicht glaubte, dass es „einem größeren Zweck“ diene.
Diese Bemerkungen verstärkten nur den Eindruck, dass die Unzufriedenheit innerhalb Liverpools über die Anhängerschaft hinausgehen könnte.
Als sich das Gespräch möglichen Nachfolgern für Arne Slot zuwandte, kristallisierte sich Bournemouth-Trainer Andoni Iraola in den Augen beider Gesprächspartner als Top-Kandidat heraus.
Molby bezeichnete Iraola als „besonders“ und sagte offen: „Ich hätte nichts dagegen, ihn an der Anfield Road zu sehen, denn wenn es funktioniert, wird der Fußball spektakulär sein.“
Selbst dann blieb Vorsicht angebracht. „Es besteht auch die Möglichkeit, dass das eine Nummer zu groß sein könnte“, warnte Molby.
Diese Unsicherheit spiegelt die allgemeine Stimmung rund um Liverpool im Moment wider. Niemand scheint vom aktuellen Projekt wirklich überzeugt zu sein, aber ebenso wenig gibt es völlige Klarheit darüber, was als Nächstes kommt.
Was die Diskussion bei Anfield Index perfekt eingefangen hat, war eine Fanbasis, die mit gesunkenen Standards ringt. Liverpool-Anhänger können einen Umbruch akzeptieren, aber sie tun sich schwer damit, Stillstand hinzunehmen.
Für Molby ist das größte Problem simpel. Liverpool sieht nicht mehr wie Liverpool aus.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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