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·10 avril 2026
Der nächste Olise? Bayern nimmt Premier-League-Star ins Visier

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·10 avril 2026

Mit Michael Olise ist dem FC Bayern im Sommer 2024 ein echter Transfer-Coup gelungen. Der Franzose hat sich in kürzester Zeit zu einem Schlüsselspieler entwickelt und begeistert mittlerweile auf absolutem Weltklasse-Niveau. Kein Wunder also, dass sich die Münchner erneut auf dem englischen Markt umsehen – und dabei offenbar den nächsten spannenden Offensivspieler ins Visier genommen haben.
Wie die britische Times berichtet, beschäftigt sich der deutsche Rekordmeister intensiv mit Morgan Rogers von Aston Villa. Der 23-Jährige hat sich in den vergangenen anderthalb Jahren zu einem der auffälligsten Offensivspieler der Premier League entwickelt und gehört mittlerweile auch zum erweiterten Kreis der englischen Nationalmannschaft.
Dass die Bayern verstärkt nach England blicken, ist kein Zufall. Nach den erfolgreichen Transfers von Michael Olise und Luis Díaz scheint man an der Säbener Straße Gefallen daran gefunden zu haben, gezielt Spieler aus der Premier League zu verpflichten. Gerade der Durchbruch von Olise hat intern offenbar Eindruck hinterlassen und gezeigt, welches Potenzial dort zu finden ist.
Rogers passt dabei perfekt ins gesuchte Profil. Der Offensivspieler ist flexibel einsetzbar, kann sowohl auf den Flügeln als auch im Zentrum agieren und überzeugt vor allem durch Dynamik, Kreativität und Abschlussstärke. Bei Aston Villa kommt er häufig im offensiven Mittelfeld oder auf der linken Seite zum Einsatz – genau jener Position, auf der die Bayern aktuell nach Verstärkung suchen.

Foto: Getty Images
Ein möglicher Transfer dürfte jedoch alles andere als einfach werden. Anders als bei Olise im Sommer 2024, der für rund 50 Millionen Euro verpflichtet werden konnte, bewegt sich Rogers in deutlich höheren Sphären. Sein Marktwert liegt aktuell bei etwa 80 Millionen Euro, laut der Times soll Aston Villa sogar erst ab rund 90 Millionen Euro gesprächsbereit sein.
Hinzu kommt die starke Konkurrenz. Mit dem FC Arsenal und Manchester City haben zwei absolute Topklubs aus der Premier League ebenfalls Interesse am englischen Nationalspieler. Zudem sitzt Aston Villa dank eines langfristigen Vertrags bis 2031 am längeren Hebel – eine Ausstiegsklausel besitzt Rogers nicht.
Für den FC Bayern bedeutet das: Sollte man den Transfer ernsthaft verfolgen, wäre ein finanziell anspruchsvoller Poker unausweichlich. Gleichzeitig passt das Szenario nur bedingt zur zuletzt kommunizierten Strategie, auf übermäßige Mega-Transfers zu verzichten.
Dennoch zeigt das Interesse: Die Münchner halten weiter Ausschau nach hochkarätigen Offensivlösungen – und trauen sich dabei auch an den schwierigen englischen Markt heran. Ob Morgan Rogers tatsächlich der nächste große Coup wird, bleibt jedoch offen. Klar ist: Der Weg dorthin wäre deutlich komplizierter als beim Transfer von Olise.
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