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·1 avril 2026

Diese Änderungen plant David Wagner im RBL-Nachwuchs

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Seit Sommer 2025 ist David Wagner der Leiter Nachwuchs von RB Leipzig. Der 54-Jährige trägt die Verantwortung für die Nachwuchsabteilung und die Akademie der Roten Bullen. 

In seinen ersten neun Monaten im Amt hat der ehemalige Profitrainer bereits einige Veränderungen angestoßen, um den RBL-Nachwuchs weiter zu verbessern. In zwei großen Interviews mit der Mitteldeutschen Zeitung und der Leipziger Volkszeitung gab er einen Einblick in seine Arbeit und die Ziele, die er mit RBL verfolgt.


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Herausforderung in neuer Rolle

Das Amt des Cheftrainers, das David Wagner in der Vergangenheit bei Borussia Dortmund II, Huddersfield Town, Schalke 04, Young Boys Bern sowie Norwich City ausübte, hat er inzwischen bewusst hinter sich gelassen. Seine neue Aufgabe stellt ihn vor andere Herausforderungen.

Warum er sich diesen in Leipzig stellt? "Erstens vertraue ich den führenden Köpfen wie Jürgen Klopp bei Red Bull Soccer und Marcel Schäfer bei RB Leipzig extrem und glaube an sie. Ich weiß, wenn die sich etwas in den Kopf gesetzt haben und umsetzen wollen, dann schaffen die das auch – und zwar mit aller Energie und allem Enthusiasmus", betont David im "MZ"-Interview.

Ihm ist es wichtig, die Erfahrung, die er in mehr als 25 Jahren im Profifußball gesammelt hat, bei den Roten Bullen einzubringen. Hier Veränderungen anzuschieben, betrachtet er als "riesige Herausforderung."

Mehr Spielzeit für Talente

Eine wichtige Erkenntnis aus seinen fast sieben Jahren in England ist die, "dass die Engländer ganz grundlegende Dinge besser machen als wir." Er verweist auf die deutlich höhere Anzahl an Partien, die Nachwuchsspieler in England absolvieren: "Spieler in England spielen im Alter von 16 bis 19 Jahren etwa 60 bis 65 Wettbewerbsspiele pro Saison, unsere U19 bei RB hat in dieser Saison etwa 30 Partien – je nachdem, wie weit sie in der Deutschen Meisterschaft kommt."

Daher ist unser Leiter Nachwuchs ein großer Verfechter der neu eingeführten U21-Liga. Und auch die Teilnahme an Formaten wie dem Premier League International Cup betrachtet er als wichtigen Baustein einer besseren Talentförderung.

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Fokus auf die Ausbildung der Spieler

Im Gespräch mit der "LVZ" betont David Wagner, dass sich auch an der grundsätzlichen Herangehensweise etwas ändern muss. Er findet: "In Deutschland wird über die Woche trainiert, um am Wochenende ein Ergebnis zu erzielen, und es wird nicht über die Woche trainiert, um einen Spieler auszubilden. (...) Dieses Gedankengut in Deutschland ist, wie ich finde, falsch und der große Unterschied zu anderen Ländern."

Weniger in Resultaten denken, wie es ein Profitrainer tut, und stärker darauf fokussieren, wie Talente bestmöglich entwickelt werden können – das erwartet David von allen Nachwuchscoaches bei RBL.

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Neue Perspektiven für mehr Qualität

Dazu setzt er bewusst auch auf Einflüsse von außen. Als Sportlichen Leiter warb er den Waliser Steve Weaver an, der 20 Jahre Erfahrung aus dem Akademiebereich verschiedener Premier-League-Clubs mitbringt. 

David und Steve kennen sich bereits aus gemeinsamen Zeiten in Huddersfield und Norwich. "Er war zweimal dort Akademiedirektor, wo ich als Cheftrainer tätig war. Steve hat mir regelmäßig Spieler ins Training gebracht, wo ich gesagt habe, das sind wirklich gute Jungs, mit denen kann ich als Trainer der Profis arbeiten und sie erhöhen die Qualität. Da kann ich mir schon das Urteil erlauben, zu sagen: Er weiß scheinbar, wie es geht", sagt David.

Alle Maßnahmen, die unser Leiter Nachwuchs ergreift, dienen einem großen Ziel: mehr Top-Talente für die Profis entwickeln. Und das nachhaltig. "Nachhaltig bedeutet für mich, dass einer aus der eigenen Akademie zum Beispiel 100 Spiele für die Profis macht", erklärt David im "MZ"-Interview und ergänzt: "Ja, das ist ambitioniert und ja, wir sind ein junger Verein, aber das haben wir eben noch nicht geschafft, und das macht den Job ja auch so spannend."

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