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·29 mai 2026
Dieter Hecking ist neuer Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg

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·29 mai 2026

Jetzt ist es offiziell: Dieter Hecking bleibt dem VfL Wolfsburg erhalten, allerdings nicht mehr als Trainer. Der Verein hat am Sonntag bestätigt, dass der 61-Jährige zum 1. Juni die Position des Geschäftsführers Sport übernimmt. Damit schließt der VfL eine wichtige Personalie im Zuge des Neuaufbaus nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga.
Hecking erhält einen Vertrag bis 2028 und verantwortet künftig den gesamten sportlichen Bereich der Grün-Weißen. Dazu gehören der Männerfußball, die Frauenmannschaft sowie die Akademie.
Mit der Entscheidung setzt der VfL auf einen Mann, der den Verein bestens kennt. Bereits zwischen 2013 und 2016 prägte Hecking eine der erfolgreichsten Epochen der Klubgeschichte. Unter seiner Leitung gewann Wolfsburg 2015 den DFB-Pokal und den Supercup. Zudem wurde der VfL Vizemeister.
Im März dieses Jahres war Hecking als Cheftrainer zurückgekehrt, um die Mannschaft im Abstiegskampf zu stabilisieren. Den Gang in die 2. Liga konnte er zwar nicht mehr verhindern, nun soll er den sportlichen Neuaufbau in anderer Funktion gestalten.
Die neue Aufgabe kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Der VfL steht vor einem umfassenden Umbruch. Zahlreiche Spieler haben den Verein bereits verlassen oder könnten in den kommenden Wochen folgen. Gleichzeitig muss ein neuer Trainer gefunden werden, der die Mannschaft auf die Zweitliga-Saison vorbereitet.
Eine der ersten Aufgaben des neuen Geschäftsführers Sport wird die Suche nach einem Cheftrainer sein. Die Zeit drängt. Anfang August startet die neue Saison in der 2. Bundesliga.
Zuletzt wurden mehrere Namen gehandelt. Nun liegt es an Hecking, die wichtigste Personalentscheidung des Sommers zu treffen und gemeinsam mit seinem Team die Weichen für die Mission Wiederaufstieg zu stellen.
Dabei kann der 61-Jährige auch auf Erfahrungen als Funktionär zurückgreifen. Während seiner Zeit beim 1. FC Nürnberg war Hecking bereits als Sportvorstand tätig.
Mit der offiziellen Beförderung endet zugleich eine monatelange Suche nach einem Nachfolger für Peter Christiansen. Der Däne war Anfang März als Geschäftsführer Sport freigestellt worden.
Nun setzt der VfL auf eine interne Lösung und auf einen Mann, der die Strukturen des Vereins kennt. Hecking soll dabei helfen, nach dem sportlichen Tiefpunkt wieder Stabilität und neue Perspektiven zu schaffen.
Die Erwartungen sind hoch. Nach dem erstmaligen Abstieg seit fast drei Jahrzehnten soll der Wiederaufstieg mittelfristig gelingen. Die Grundlage dafür muss in den kommenden Wochen geschaffen werden.
Sebastian Rudolph, Vorsitzender des VfL-Aufsichtsrats:
„Wir freuen uns sehr, dass Dieter Hecking Teil der VfL-Familie bleibt. Er steht in Wolfsburg für Teamgeist und Identifikation. Dieter Hecking kennt die zweite Liga und ihre Anforderungen. Er bringt für die Sportgeschäftsführung die passenden Kompetenzen mit. Gemeinsam mit Pirmin Schwegler und dem Team dahinter wird er die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit nahtlos fortsetzen. Darüber hinaus kennt er die Strukturen und Entwicklungen im Frauenfußball gut. Im engen Austausch mit Vanessa Bernauer und Stephan Lerch wird er die Entwicklung unserer Wölfinnen weiter vorantreiben. Der gesamte Aufsichtsrat ist deshalb zu dem Entschluss gekommen, Dieter Hecking diese Verantwortung zu übertragen.“
Dieter Hecking:
„Das Vertrauen und die Wertschätzung des Vereins, des Aufsichtsrats und speziell auch von Diego Benaglio und Pirmin Schwegler bedeuten mir viel. Für mich stand zunächst die Frage im Vordergrund, ob ich weiter als Trainer arbeiten oder meine Zukunft als Funktionär sehe. Nachdem ich diese Entscheidung mit voller Überzeugung getroffen habe, freue mich sehr auf die große Aufgabe, die vor uns liegt, gleichwohl sie viele Herausforderungen mit sich bringen wird, auch wenn der Abstieg, da bin ich ganz ehrlich, noch an mir nagt. Wichtig wird sein, jetzt schnellstmöglich eine positive Grundstimmung im Verein zu erzeugen, um gemeinsam das Thema zweite Liga mit der nötigen Mischung aus Demut, Courage und Überzeugung anzugehen.“







































