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·17 février 2026
„Dummer Schiri“: Leipzig-Star verliert nach Enttäuschung die Nerven

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·17 février 2026

RB Leipzig will unbedingt in die UEFA Champions League, hat in der Bundesliga aber zuletzt mehrfach Enttäuschungen hinnehmen müssen. Am Sonntag spielte man nur 2:2 zuhause gegen Wolfsburg.
Gerade die Patzer im heimischen Stadion sind momentan ein Problem. Leipzig verlor zuletzt auch schon gegen Mainz mit 1:2. Die Nerven liegen blank, zumal die Leipziger zwischendrin auch noch im Pokal beim FC Bayern ausgeschieden sind.
Vor dem direkten Duell mit Dortmund am kommenden Wochenende, das richtungsweisend sein kann, will Leipzig nun eine gute Trainingswoche hinlegen und sich wieder fangen, den Fokus hochhalten. Wie angespannt die Stimmung ist, das zeigte sich nach dem Spiel gegen die Wölfe.
Nach dem Spiel ging es nämlich in den Katakomben heiß her. Dabei ging es um eine strittige Szene. Leipzigs Winter-Leihe Brajan Gruda (21) spielte rechts auf Conrad Harder (20) raus. Der nahm den Ball an und ging raus aus dem Strafraum. Doch Wolfsburgs Shiogai stellte ihm ein Bein, der VAR griff nicht ein, der Schiedsrichter ließ weiterlaufen. Das sorgte nach dem Spiel für Diskussionen.

Foto: Getty Images
Insbesondere Harder war außer sich. Der Angreifer stapfte wütend in den Kabinengang, sein „stupid referee“ (zu Deutsch: dummer Schiedsrichter) war deutlich zu hören. Danach stand der impulsive Däne noch lange fassungslos in den Katakomben des Stadions. Auch Teamkollege Christoph Baumgartner (26) hatte Gesprächsbedarf, war minutenlang in der Schiedsrichterkabine. Ole Werner kritisierte die Leistung des Schiedsrichters im Nachgang auch.
Darüber hinaus sollte man aber nicht vergessen, dass die Leipziger auch selbst einiges liegen ließen und nicht optimal verteidigten. Das gehört genauso zur Wahrheit wie die ein oder andere nicht ideale Entscheidung. Leipzig hat ein recht dünnes Nervenkostüm dieser Tage.









































