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·20 mars 2026
„Ein absolutes Brett“: HSV-Coach Polzin mit Respekt zum BVB

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Er ließ den Traum wahr werden. Nach sieben Jahren im Unterhaus führte Merlin Polzin den Hamburger SV 2025 in die Bundesliga zurück. Viele bekanntere Trainer scheiterten an der Aufgabe, die dem heute 35 Jahre alten Fußballlehrer gelang.
Die Chancen für die Hansestädter stehen nicht schlecht, auch in der kommenden Saison der höchsten deutschen Spielklasse anzugehören. Acht Runden vor Schluss besitzt der HSV sechs Punkte Vorsprung auf Relegationsrang 16. Am Samstag (21. März, 18:30 Uhr) wartet auf die Rothosen allerdings die immens schwere Aufgabe bei Borussia Dortmund.
„Wir treffen mit Dortmund auf eine Mannschaft, die jetzt schon mehr Punkte als in der gesamten Vorsaison geholt hat“, lobt Polzin den Kontrahenten auf der Pressekonferenz vor der Partie. „Sie haben nur zwei Spiele verloren, und das gegen Bayern“, erinnert der gebürtige Hamburger an die starke Bilanz des BVB. In den saisonübergreifend jüngsten 34 Begegnungen in der Bundesliga unterlagen die Schwarz-Gelben lediglich dem Rekordmeister von der Säbener Straße.
„Wir wissen, dass das ein absolutes Brett ist“, weiß Polzin von der Stärke der Dortmunder – besonders vor heimischem Publikum. Doch seine Elf sei „maximal motiviert, eine gute Leistung zu zeigen“, kündigt Polzin an. „Wir haben dazu eine gute Analyse vorgenommen, wollen vor allem im Übergangsspiel nach Ballgewinnen gewisse Räume wieder besser besetzen und bessere Entscheidungen treffen. Das wäre auch in den letzten Wochen möglich gewesen.“
Im Signal Iduna Park möchte Polzin an die starken Auswärtsleistungen des HSV in den vergangenen Wochen anknüpfen. In der Rückserie sind die Hansestädter auf fremdem Geläuf noch ohne Niederlage (2 S, 2 U). „Am Samstag wird es eine der größten Herausforderungen sein, in diesem Stadion und vor dieser Kulisse zu bestehen“, blickt der Chef-Trainer der Hamburger voraus. „Die Faszination Borussia Dortmund geht weit über die Region hinaus. Wir freuen uns extrem, dort performen zu dürfen.“

Foto: IMAGO / Justus Stegemann
Auch wenn es „verdammt herausfordernd“ werde, wie Polzin vermutet, sei das Ziel, „das Spiel möglichst lange offen zu halten“. Dafür habe er „einen Plan ausgearbeitet“. Auch in Dortmund genieße die Abwehrarbeit Vorrang. „Wenn du Aufsteiger bist, geht es darum, das eigene Tor gut zu verteidigen“, fordert Polzin von seinem Team auch beim BVB äußerste Konzentration.









































