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·29 juin 2026

Einigkeit in der Süper Lig: Alle 18 Klubs fordern sofortige Abkehr von der neuen Ausländerregelung!

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Die heftig umstrittene 10+4-Ausländerregel, die eigentlich zur anstehenden Saison 2026/27 in der Trendyol Süper Lig eingeführt werden sollte, steht vor dem sofortigen Sturz. Nach der jüngsten, richtungsweisenden Sitzung der Klubvereinigung zeichnet sich an der Verbandsspitze eine kleine Revolution ab. Die Vereine der höchsten türkischen Spielklasse wehren sich geschlossen gegen das starre Konzept und haben eine gemeinsame Front gebildet, um die Kaderplanung für die Zukunft grundlegend zu reformieren.

Einstimmiges Votum der Elite: Alle Erstligisten fordern das 12+X-Modell

Die Unzufriedenheit unter den Verantwortlichen ist so groß, dass es im Rahmen des jüngsten Treffens zu einem in der Liga seltenen Schulterschluss kam.


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Wie das türkische Blatt Aksam berichtet, herrscht unter allen 18 Erstligisten absolute Einigkeit darüber, dass das vom Verband geplante Modell gekippt werden muss. Die Klubs sprechen sich stattdessen mehrheitlich für eine flexiblere 12+X-Regelung aus. Während das Fundament von zwölf ausländischen Akteuren im Kader unumstößlich feststeht, herrscht über die genaue Zahl der zusätzlichen Akteure, die auf der Tribüne oder der Bank Platz nehmen dürfen, noch Beratungsbedarf. In der Chefetage werden derzeit verschiedene Szenarien diskutiert, die von einer 12+2-Variante bis hin zu einem großzügigen 12+5-Modell reichen.

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Forderung nach Stabilität: Vereine verlangen zweijährige Garantie für Kaderplanung

Neben der reinen Erhöhung der Kontingente steht für die Sportdirektoren und Trainer vor allem der Faktor Nachhaltigkeit im Vordergrund des Forderungskatalogs.

Die ständigen, jährlichen Kurswechsel des Verbandes erschweren das wirtschaftliche und sportliche Agieren auf dem Transfermarkt immens. Aus diesem Grund verlangen die Vereine eine verbindliche Zusage, nach der die neue Bestimmung nach ihrer offiziellen Einführung für mindestens zwei Jahre unverändert bestehen bleiben muss. Nur so könne laut den Klubvertretern eine verlässliche, strategische Kaderplanung und der Abschluss langfristiger Spielerverträge gewährleistet werden, ohne jede Saison von neuen Restriktionen überrascht zu werden.

Fenerbahce fordert die Revolution: Anatolische Klubs blockieren totale Freigabe

Trotz der allgemeinen Einigkeit bezüglich einer Modifikation geht ein Istanbuler Schwergewicht in seinen Forderungen noch deutlich weiter und stößt dabei auf Widerstand.

Der Traditionsverein Fenerbahce plädiert in den internen Runden vehement für eine radikale Lösung und fordert die vollständige Abschaffung jeglicher Ausländerbegrenzungen. Dieser Vorstoß stößt jedoch insbesondere bei den Klubs aus der anatolischen Provinz auf strikte Ablehnung. Die kleineren Vereine befürchten, dass eine komplette Freigabe die finanziellen und sportlichen Unterschiede zwischen den finanzstarken Top-Klubs der Liga und dem Rest der Tabelle ins Unermessliche vergrößern würde. Ein Kompromiss abseits der zwölf Profis ist mit ihnen nicht zu machen.

Ultimatum an den Verband: Die Entscheidung liegt jetzt beim TFF

Der Druck auf die Funktionäre des nationalen Verbandes ist durch den geschlossenen Auftritt der Vereinsvertreter maximal gestiegen.

Die Klubvereinigung hat angekündigt, das gemeinsam ausgearbeitete Positionspapier noch am heutigen Tag offiziell an den Türkischen Fußballverband (TFF) zu übermitteln. Im Anschluss an diese Übergabe wird allgemein erwartet, dass die Verbandsführung rund um den Präsidenten einlenkt, die aktuelle Ausländerregelung einer erneuten, tiefgehenden Prüfung unterzieht und die geforderten Anpassungen zeitnah beschließt.

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