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·15 mai 2026

Eintracht-Boss verrät das große Problem bei Riera

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Wenn Eintracht Frankfurt am Samstag den VfB Stuttgart empfängt, dann wird dies wohl das letzte Spiel von Albert Riera sein. Mit großen Erwartungen im Februar verpflichtet, fiel der SGE-Coach vor allem mit teils knackigen, teils fragwürdigen Sprüchen auf, mit denen er sich schon früh das Leben selbst schwer machte. Weil die sportlichen Ergebnisse ausblieben, folgt nach der Saison höchstwahrscheinlich die Trennung.

Für die SGE-Bosse bedeutet das eine neue Trainersuche – Namen wie Adi Hütter oder Matthias Jaissle werden längst gehandelt. Auf einen Aspekt wird man in Frankfurt besonders viel Wert legen: Dass der neue Coach der deutschen Sprache mächtig ist!


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Neuer Eintracht-Trainer soll Deutsch können

"Kommunikation mit Medien und Umfeld ist Teil der Berufsbeschreibung eines Trainers, der in der Bundesliga arbeiten will. Das ist halt einfach eine Realität", stellte Eintracht-Boss Axel Hellmann laut Bild-Angaben in einer Talkrunde klar. Rieras fehlende Deutschkenntnisse sind daher ein Problem gewesen, wie er zugab: "Ich will nichts entschuldigen, ich will nur sagen: Die Kiste ist von Anfang an beladen gewesen allein auch über das Thema Kommunikation."

Hellmann stellte aber klar, dass die schwache Saison nicht allein am Trainer festzumachen ist – egal ob nun an Dino Toppmöller oder an Riera. "Offensichtlich ist: Wir haben auf der Kaderseite nicht alles richtig gemacht. Offensichtlich ist: Auf der Trainerseite haben Dinge nicht optimal funktioniert. Offensichtlich ist: Wir hatten ein paar Verletzungsprobleme, die uns zurückgeworfen haben. Offensichtlich ist: Das Fußballkonzept, von dem wir gedacht haben, dass es dieses Jahr funktionieren würde, hat so nicht gegriffen", zählte er auf.

"Nach fünf, sechs Jahren, in denen alle Dinge gut gelaufen sind und in denen Markus das überragend gemanagt hat", müsse man solch ein schwieriges Jahr aber auch mal akzeptieren, meinte Hellmann. Nur um dann schon wieder nach vorne zu schauen: "Geht mal alle davon aus, dass das nicht das Ende der Geschichte ist, wie diese Saison ausgeht. Wir sind ja auch keine Vollidioten."

Riesiger Umbruch im Kader

Damit es besser wird, wird sich nicht nur auf der Trainerbank etwas tun – auch im Kader wird kein Stein auf dem anderen bleiben. "Wir werden einen großen Umbruch nicht nur erleben, sondern ihn diesmal auch wirklich wollen. [...] Wie viele das am Ende sein werden, das kann ich noch nicht sagen. Das ist auch nicht meine Aufgabe, das muss Markus machen. Aber es ist doch klar, dass du nach so einem Jahr ein paar Anpassungen vornehmen musst, die auch weit gehen müssen, in der Betrachtung: Wer hilft uns eigentlich in Zukunft weiter?"

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