90PLUS
·31 janvier 2026
Ekitiké & Wirtz brillieren! Liverpooler Flaute endet gegen Newcastle

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·31 janvier 2026

Befreiungsschlag für den FC Liverpool! Die Reds bezwangen am Samstagabend vor heimischer Kulisse Newcastle mit 4:1. Beim ersten Premier-League-Sieg in 2026 wussten vor allem Hugo Ekitiké und Florian Wirtz zu überzeugen.
Fünf Spiele hatte der FC Liverpool in der Premier League zuletzt nicht mehr gewonnen und stand im Heimspiel gegen Newcastle United dementsprechend unter Druck. Im Vergleich zum überzeugenden 6:0-Sieg in der Champions League gegen Qarabag veränderte LFC-Coach Arne Slot seine Startelf nur auf zwei Positionen, Ibrahima Konaté und Milos Kerkez erhielten gegenüber Jeremie Frimpong und Andrew Robertson den Vorzug. Newcastle-Trainer Eddie Howe wechselte nach dem 1:1 bei PSG dreimal, unter anderem musste Nick Woltemade wieder auf der Bank Platz nehmen.
Die Gäste aus Newcastle machten zunächst den besseren Eindruck und setzten die Reds früh unter Druck. Anthony Gordon sorgte für den ersten Aufreger der Partie, als er rücksichtslos in Alisson hineingrätschte und dafür mit Gelb verwarnt wurde (11.). Bereits wenige Augenblicke zuvor hatte der Stürmer der Magpies Glück gehabt, für ein anderes überhartes Foul nicht verwarnt worden zu sein. Nach schwerfälligen Anfangsminuten fand der FC Liverpool besser in die Partie, eine erste aussichtsreiche Kontersituation über Mohammed Salah verpuffte (15.). In einer umkämpften Partie mit vielen Fouls und Nickeligkeiten waren es dennoch weiterhin die Magpies, die den besseren und auch torgefährlicheren Eindruck machten. Die beste Möglichkeit gehörte Harvey Barnes, der einen Freistoß aus zentraler Position schön um die Mauer schlenzte, dabei aber nur den Pfosten traf (26.). Kurz darauf herrschte auch nach einem Eckball Gefahr im Strafraum der Reds, Virgil van Dijk bereinigte (28.).
Auf der anderen Seite bot sich die erste gute Möglichkeit für den LFC: Salah bediente rechts im Strafraum Hugo Ekitiké, der Nick Pope per Lupfer bezwingen wollte, dabei im Gäste-Schlussmann aber seinen Meister fand (33.). Besser machte es wenige Minuten später Gordon: Nach einem eigentlich verpufften Newcastle-Angriff legte Alexis Mac Allister unfreiwillig auf den Newcastle-Angreifer auf, der durch die Beine von Milos Kerkez hinweg platziert unten links zum 1:0 für die Gäste traf (36.). Die Führung währte allerdings nicht lange, denn in der Schlussphase der ersten Halbzeit kamen die Minuten des Hugo Ekitiké. Florian Wirtz ließ gleich mehrere Gegenspieler stehen und bediente im perfekten Moment seinen französischen Teamkollegen, der frei vor dem Tor zum Ausgleich einschob (41.). Nur zwei Minuten später ließ Ekitiké nach einem langen Kerkez-Zuspiel über die linke Seite einen Gegner stehen, um dann trocken zum 2:1 abzuschließen. Ein Doppelschlag des Sommerneuzugangs bescherte dem LFC die knappe Pausenführung.
Ekitiké erwies sich als ständiger Unruhestifter beim Gegner, daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Nachdem sich Dan Burn verschätzt hatte, war die Nummer 22 der Reds halbrechts im Strafraum plötzlich frei durch, setzte seinen Abschluss aber mehr gen Eckfahne denn Richtung langes Eck und verpasste so den Hattrick (51.). Newcastle hatte im zweiten Durchgang zwar etwas mehr Spielanteile, fand offensiv aber praktisch gar nicht mehr statt – ganz im Gegensatz zu den Reds, die mit Spielwitz zu überzeugen wussten. Nach Zuspiel von Wirtz legte Salah wieder auf den Nationalspieler zurück, der den Ball aus zentraler Position perfekt traf und unten links auf 3:1 für die Hausherren erhöhte (67.). Nach der Vorlage auf Ekitiké belohnte sich der Ex-Leverkusener also auch mit seinem vierten Premier-League-Treffer – und der Vorentscheidung für Liverpool?
Nur zwei Minuten nach dem eigenen Treffer schickte Wirtz Salah auf die Reise, der Ägypter traf aus leicht spitzem Winkel aber nur das Außennetz. Die Gäste von der Tyneside brachten dagegen auch in der Schlussphase kaum Gefährliches Richtung Alisson, sodass der LFC nicht allzu große Mühe hatte, die Führung über die Ziellinie zu bringen. In der Nachspielzeit nutzte Konaté einen Pope-Patzer zum 4:1-Endstand und sorgte damit für einen emotionalen Schlusspunkt: Beim Jubel kamen dem Ex-Leipziger in Gedenken an seinen kürzlich verstorbenen Vater die Tränen. Mit dem ersten Premier-League-Sieg seit über einem Monat halten die Reds Anschluss auf die Champions-League-Ränge.









































