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·22 mars 2026
Enthüllt: Szoboszlai war sich schon mit Milan einig!

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·22 mars 2026

Seit zweieinhalb Jahren spielt Dominik Szoboszlai für den FC Liverpool. Wäre alles etwas anders gelaufen, könnte der 25-Jährige heute auch im Dress der AC Milan auflaufen.
Derzeit ist Dominik Szoboszlai wohl der große Leistungsträger beim FC Liverpool. Alleine beim vergangenen Champions-League-Erfolg über Galatasaray Istanbul erzielte der ehemalige Leipziger den wichtigen ersten Treffer und leitete damit den Kantersieg ein. Die Statistik in der laufenden Saison lässt sich sehen: 42 Pflichtspiele, 12 Tore und acht Vorlagen – ein ungeheuer starker Wert für einen Mittelfeldspieler.
Doch wären einige Karriereschritte etwas anders gelaufen, würde der Ungar heute vielleicht garnicht an der Anfield Road spielen, sondern etwa bei Milan in Italien. Wie Zvonimir Boban, ehemals Sportdirektor der Rossoneri, jüngst gegenüber Sky Sport Italia verraten hat, hatte AC mit dem Spieler vor vielen Jahren eine Vereinbarung über einen Wechsel – doch der Deal kam nie zustande.
Genau genommen handelt es sich dabei um die Zeit, als der mittlerweile 25-Jährige noch bei Red Bull Salzburg spielte. Damals hatte das junge Mittelfeldtalent eine Ausstiegsklausel von etwas über 20 Millionen Euro. Szoboszlai soll damals sehr angetan von einem möglichen Transfer zum Mailänder Fußballklub gewesen sein. Doch der Deal platzte aus nicht genannten Gründen.
Wenig später sicherte sich RB Leipzig die Dienste des ungarischen Nationalspielers, ehe im Jahr 2023 für 70 Millionen Euro der Wechsel nach Liverpool erfolgte. Die Entwicklung von Szoboszlai hat Boban, der 2020 bei Milan entlassen wurde, dennoch weiter verfolgt: „Er ist ein großartiger Spieler, ich freue mich, dass er den Kampf mit sich selbst gewonnen hat und zu einem echten Spieler geworden ist.“

Foto: Getty Images
Vor allem der Positionswechsel in eine deutlich tiefere Rolle im Mittelfeld hat laut Boban dafür gesorgt, dass der LFC-Star mittlerweile zu den Weltbesten gehört: „Szoboszlai begann als Nummer 10, in Salzburg und für Ungarn, und spielte hinter dem Stürmer. Das war jedoch eine problematische Position. Er hatte weder das Tempo noch die Fähigkeit, Gegner auszuspielen, um eine echte Nummer 10 zu sein – das war überhaupt nicht sein Stil. Nun hat er sich zu einem reinen Nummer-8-Spieler entwickelt, was der einzig logische Schritt war, um ihn zum Champion zu machen. Er verfügt über ein außergewöhnliches Talent, hat einen hervorragenden Spielüberblick und eine Ballfertigkeit, mit der sich weltweit nur wenige rühmen können“, so Boban.
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