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·29 juin 2026
Enthüllt: Viele DFB-Stars von Nagelsmann „irritiert“

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·29 juin 2026

Nach der überraschenden 1:2-Niederlage gegen Ecuador geraten nicht nur die Leistungen der DFB-Elf, sondern auch Bundestrainer Julian Nagelsmann in den Fokus. Offenbar zeigen sich mehrere Nationalspieler von der Arbeitsweise des 38-Jährigen zunehmend irritiert.
Trotz des Gruppensiegs bei der WM 2026 sorgt die deutsche Nationalmannschaft derzeit nicht nur für positive Schlagzeilen. Nach Informationen der "BILD" soll es innerhalb des DFB-Teams zunehmend Unzufriedenheit mit Bundestrainer Julian Nagelsmann geben. Dem Bericht zufolge wünschen sich mehrere Nationalspieler vor allem mehr Klarheit in der Kommunikation des 38-Jährigen.
Wie die "BILD" berichtet, lasse Nagelsmann seine Spieler häufig lange über personelle und taktische Entscheidungen im Ungewissen. So sollen viele Profis erst auf der Pressekonferenz vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador (1:2) erfahren haben, dass lediglich zwei verletzungsbedingte Änderungen in der Startelf geplant seien.
Für zusätzliche Irritation sorgte anschließend das Spiel selbst. Obwohl Nagelsmann zuvor auf Kontinuität gesetzt hatte, wechselte er in der zweiten Halbzeit gleich mehrfach durch. Laut "Sky" war dieses Vorgehen anschließend intern durchaus Gesprächsthema unter den Spielern.
Auch abseits des Trainingsplatzes wünschen sich einige Nationalspieler offenbar mehr Austausch mit dem Bundestrainer. Nach Informationen aus der Mannschaft, über die die "BILD" berichtet, suche Nagelsmann nur selten das direkte Gespräch mit seinen Profis. Mehrere Spieler hätten sich daher frühzeitigere Informationen über ihre Rolle und die Planungen für die einzelnen Spiele gewünscht.
Für Diskussionen sorgt zudem die Personalie Nick Woltemade. Der Angreifer, der Deutschland mit vier Treffern durch die WM-Qualifikation schoss, wartet weiterhin auf seinen ersten Einsatz bei der Endrunde. Gerade nach dem Rückstand gegen Ecuador hätten zusätzliche offensive Impulse helfen können.
Nagelsmann selbst setzt weiterhin auf den Teamgeist. Nach der Niederlage gegen Ecuador appellierte er laut dem Bericht in der Kabine an den Zusammenhalt und erklärte, möglichst vielen Spielern eine Chance geben zu wollen. Spätestens im K.-o.-Spiel gegen Paraguay am Montag (22:30 Uhr) wird sich nun zeigen, ob der Bundestrainer die sportlichen Zweifel schnell ausräumen kann.







































