FCBinside.de
·27 février 2026
„Er steht auf der Liste“: Bayern arbeitet am ersten Sommer-Transfer

In partnership with
Yahoo sportsFCBinside.de
·27 février 2026

Der FC Bayern arbeitet im Hintergrund weiter an der Zukunft seines Kaders und beschäftigt sich weiterhin mit der Defensive. Auch wenn die Innenverteidigung auf den ersten Blick klar besetzt scheint. Mit Dayot Upamecano und Jonathan Tah stehen zwei etablierte Kräfte bereit, Minjae Kim ist ebenfalls fester Bestandteil des Abwehrzentrums. Dennoch sondieren die Münchner offenbar den Markt.
Ein Name, der in diesem Zusammenhang auftaucht, ist Ruud Nijstad vom FC Twente. Der 18-Jährige gilt in den Niederlanden als eines der spannendsten Defensivtalente seines Jahrgangs. Mit seinen 1,93 Metern bringt er Gardemaß mit, dazu Zweikampfstärke und eine bemerkenswerte Ruhe am Ball – Eigenschaften, die in München traditionell hochgeschätzt werden.
Die Frage ist jedoch: Handelt es sich nur um lose Beobachtungen oder steckt mehr dahinter? Die Bayern wurden zuletzt mit dem Youngster in Verbindung gebracht.
Im BILD-Podcast Bayern Insider wurde das Thema aufgegriffen – und dort fiel eine klare Einordnung. Laut BILD-Fußballchef Christian Falk ist Nijstad ein konkreter Transferkandidat beim Rekordmeister. Auch sein BILD-Kollege Heiko Niedderer ordnete die Situation ein: Nijstad stehe „auf der Liste bei Bayern“ und ist eine echte Option für den Sommer. Laut Niedderer ist das Top-Talent sehr begehrt bei vielen Klubs in ganz Europa und gelte als „einer der besten jungen Innenverteidiger in Holland“.

Foto: IMAGO
Besonders interessant: Twente soll laut BILD-Informationen rund zehn Millionen Euro für den 18-Jährigen aufrufen – eine stolze Summe für einen Spieler in diesem Alter. Auch mit Blick auf dessen Marktwert, der aktuell „nur“ auf 700.000 Euro taxiert wird.
Allerdings würde ein solcher Deal ins aktuelle Bayern-Profil passen. Statt eines etablierten Stars könnte ein entwicklungsfähiger Perspektivspieler verpflichtet werden, der sich hinter Tah und Upamecano einordnet und Schritt für Schritt aufgebaut wird.
Entscheidend dürfte sein, wie sich die Situation um Minjae Kim entwickelt. Sollte es im Sommer Bewegung geben, könnte sich die Tür für einen jungen Innenverteidiger schneller öffnen als gedacht. Bleibt der Südkoreaner hingegen, wäre Nijstad wohl eher als langfristiges Projekt zu verstehen.
Klar ist: Bayern hält die Augen offen – und Nijstad gehört zu den Namen, die an der Säbener Straße intern diskutiert werden. Ob daraus mehr wird, hängt vor allem von der Kaderstruktur im Sommer ab.









































