"Es gibt wenig Schöneres": Verl erstmals Tabellenführer | OneFootball

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·18 janvier 2026

"Es gibt wenig Schöneres": Verl erstmals Tabellenführer

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Mit einem weiteren berauschenden Auftritt hat der SC Verl erstmals die Tabellenspitze der 3. Liga erklommen. Während die Aufstiegsambitionen auf dem Platz nach dem zwölften Spiel in Folge ohne Niederlage immer deutlicher werden, bleiben die Verler weiter auf dem Boden.

"Es hat sich ein bisschen unreal angefühlt"

Auch im neuen Jahr begeistert und dominiert der SC Verl die Liga mit fulminantem Offensivfußball. Der 5:2-Sieg gegen Waldhof Mannheim war eine weitere Machtdemonstration der Ostwestfalen. "Wir haben heute da weitergemacht, wo wir gegen die Löwen aufgehört haben. Das war unser Ziel", sagte Trainer Tobias Strobl nach Spielende. Schon in der ersten Halbzeit spielte seine Mannschaft durch einen Dreierpack von Alessio Besio einen klaren Vorsprung heraus.


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Den ersten lupenreinen Hattrick seiner Karriere ordnete der Angreifer in der Rangliste seiner persönlichen Highlights "ganz oben" ein. "Es hat sich schon ein bisschen unreal angefühlt. Aber die Freude ist unglaublich groß", so der dreifache Torschütze bei "MagentaSport". Trainer Strobl zeigte sich glücklich darüber, einen solchen Unterschiedsspieler in seinen Reihen zu haben: "Du weißt nicht so richtig, was er macht. Es hat unfassbares Tempo. Aber sein linker Fuß ist genauso gut wie der rechte. Er ist unberechenbar." Die Spielweise des 21-Jährigen steht sinnbildlich für die Spielfreude des Sportclubs. "Es geht bei uns in erster Linie um den Spaß. Wenn man Spaß hat, ist man auch immer am Besten. Das ist bei uns der Schlüssel", betonte Besio.

Unveränderte Tiefstapelei

Die erstmalige Tabellenführung ist ein weiterer Höhepunkt in der Erfolgsgeschichte des SC Verl. "Unbeschreiblich, es gibt wenig Schöneres. Aber wir gucken ehrlich gesagt nicht auf die Tabelle, sondern wirklich von Spiel zu Spiel, und deshalb haben wir auch so Erfolg", unterstrich Besio die unveränderte Tiefstapelei beim neuen Spitzenreiter. Ebenso wenig wollte sich Strobl aus der Reserve locken lassen: "Sehr schöne Momentaufnahme. Aber wir haben noch 18 Spiele vor uns. Die Liga ist so eng, dass das auch schnell wieder weg sein kann."

Auch das Mannheim-Spiel zeigte, dass man sich nicht zu sehr auf dem Erreichten ausruhen darf. "Die zwei Tore geben wir zu einfach her, aber das nehmen wir auf unsere Kappe, weil es auch unsere Identität ist. Aber wie stabil sie dann trotzdem nach dem 4:2 geblieben sind, zeigt dann, wie reif die Jungs sind." Nun geht es darum, mit der gestiegenen Erwartungen umzugehen. "Wir lassen es laufen. Wir haben eine klare Abmachung. Wenn die Mannschaft merken würde, dass wir im Trainerteam uns verändern, dann würden wir von ihnen Feedback bekommen: bleibt mal ruhig. Umgekehrt gilt das genauso", verriet Strobl.

"Diese Leichtigkeit wollen wir uns bewahren"

Zudem will der Ligaprimus seine Unbekümmertheit aufrecht erhalten, denn im Gegensatz zur Konkurrenz herrscht beim SC Verl keinen Aufstiegsdruck. "Wir müssen nicht. Diese Leichtigkeit wollen wir uns bewahren. Dann kann es eine spannendes Reise werden. Wir würden uns nicht wehren, wenn es wirklich eine Etage höher geht", so Strobl. Für die starke Leistung gewährte er seinen Schützlingen drei freie Tage. Ab Mittwoch geht es dann mit der Vorbereitung auf das nächste Punktspiel bei Wehen Wiesbaden am Sonntag weiter.

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