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·1 juillet 2026
Es ist nicht Asllani: BVB im Rennen um TSG-Shootingstar

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·1 juillet 2026

"Wir haben viele Ideen", erklärte BVB-Sportdirektor Ole Book jüngst. Nervös werden wolle er aufgrund des zuletzt stockenden Kader-Umbruchs nicht (90min berichtete). Bislang hat Dortmund in diesem Sommer lediglich die beiden Youngster aus Südamerika, Kauã Prates und Justin Lerma, verpflichtet. Und sich zudem Abwehr-Juwel Joane Gadou aus Salzburg geschnappt, für den man mit rund 20 Millionen Euro Ablöse tief in die Tasche griff.
Das könnte auch der Grund sein, warum weitere Transfers bislang ausblieben. Schwarzgelb muss wohl zunächst Einnahmen generieren, um vor allem in der Offensive neues Personal an Land zu ziehen. Besonders Serhou Guirassy und Karim Adeyemi bleiben dabei im Fokus. Bei beiden ist die Zukunft weiter unklar, eine schnelle Entscheidung bahnt sich jedoch nicht an.Das gilt auch für Felix Nmecha, der durchaus Interesse weckt, allerdings nur für eine Mega-Ablöse nördlich der 100 Millionen Euro wechseln dürfte. Das Wunschszenario beim BVB soll mindestens ein weiteres Nmecha-Jahr in Dortmund sein. Geplant ist wohl eine Mittelfeld-Achse mit dem deutschen Nationalspieler und Jobe Bellingham.
Für die Postionen im offensiven Mittelfeld braucht es aber definitiv noch Verstärkung – selbst wenn Adeyemi bleiben sollte. Laut Sportbild haben Lars Ricken, Book und Co. dafür jetzt auch Bazoumana Touré auf dem Schirm. Der 20 Jahre alte Ivorer ist ein waschechter Flügelstürmer mit viel Tempo und reichlich Entwicklungspotenzial.Touré kam erst Anfang 2025 aus Schweden in die Bundesliga. Zehn Millionen Euro Ablöse zahlte Hoffenheim damals. Weil Touré im deutschen Oberhaus auf Anhieb überzeugen konnte, ist sein Marktwert bereits auf 40 Millionen Euro angewachsen. Eine solche Summe soll die TSG auch für einen Verkauf verlangen. Bis 2029 steht Touré im Kraichgau noch unter Vertrag.
Interesse hat der Ivorer längst schon in ganz Europa geweckt. Vor allem in der Premier League, wo Touré unter anderem für den FC Liverpool als Alternative für die Salah-Nachfolge gilt. Bei Landsmann Yan Diomande gehen die Reds wohl leer aus, weil dieser lieber zu PSG möchte. Entsprechend könnte Touré an der Mersey weiter in den Fokus rücken.
Die Dortmunder Verantwortlichen sollen sich jetzt ebenfalls nach den Transfer-Konditionen bei Touré erkundigt haben, berichtet die Sportbild. Beim BVB gibt es wohl den Wunsch, wieder einen Unterschiedsspieler für den Flügel im Kader zu haben. Der Vorteil bei Linksfuß Touré: Er könnte auch als offensive Variante für die Schienen-Postion in Kovac' 3-4-2-1-System infrage kommen. In der abgelaufenen Saison trat Touré vor allem als Vorlagengeber in Erscheinung: Neben fünf eigenen Treffern legte er gleich zwölf Tore für die Kollegen direkt auf.
Auch für Stürmer Fisnik Asllani, mit dem der BVB immer wieder in Verbindung gebracht wird. Der 23-Jährige schaffte in Elversberg unter Book den Durchbruch, weshalb Spekulationen um einen Transfer nach Dortmund nahe liegen. Zuletzt hieß es aus dem Kosovo, dass es sogar schon eine Einigung geben soll. Die entsprechende Meldung wurde allerdings von der WAZ dementiert. Demnach sei die Verpflichtung Asllanis, der dank einer Ausstiegsklausel für rund 30 Millionen Euro zu haben wäre, längst nicht soweit.Ehe Guirassy nicht verkauft wird, scheint es in dieser Personalie auch keine konkreteren Entwicklungen zu geben. Ob dies bei Touré der Fall sein wird, ist umso fraglicher. Zum einen, weil das 40-Millionen-Euro-Preisschild für den BVB eine enorme Hürde darstellt. Zum anderen, weil es neben Liverpool weitere finanzstarke Konkurrenz gibt.
Die Sportbild nennt vor allem Atletico Madrid. Mehrheits-Gesellschafter 'Apollo Sports Capital' wolle bei den Rojiblancos in den nächsten Jahren bis zu 500 Millionen Euro in die Mannschaft investieren. Entsprechend sei das Werben um Touré aus dem rotweißen Teil Madrids derzeit am intensivsten.Insgesamt wirkt ein Touré-Transfer nach Dortmund also recht unwahrscheinlich. Die komplizierte Transfer-Situation beim BVB, das hohe Preisschild und die starke Konkurrenz dürften Schwarzgelb nur wenig Chancen geben. Touré dürfte die TSG in diesem Sommer zwar verlassen, dann aber ins Ausland gehen. Atletico oder Liverpool scheint der logische nächste Schritt für den 20-Jährigen.







































