Es kann nur besser werden: 13 Niederlagen, null Titel und mehr Horrorstatistiken | OneFootball

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·24 mai 2026

Es kann nur besser werden: 13 Niederlagen, null Titel und mehr Horrorstatistiken

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Zwei Trainer und zweites titelloses Jahr – Real Madrids 2025/26 war zum Vergessen – Fotos: getty images

Zweites titelloses Jahr in Folge

Jetzt aber wirklich: adiós 2025/26! Die Saison bei Real Madrid ist zwar schon seit einer Weile gelaufen, aber erst jetzt endete sie in Form des 56. Pflichtspiels auch offiziell. Und das wie schon vor Wochen befürchtet: zum zweiten Mal in Folge ohne großen Titel – für das königliche Selbstverständnis eigentlich ein Unding, weswegen jetzt höchstwahrscheinlich in José Mourinho der vierte Trainer innerhalb zwölf Monaten kommen wird, damit es eben kein drittes titelloses Jahr in Folge geben wird. Das gab es zuletzt von 2004 bis 2006!


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Titellose Saisons seit 2000

  1. 2003/04*
  2. 2004/05
  3. 2005/06
  4. 2008/09*
  5. 2009/10
  6. 2012/13*
  7. 2014/15*
  8. 2018/19*
  9. 2020/21
  10. 2024/25*
  11. 2025/26

*kleinere Titel wie Supercopa etc. wurden gewonnen

Höchste Niederlagenquote seit 208/19

Sollte der Portugiese wie erwartet kommen, gibt es für ihn einiges besser zu machen als seine Vorgänger. Denn 2025/26 wurden zwar noch zwei Drittel der Partien gewonnen (38 von 55), aber auch 13 verloren – der zweithöchste Wert seit der Horrorsaison 2018/19 (18). Nur in der Vorsaison gab es noch zwei Niederlagen mehr als aktuell, trotzdem war 2024/25 die Niederlagenquote (22,1 Prozent) geringer als in den vergangenen Monaten – die aktuellen 23,2 Prozent stellen sogar den höchsten Wert seit 2018/19 (31,6) dar. Und in der Vorsaison wurden in der Hinrunde nicht nur immerhin noch zwei kleine Titel bejubelt – erst der UEFA Super Cup, dann der FIFA Intercontinental-Cup –, sondern durchschnittlich auch mehr Tore: 2,18 pro Partie im Vergleich zu den aktuellen 2,13. Einzig die durchschnittlich 1,25 Gegentore in Carlo Ancelottis letzter Saison wurden aktuell verbessert auf 1,13. Und trotzdem ist den Merengues weiter eine gewisse Top-Spiel-Schwäche zu attestieren, sei es die 2:5-Klatsche in der Hinrunde gegen Atlético oder auch, dass im Januar der dritte Final-Clásico in Folge verloren wurde – insgesamt ist die Bilanz der letzten sieben Clásicos mehr als überschaubar: ein Sieg, sechs Niederlagen.

Saison 2025/26

  • Spiele: 56
  • Siege: 38 (67,9%)
  • Unentschieden: 5 (8,9%)
  • Niederlagen: 13 (23,2%)
  • Tore: 120:63 (2,13:1,13)
  • Titel: 0

*3 Klub-WM-Spiele im Juli 2025, die theoretisch zur Saison 2025/26 gehören, wurden nicht eingerechnet, sprich: eigentlich gab es 2025/26 59 Pflichtspiele

Statistiken: Alonso gut, Arbeloa schwach

So haben sowohl Xabi Alonso als auch Álvaro Arbeloa zwar zwischenzeitlich auch für gute Ergebnisse gesorgt – Alonso sorgte für den einzigen Clásico-Sieg, während Arbeloa sowohl Atlético als auch Manchester City schlug –, trotzdem sind auch ihre Bilanzen teilweise überschaubar, speziell die von Arbeloa. Denn „el Espartano“ gewann nur 64,3 Prozent seiner Partien, der schwächste Wert der letzten Trainer Real Madrids. Selbst Alonso schloss da mit 70,6 Prozent noch gut ab – zieht man die quasi vorbereitungslose Klub-WM mit ihren sechs Partien ab, liegt seine Siegquote sogar bei 71,4 Prozent – nur Mourinho (71,9 Prozent) und Manuel Pellegrini (75,0) waren da besser.

Siegquoten einiger Trainer

  • Manuel Pellegrini: 75,0 % (36 von 48)
  • José Mourinho: 71,9 % (128 von 178)
  • Carlo Ancelotti: 71,1 % (251 von 353)
  • Xabi Alonso: 70,6 % (24 von 34)
  • Santiago Solari: 68,8 % (22 von 32)
  • Zinédine Zidane: 65,4 % (172 von 263)
  • Álvaro Arbeloa: 64,3 % (18 von 28)
  • Julen Lopetegui: 42,9 % (6 aus 14)

Zu wenig Widerstandsfähigkeit im jüngsten LaLiga-Kader

Aber auch trotz zwischenzeitlich guter Ergebnisse und Statistiken bleibt 2025/26 eine Saison zum Vergessen und 2026 das zweite titellose Jahr in Folge. Der Nimbus der Unbezwingbarkeit, den die Blancos beispielsweise noch in ihrer Double-Saison 2023/24 innehatten (nur zwei der 55 Saisonspiele gingen verloren), ging längst verloren. Mittlerweile kassieren die Merengues eher mehr Gegentore in den Schlussphasen, als dass sie Spiele spät noch zu ihren Gunsten drehen. So haben beispielsweise im April Betis (90.+4), Bayern (89. und 90.+4) und Mallorca (90.+1) späte und entscheidende Treffer gegen Real Madrid erzielt. Der jüngste Kader der Liga – gemeinsam mit dem FC Barcelona – fiel so regelmäßig auseinander, wirkt schon länger ungeeint oder zumindest nicht mehr ausreichend widerstandsfähig, und weder Alonsos kürzere, noch Arbeloas eher längere Leine haben mittel- geschweigedenn langfristig den erhofften Erfolg gebracht. Anders gesagt: Unter Mourinho, der mit durchschnittlich 2,67 Treffern immer noch den besten Schnitt in diesem Jahrtausend hat, kann es eigentlich nur noch besser werden – sowohl aus Teamsicht, als auch mit Blick auf die Statistiken.

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