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·20 avril 2026

FC Arsenal: Diese Titelschwäche ist schon kein Pech mehr

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Vier Niederlagen in Serie, drei verlorene Titelchancen in drei Wochen: Arsenals 1:2 bei Manchester City setzt ein bekanntes Muster aus den Vorjahren fort.

Vier Niederlagen in Serie, drei verlorene Titelchancen in drei Wochen – und Mikel Arteta spricht davon, dass er „jeden Tag sieht, welches Niveau wir haben". Das Problem ist nicht das Niveau. Das Problem ist, dass dieses Niveau jedes Jahr im Frühjahr verschwindet. Arsenals 1:2 bei Manchester City ist kein isolierter Ausrutscher, es ist das dritte Jahr in Folge, in dem die Gunners einen Vorsprung in den entscheidenden Wochen der Saison zerbröseln lassen. Irgendwann reicht es nicht mehr, an Durchhalteparolen zu glauben: Irgendwann wird das Muster zur Diagnose.


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Die Zahlen machen die Wiederholung greifbar. 2022/23 verspielt, 2023/24 verspielt, jetzt 2025/26 mit drei Punkten Vorsprung und bei einem City-Spiel weniger – bei nahezu identischem Torverhältnis (+37 zu +36 laut SID). Dazu eine Niederlagenserie, die es unter Arteta noch nie gab und die Arsenal insgesamt seit März 2018 nicht mehr erlebt hat: League-Cup-Finale verloren gegen City, FA-Cup-Viertelfinale verloren bei Zweitligist Southampton, Heimniederlage gegen Bournemouth, jetzt das 1:2 im Etihad. Jede nationale Titelchance außer der Liga ist bereits weg. Und die Liga wackelt.

Im Spiel selbst zeigte sich das Muster im Kleinen. Rayan Cherki brachte City in Führung (16.), Kai Havertz glich schnell aus (18.) – Arsenal war da, Arsenal war dran. Doch als Erling Haaland in der 65. Minute den Siegtreffer erzielte, fehlte die Antwort. Havertz köpfte drüber, Gabriel köpfte an den Pfosten. Nah dran, aber nicht drin – das ist die Kurzformel dieser Arsenal-Ära.

Arteta verdient dabei durchaus Respekt für das, was er aufgebaut hat. Arsenal steht im Halbfinale der Champions League gegen Atlético Madrid, die Mannschaft hat 21 Ligasiege in dieser Saison geholt, Verletzungen von Saka, Timber, Calafiori und Merino haben den Kader ausgedünnt. Wer so dezimiert ist und trotzdem Tabellenführer bleibt, arbeitet nicht schlecht. Pep Guardiola selbst mahnte nach dem Sieg zur Zurückhaltung: „Wer ist Tabellenführer? Wir sind es nicht."

Nur reicht diese Perspektive nicht als Erklärung. City hat drei große Siege in Folge geliefert – 2:0 im League-Cup-Finale gegen Arsenal, 4:0 gegen Liverpool im FA Cup, 3:0 bei Chelsea – und wirkt in der Endphase der Saison wie ein Team, das den Titel riecht. Arsenal wirkt wie ein Team, das den Titel fürchtet. Das ist der Unterschied, den keine Taktiktafel abbildet und kein Physiotherapeut heilen kann. Es ist eine Frage der Mentalität in Momenten, in denen alles auf dem Spiel steht.

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