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·6 avril 2026

FC Bayern gegen Real Madrid – Schreckgespenst Vinicius: „Lasst sie uns packen!“

Image de l'article :FC Bayern gegen Real Madrid – Schreckgespenst Vinicius: „Lasst sie uns packen!“

Vinicius Junior hat die Marschroute für das Champions-League-Gigantenduell mit dem FC Bayern schon vorgegeben: „Lasst sie uns packen!“, rief der Offensivstar von Real Madrid. Für die Münchner ist der Brasilianer längst mehr als nur ein Schlüsselspieler der Königlichen – er ist ihr personifiziertes Schreckgespenst.

Vinicius Junior von Real Madrid bejubelt seinen Treffer zum 3:0 im Madrider Derby gegen Atlético de Madrid im Estadio Santiago Bernabéu am 22. März 2026 in Madrid. Foto: Florencia Tan Jun / Getty Images


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Erinnerungen an 2024: Kimmich bekam Vinicius kaum zu fassen

Besonders schmerzhaft aus Bayern-Sicht ist der Blick zurück auf das Halbfinale 2024. Damals spielte Vinicius gegen Joshua Kimmich auf der rechten Abwehrseite der Münchner, was er wollte. Im Hinspiel beim 2:2 erzielte er beide Real-Tore, im Rückspiel beim 2:1 leitete sein Abschluss den späten Ausgleich ein. Kimmich ordnete ihn danach als „einer der besten Dribbler und Eins-gegen-eins-Spieler in Europa“ ein. Daran hat sich bis heute nichts geändert – im Gegenteil.

„Ich befinde mich in der Blütezeit meiner Karriere“, sagte Vinicius vor wenigen Tagen. Sein Coach Álvaro Arbeloa bezeichnete ihn als „unaufhaltsam“. Unter dem Nachfolger von Xabi Alonso, zu dem Vinicius „keinen Draht“ fand, trifft der Flügelstürmer wieder regelmäßig. In den Playoffs gegen Benfica Lissabon steuerte er zwei der drei Real-Treffer bei, im Achtelfinale zerstörte er mit einem Doppelpack im Rückspiel die Hoffnungen von Manchester City. Auch im Madrider Derby gegen Atlético war er mit zwei Toren der entscheidende Mann.

Polarisierend, teuer und weltbekannt

Gleichzeitig bleibt Vinicius eine Reizfigur. Lothar Matthäus sagte bei Sky90 über den 25-Jährigen: „Ein toller Spieler“, „provoziert aber ohne Ende. Wenn man ihn dann mal richtig packt, beschwert er sich nur, dann weint er.“ Der Offensivmann eckt nicht nur auf dem Platz an, sondern auch daneben – etwa bei der Vergabe des Ballon d’Or 2024. Als Topfavorit fühlte er sich übergangen, daraufhin blieben Vinicius und der gesamte Real-Tross der Gala fern.

News zum Spiel FC Bayern gegen Real Madrid am 7.4.2026

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Finanziell hat das seinem Ansehen allerdings nicht geschadet. Vinicius verfügt über 14 lukrative Werbedeals, darunter mit Nike, Pepsi und Boss. Zuletzt wurden in Brasilien sogar Vini-Flip-Flops vorgestellt. Der 25-Jährige hat seinem „Idol“ Neymar längst den Rang des größten aktiven Fußballers aus Brasilien abgelaufen. Im WM-Spot des Spielzeugherstellers Lego arbeitet er gemeinsam mit Messi, Ronaldo und Mbappé am Goldpokal aus Klemmbausteinen. Den echten Titel hat er fest im Blick: „Ich habe bereits eine WM gespielt und möchte nicht noch mal verlieren.“

Der Turnierbaum der UEFA Champions League 2025/26 zeigt die Paarungen auf dem Weg zum Finale in Budapest: Im Viertelfinale treffen Paris Saint-Germain auf den FC Liverpool, Real Madrid auf den FC Bayern München, der FC Barcelona auf Atlético Madrid sowie Sporting CP auf den FC Arsenal. Zuvor hatten sich die acht Viertelfinalisten im Achtelfinale gegen Chelsea, Galatasaray, Manchester City, Atalanta, Newcastle United, Tottenham Hotspur, Bodø/Glimt und Bayer Leverkusen durchgesetzt.

Kampf gegen Rassismus und neue Bayern-Ansage

Seinen wohl größten Kampf führt Vinicius abseits des sportlichen Rampenlichts: gegen Rassismus in den Stadien und im Netz. Wegen der wiederkehrenden Anfeindungen habe er „mehr und mehr die Lust am Spielen“ verloren, sagte der UNESCO-Botschafter 2023. Mit seiner Stiftung, dem „Vini Jr. Institute“, setzt er sich für Chancengleichheit in der Bildung ein. Statt sich zurückzuziehen, nahm er sich vor, „möglichst viele Tore zu schießen, sonst würde ich den Rassisten geben, was sie wollen“.

Arbeloa beschreibt Vinicius als „jungen Mann, der keine Angst kennt“. Vor allem nicht auf dem Rasen – und schon gar nicht gegen den FC Bayern. „Wenn Real Madrid in diesem Wettbewerb spielt“, sagte er, „ändert sich alles. Wir sind bereit für mehr, für alles, was kommt.“

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