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·12 avril 2026

FC Bayern: Musiala zeigt Oliver Kahn die WM 2026 Ambitionen!

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Max Eberl hat die neue Debatte um Jamal Musiala deutlich eingeordnet. Auf den Rat von Oliver Kahn, der Bayern-Star solle auf die Weltmeisterschaft verzichten, reagierte der Sportvorstand mit klarer Gegenrede.

Jamal Musiala vom FC Bayern München erzielt das 1:0 im Bundesliga-Auswärtsspiel bei FC St. Pauli im Millerntor-Stadion am 11. April 2026 in Hamburg. Foto: Stuart Franklin / Getty Images


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Bei Sky machte Eberl deutlich, dass man einem Profisportler mit Blick auf ein Großturnier nicht empfehlen könne, eine solche Chance einfach verstreichen zu lassen. Zugleich betonte er, Musiala befinde sich nach seiner komplizierten Verletzung zwar noch im Aufbau, gehe aber konsequent seinen Weg.

Eberl widerspricht Kahn

Kahn hatte jüngst im Fußballtalk Triple bei Sky gesagt, Musiala „sollte auf eine Teilnahme bei der WM verzichten. Wenn ich spüre, dass etwas in meinem Spiel nicht stimmt, dann muss ich an mir arbeiten, wieder bereit zu sein.“ Eberl hielt davon nichts. „Jeder der Profisport betreibt, und es stehen die größten Sportereignisse der Welt an, dann kann man einem Sportler nicht sagen: ‚Lass die mal sausen und mach etwas anderes, mach dich fit.‘ Jamal geht seinen Weg“, sagte der Bayern-Boss.

Der Offensivspieler habe nach seiner schweren Blessur noch Nachwirkungen zu verarbeiten, erklärte Eberl weiter. Die Verletzung sei „sehr kompliziert“ gewesen und habe „Nachwehen“ hinterlassen. Deshalb sei Musiala auch wenige Wochen vor dem WM-Start noch nicht wieder auf seinem alten Niveau.

Reintegration braucht Zeit

Der Sportvorstand verwies zugleich darauf, dass die Rückkehr nach einem solchen Ausfall nicht nur körperlich, sondern auch mental Zeit brauche. „Wir wussten, dass die Reintegration Zeit benötigen wird, sowohl physisch als auch vom Kopf her“, sagte Eberl. Es gehe darum, sich wieder mit Mut in Zweikämpfe und Aktionen auf dem Platz zu werfen. „Das sind alles Prozesse, die Jamal jetzt geht. Irgendwann kommt der Moment, in dem etwas Außergewöhnliches auf dem Platz passiert und alles wird wie weggeblasen sein.“

Für Eberl ist ein WM-Verzicht des 21-Jährigen deshalb kein Thema. „So einen großartigen Spieler wie Jamal Musiala, gesund und mit seiner Form, tut uns bei der WM sehr gut. Wenn es dann eben nicht in dieser hundertprozentigen Top-Fitness ist, hat man ihn gerne auf der Bank, um genau diese besonderen Momente zu kreieren“, sagte er mit Blick auf die XXL-WM in den USA, Mexiko und Kanada.

Musiala kämpft um Form und Fitness

In der Bundesliga kam Musiala nach seinem Comeback auf neun Einsätze, dabei gelangen ihm ein Treffer und zwei Assists. Zuletzt stoppte ihn allerdings erneut eine Schmerzreaktion am Knöchel, weshalb er mehrere Wochen pausieren musste und auch die Länderspiele im März verpasste.

Bundestrainer Julian Nagelsmann gibt sich dennoch gelassen. „Er hat nicht mehr so viel Zeit, das steht außer Frage“, sagte er am Rande der jüngsten Länderspiele, fügte aber hinzu: „ich traue ihm zu, dass er auf 100 Prozent kommt.“

Musiala hatte sich bei der Klub-WM in den USA im vergangenen Sommer das Wadenbein gebrochen und zusätzlich schwer am Sprunggelenk verletzt. Nach der Operation fiel er bis Jahresbeginn aus und sucht seitdem wieder nach seiner alten Form.

Auch Sky-Experte Dietmar Hamann sieht die Situation kritisch. „Die WM ist bei Jamal Musiala im Moment kein Thema. Er muss schauen, dass er Form findet. Wenn er sie wieder hat, dann kommt alles von selbst. Aber die Zeit wird ja nicht mehr. Er hat nur noch sieben Wochen. Es muss jetzt alles perfekt laufen“, sagte der frühere Bayern-Profi.

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