come-on-fc.com
·27 février 2026
Felipe Chávez Zeit beim 1. FC Köln könnte nun kommen – auch schon gegen den FC Augsburg?

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·27 février 2026


Simon Hense
27 Februar, 2026
Gegen Leipzig spielte der Mittelfeldspieler nur eine Minute, gegen Stuttgart und Hoffenheim saß er die ganze Zeit auf der Bank: Noch ist Felipe Chávez nicht richtig in Köln angekommen. Das dürfte aber auch an den starken Gegnern gelegen haben. In den kommenden Wochen, wenn der Spielplan für die Geißböcke zumindest tabellarisch leichter wird, bekommt das Talent wahrscheinlich seine Chance beim 1. FC Köln.

Winterneuzugang Felipe Chávez vom 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



180 Minuten wären maximal möglich gewesen, herausgekommen ist eine einzige: Seit seinem Wechsel zum 1. FC Köln Anfang Februar hat Felipe Chávez noch so gut wie gar nicht gespielt. In den vergangenen beiden Partien gegen den VfB Stuttgart und 1899 Hoffenheim saß das Talent sogar jeweils nur auf der Bank. Ein Grund dafür war aber auch die große Qualität der Gegner, gegen die der FC klarer Außenseiter war. „Hoffenheim, Stuttgart und Leipzig schaffen es, dich sehr schnell einfach unter Druck zu setzen und ein großes Feld herzustellen. Das heißt, es geht viel mehr hin und her. Du selbst musst kompakter verteidigen und in die Umschaltaktionen kommen“, meinte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Augsburg. Das liegt dem Neuzugang eher weniger. Denn der zentrale Mittelfeldspieler ist in Sachen Körperlichkeit und Tempo eher schwächer.
Seine Stärken hat Chávez mehr im Bereich Spielverständnis. Mit seiner guten Übersicht und Technik soll der 18-Jährige dem Kölner Spiel mehr spielerische Finesse verleihen. Diese Qualitäten waren in den Duellen mit Top-Teams zuletzt eben weniger gefragt. In den kommenden Wochen könnte aber die Zeit für den von Bayern München geliehenen Profi reif sein. Denn in den nächsten sieben Spielen trifft der FC auf fünf Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. So geht es unter anderem gegen den FC Augsburg, den Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und St. Pauli. Teams, die die Geißböcke alle schlagen können und teilweise auch müssen, um die Klasse zu halten.
In diesen Partien werden die Kölner wahrscheinlich häufig mehr Ballbesitz als die Gegner haben oder zumindest mehr Ballbesitz als in den vergangenen drei Begegnungen. So überlässt zum Beispiel der FC Augsburg, gegen den die Kölner am Freitagabend ran müssen, gerne dem Kontrahenten den Ball. Eine Situation, in der Chávez mit seiner spielerische Stärke glänzen kann. So kann das Talent dem FC-Spiel dringend benötigte Impulse geben. Dass die Geißböcke diese nötig haben, zeigt sich an ihrer Bilanz gegen die kommenden sieben Gegner aus der Hinrunde: Gerade mal sechs Punkte holten die Domstädter in diesen Begegnungen. Nur gegen den HSV gelang ein Sieg. Ein Grund dafür war häufig, dass die Kölner sich mit dem Ball gegen kompakte Defensiven schwer taten, Chancen herauszuspielen. Eine Schwäche, die Chávez beheben könnte.
Für den 18-Jährigen kommen also nun die Wochen, in denen er sich beweisen kann und muss. Dafür, dass der Winterneuzugang seine Chancen bekommt, spricht zusätzlich, dass mit Isak Johannesson und Denis Huseinbasic die anderen beiden spielstärkeren, zentralen Mittelfeldspieler eher weniger überzeugen konnten. Letzterer reiste gar nicht erst mit nach Augsburg. „Er spielt eine Rolle in unseren Überlegungen“, sagte daher auch Kwasniok mit Blick auf das Spiel über Chávez. „Mal schauen, ob er uns von Beginn an helfen oder uns von der Bank Impulse geben kann.“
Ob der Coach den Youngster wirklich schon von Anfang an bringt, ist zwar nicht unmöglich, aber wohl eher unwahrscheinlich. Denn das Mittelfeldduo aus Tom Kraus und Eric Martel machte seine Sache gegen Hoffenheim sehr gut. Und gegen den FCA wird trotzdem auch die Physis eine Rolle spielen, da die Augsburger sehr robust agieren. Das spricht wieder eher gegen den Nationalspieler Perus. Aber selbst wenn das Talent am Freitagabend noch nicht spielt, wird Chávez in den nächsten Wochen gegen die direkten Konkurrenten bestimmt seine Chance bekommen, um sich zu beweisen.
Direct


Direct







































