GazeteFutbol.de
·25 mars 2026
Fenerbahce schlägt bei Duran-Gerüchten zurück – zugleich rückt Ouaissa als nächster Transfer ins Zentrum

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·25 mars 2026

Fenerbahce hat sich nach den zuletzt verbreiteten Behauptungen rund um Jhon Duran klar positioniert und zugleich kursieren neue Transfermeldungen für die kommende Saison. Während der Klub in einer ausführlichen Stellungnahme gegen aus seiner Sicht organisierte Manipulationen in den sozialen Medien vorging, rückt im Hintergrund mit Sami Ouaissa ein weiterer möglicher Neuzugang in den Fokus.
Auslöser der Debatte waren Aussagen, die Jhon Duran zugeschrieben wurden und in den sozialen Medien rund um Fenerbahce und Galatasaray verbreitet worden waren. Zuvor hatte bereits Zenit St. Petersburg erklärt, dass diese Aussagen nie gefallen seien.
Nun meldete sich auch Fenerbahce selbst zu Wort. Der Klub erklärte, man verfolge aufmerksam die „unbegründeten Behauptungen, verzerrten Informationen und organisierten Manipulationsversuche“, die zuletzt systematisch über soziale Netzwerke verbreitet worden seien. Zugleich teilte der Verein mit, dass gegen die betreffenden Personen und Konten rechtliche Schritte eingeleitet worden seien.
Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol
In der Stellungnahme machte Fenerbahce deutlich, dass Kritik und sportliche Bewertungen grundsätzlich akzeptiert würden, gezielte Falschmeldungen und Verleumdungen jedoch eine andere Qualität hätten. Der Verein betonte, dass die Verantwortung für die jüngsten Ergebnisse der Fußballmannschaft intern getragen werde, sich die Agenda des Klubs aber nicht durch anonyme Konten und künstlich erzeugte Wahrnehmungen bestimmen lasse.
Weiter hieß es, dass alle Themen, die aktuell auf der Tagesordnung des Vereins stünden, bei der Sitzung des Obersten Rates im April ausführlich behandelt würden. Damit verband der Klub ein Signal nach innen und außen, dass auf Spekulationen in sozialen Medien nicht mit Schweigen, sondern mit einer offiziellen Linie reagiert werde.
Parallel dazu wurde in den Niederlanden über eine neue Spur in der Transferplanung berichtet. Nachdem Ertan Torunogullari, Leiter der Fußballabteilung von Fenerbahce, das Eredivisie-Spiel zwischen NEC Nijmegen und SC Heerenveen auf der Tribüne verfolgt hatte, waren zunächst Spekulationen um Basar Önal aufgekommen.
Nach einem Bericht von De Telegraaf, der sich auf Quellen aus dem Umfeld von NEC Nijmegen stützt, galt das Interesse jedoch einem anderen Spieler aus demselben Team. Demnach soll Fenerbahce vor allem Sami Ouaissa beobachtet haben.
Der 21-jährige Rechtsaußen soll bei den Gelb-Blauen ernsthaft auf der Liste stehen. In dieser Saison kommt Ouaissa in 30 Spielen auf acht Tore und vier Vorlagen, was sein Profil für einen ambitionierten Kaderumbau zusätzlich unterstreicht.
Der Bericht verweist zudem darauf, dass NEC Nijmegen den Offensivspieler erst 2024 für 850.000 Euro von Roda JC Kerkrade verpflichtet hatte. Nun könnte die Ablösesumme bereits zwischen acht und zehn Millionen Euro liegen. Neben Fenerbahce sollen auch andere Vereine, darunter PSV Eindhoven, die Situation aufmerksam verfolgen.
Sollte es zu einer Einigung kommen, wäre Sami Ouaissa der zweite Neuzugang von Fenerbahce für die kommende Saison. Zuvor hatte der Klub bereits Adem Yesilyurt von Karsiyaka für die neue Spielzeit gebunden.
Damit ergibt sich bei Fenerbahce ein Bild aus zwei parallelen Linien: Einerseits versucht der Verein, die Debatte um Jhon Duran mit einer klaren offiziellen Stellungnahme einzufangen, andererseits laufen die Vorbereitungen auf die nächste Saison mit konkreten Beobachtungen und möglichen Transfers bereits sichtbar weiter.









































