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·4 avril 2025

Fenerbahce-Statement: Mourinho wurde vor Nasengriff-Ausraster provoziert

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Im Viertelfinale des türkischen Pokals kam es am vergangenen Mittwoch zum Istanbuler Stadtderby zwischen Fenerbahce und Galatasaray. Der 2:1-Sieg der Rotgelben geriet dabei in den Hintergrund: Nach Abpfiff kam es zu hässlichen Szenen. In der Nachspielzeit hagelte es infolge einer großen Auseinandersetzung vier Platzverweise. Fenerbahce-Trainer Jose Mourinho (62) fasste seinem Gegenüber zusätzlich an die Nase und sorgte somit für einen riesigen Eklat. Jetzt rechtfertigte der Verein das Handeln seines Übungsleiters – mit gegnersicher Provokation.

Fenerbahce unterstellt gegnerischem Coach „Absurdität und Dramatik“

Fenerbahce Istanbul hat in einem offiziellen Statement Stellung zum Nasengriff-Ausraster von Jose Mourinho am vergangenen Mittwoch bezogen. Der Hauptstadt-Klub begründet das Verhalten seines Übungsleiters damit, dass zuvor eine Provokation des Galatasaray-Trainers Okan Buruk (51) vorgelegen habe. ESPN zitiert aus der Stellungnahme: „Er (Buruk, Anm. d. Red.) provozierte unseren Trainer mit Gesten sowie Worten und besaß die Unverfrorenheit, eine respektlose Handbewegung zu machen, nachdem er die Polizeigrenze überschritten hatte.“


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„Nachdem unser Trainer ihm angesichts dieser Provokationen kurz an die Nase gefasst hatte, warf sich der Betroffene in übertriebener Weise zu Boden“, schildert Fenerbahce den Sachverhalt weiter. „Die Absurdität und Dramatik eines Menschen, dessen Nase berührt wurde, der zu Boden springt und sich sekundenlang windet, ist allgemein bekannt“, so der Klub. Des Weiteren erkenne man klare Muster, dass Buruk bereits in seiner aktiven Zeit als Spieler oftmals zum Übertreiben tendierte.

In der Folge fordert Fenerbahce, „dass die hässlichen Provokationen und das, was danach geschah, nicht einseitig bewertet werden sollten, sondern in einen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung“ gesetzt werden müssen. Es wird erwartet, dass Mourinho für diesen Nasengriff-Vorfall vom türkischen Fußballverband TFF bestraft wird. Daran dürfte auch das jetzt veröffentliche Statement nichts ändern. Bereits in der Vergangenheit war der portugiesische Übungsleiter negativ aufgefallen, so beleidigte er unter anderem einen Schiedsrichter. Galatasaray warf ihm außerdem schon rassistische Äußerungen vor.

(Photo by Ahmad Mora/Getty Images)

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