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·15 janvier 2026

Fenerbahce-Trainer Tedesco nach Beyoglu-Sieg: „Es war ein guter Test für uns“

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Fenerbahce hat in der Gruppe C des türkischen Pokals den nächsten Schritt gemacht. In der zweiten Woche setzte sich das Team auswärts bei Beyoglu Yeni Carsi mit 1:0 durch. Trainer Domenico Tedesco hob nach Abpfiff vor allem den Wert der Partie hervor: „Es war ein guter Test für uns. Vor allem im Hinblick darauf, Spieler zu sehen, die in den vergangenen Wochen nicht gespielt haben.“

Rotation, System und ein Ziel: gewinnen

Tedesco erklärte, dass die vielen Wechsel in der Startelf die Stabilität nicht grundsätzlich infrage gestellt hätten. „Wir haben hochwertiges Personal, obwohl wir mit acht verschiedenen Spielern rotiert haben“, sagte der Coach. In seiner taktischen Einordnung beschrieb er zudem variierende Staffelungen im Spielaufbau: Hinten sei phasenweise mit einer Viererkette agiert worden, in bestimmten Momenten habe es durch Einrücken einzelner Spieler wie eine Dreierstruktur gewirkt. Entscheidend sei aus seiner Sicht gewesen, das Tor zu erzielen und die Partie zu kontrollieren.


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Gleichzeitig benannte Tedesco Punkte, die ihm nicht gefielen. Gerade im letzten Drittel sei es möglich gewesen, „schneller, klarer und besser“ zu spielen. Für ihn war aber auch klar: Wenn ein Spiel lange offen bleibt, steigt das Risiko. „Wenn man das Ziel nicht findet, kann der Gegner wittern, Punkte holen zu können“, so Tedesco.

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Tedesco über die Chancenverwertung: Vertrauen in Talisca

Auf die Frage, ob Fenerbahce Probleme im Abschluss gehabt habe, antwortete der Trainer differenziert. „Heute ja, aber normalerweise nein. Normalerweise geht es uns besser“, sagte er und verwies darauf, dass im Fußball auch Spiele vorkommen, in denen Entscheidungen rund um den Strafraum nicht optimal ausfallen. Umso wichtiger sei gewesen, das Ergebnis einzufahren.

Besonders betonte Tedesco die Bedeutung des Treffers und den Moment des Torschützen. „Das von Talisca erzielte Tor war uns sehr wichtig. Ich freue mich sehr für ihn, es hat sehr gut funktioniert. Das hat gezeigt, dass wir ihm und seinem linken Fuß vertrauen können“, erklärte er.

En-Nesyri und die Wechselgerüchte: „Youssef ist unser Spieler“

Auch die Diskussionen um Youssef En-Nesyri kamen zur Sprache. Tedesco stellte klar, dass der Angreifer für ihn weiterhin fest zum Kader gehört. „Youssef ist unser Spieler. Er hat meine volle Unterstützung“, sagte er. Zudem berichtete der Coach von Kontakt zur marokkanischen Nationalmannschaft und übermittelte seine Wünsche: „Ich hoffe, er kommt ins Finale und erreicht mehr. Er hat es verdient.“

Tedesco stellte dabei insbesondere die Haltung des Spielers heraus: „Wann immer er gebraucht wurde, gab er immer sein Bestes.“

Transferperiode: Entscheidungen im Klub gemeinsam“

Im weiteren Verlauf der Pressekonferenz sprach Tedesco grundsätzlich über die Transferphase. Er betonte, dass er normalerweise nicht über Gerüchte spreche, und ordnete sein Vorgehen als Frage des Respekts ein. Gleichzeitig machte er deutlich, wie die Entscheidungswege im Klub aus seiner Sicht funktionieren.

„Ich spüre in diesem Klub große Unterstützung. Unser Präsident, Devin Özek, Ertan Torunogullari – sie arbeiten unglaublich hart. Wir treffen alle Entscheidungen gemeinsam“, erklärte Tedesco. Er nannte als Beispiele die Personalien Anthony Musaba sowie den Matteo Guendouzi-Transfer und fügte hinzu, dass es aus seiner Sicht besser sei, einen Spieler nicht ausschließlich nach einem Einzelwunsch zu holen, sondern im Sinne eines gemeinsamen Plans. „Wir arbeiten für das gleiche Ziel. Wir arbeiten für den Erfolg von Fenerbahce„, sagte er.

Linksverteidiger-Optionen: Oguz Aydin als Test

Abschließend ging Tedesco auf die Besetzung der linken Seite ein. Mit Blick auf verletzungsbedingte Engpässe in der Liga erklärte er, dass die heutige Aufstellung auch dazu diente, Optionen zu prüfen. Über den Einsatz von Oguz Aydin sagte er knapp: „Deshalb haben wir es versucht.“

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