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·30 mars 2026
Form, Restprogramm und Chancen der Abstiegskandidaten: Das spricht für den FC, das dagegen

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Simon Bartsch
30 März, 2026
Zwei Punkte trennen den FC vom Relegationsrang. Das Polster ist klein, die Ausgangslage aber noch akzeptabel. Es müssen nur Punkte her. Und die Konkurrenz muss ebenfalls Zähler einfahren. Das wird nicht unbedingt einfach.

Die Spieler des 1. FC Köln
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Form: Nachdem Urs Fischer das Team übernommen hat, ist es kaum wiederzuerkennen. Sechs Zähler sammelten die Rheinhessen an den ersten 13 Spieltagen. Seit Fischer da ist, waren es 18. Mainz hat sich auf den elften Platz hoch gearbeitet. Auch, weil die Defensive besser steht. So hat der Schweizer den Gegentor-Schnitt von 1,8 auf 1,3 mit seiner Mannschaft drücken können. Von den vergangenen fünf Spielen verlor Mainz keins und holte gute neun Punkte.
Restprogramm: Das Team von Urs Fischer hat nur noch zwei Top-Teams der Liga vor der Brust. Am Wochenende steht das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim an, Ende April erwartet der FSV noch die Bayern. Es gibt aber auch noch direkte Duelle mit Gladbach, St. Pauli und Heidenheim.
Chancen: Die Ausgangslage ist für die Rheinhessen mittlerweile eine sehr gute. Mit den 30 Zählern steht Mainz mit einem Bein auch für die kommende Spielzeit in Liga eins. Zudem können die 05er Abstiegskampf – zumindest sind die Mainzer in all den Jahren nur einmal abgestiegen. Das dürfte auch in diesem Jahr so bleiben.
Form: Nach einem kurzen Zwischensprint lief es zuletzt nicht mehr ganz so rund für die Rothosen. Aus den vergangenen sechs Spielen holte das Team von Merlin Polzin nur noch einen Sieg – den im direkten Duell gegen Wolfsburg. Mit 30 Zählern ist der HSV allerdings auch schon so gut wie durch.
Restprogramm: Obwohl die Ausgangslage eine gute ist, ist der HSV alles andere als durch. Denn das Restprogramm hat es durchaus in sich. Zum einen, weil Hamburg noch vier Mal in der Fremde ran muss. Zum anderen stehen noch Begegnungen gegen einige Topteams wie Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim an. Als direktes Duell gibt es noch den Leckerbissen gegen Bremen – das Nordderby.
Chancen: Zwar hat es auch der HSV locker in den eigenen Händen, allerdings könnte tatsächlich das Saisonfinale mit den Spielen gegen die Top-sechs noch zum Faktor werden. Der HSV rutscht noch einmal rein, aber die Klasse wird dennoch gehalten.
Form: Die Situation ist kompliziert, kann man wohl sagen. Zwar haben die Fohlen aus den vergangenen fünf Spielen ordentliche sieben Punkte geholt. Allerdings hat die Borussia von den vergangenen elf Partien auch nur zwei Spiele gewonnen. Zu allem Gladbacher Überfluss leidet Topscorer Haris Tabakovic aktuell unter Ladehemmungen. In den vergangenen fünf Spielen traf der Stürmer nicht.
Restprogramm: Das ist auch für die Borussia alles andere als einfach. Zwar hat die Mannschaft von Eugen Polanski noch vier Heimspiele vor der Brust. Und doch könnten die Partien in der Fremde das Zünglein an der Waage sein. Denn Gladbach hat von den letzten acht Auswärtsspielen nicht eins gewonnen. Zudem stehen auch noch einige schwere Spiele an. Unter anderem gegen den BVB, Heidenheim und Leipzig. Es gibt aber auch noch zwei direkte Duelle gegen die beiden Kellerkinder Heidenheim und Wolfsburg.
Chancen: Mit einem Erfolg gegen Heidenheim im Heimspiel am kommenden Wochenende könnten die Fohlen schon ziemlich viel in trockene Tücher bringen. Bei einer Niederlage würde Gladbach dann aber noch einmal ein wenig unter Druck geraten.
Form: Nach kleineren Startschwierigkeiten hat Daniel Thioune den Zündschlüssel in Bremen gefunden. Von den vergangenen vier Spielen hat Werder drei Begegnungen gewonnen und ist damit auf Rang 14 geklettert. Mit neun Zählern aus den vergangenen fünf Spielen belegt Werder den sechsten Platz der Formtabelle. Allerdings hat sich ein Kernproblem noch nicht verändert. Bremen benötigt die meisten Versuche, um ein Tor zu erzielen.
Restprogramm: Das hat es so richtig in sich. Zwar stehen noch die direkten Duelle gegen Köln und Hamburg an, doch das Team von Daniel Thioune trifft auch noch auf vier Mannschaften aus der Top-Sechs. Zu Hause stehen noch die Spiele gegen Dortmund und Leipzig an, auswärts geht es gegen Stuttgart und Hoffenheim.
Chancen: Werder befindet sich aktuell in guter Verfassung, hat sich aus der größten Not herausgespielt. Doch auf der Zielgeraden warten noch Stuttgart, Hoffenheim und am letzten Spieltag Dortmund. Bremen sollte also alles daran setzen, den Klassenerhalt in den kommenden Wochen in trockene Tücher zu bringen. Nicht aus Sicht der Kölner Anhänger. Denn in zwei Wochen wird das Spiel gegen den FC angepfiffen.
Form: Die Form ist bekannt – sie ist schlecht. Kein Sieg in den vergangenen sieben Spielen, zwei Erfolge in den jüngsten 18 und in dieser Phase zwölf Punkte. Beim FC hofft man natürlich auf einen Trainereffekt durch die Beförderung von René Wagner. Allerdings zeigen Studien, dass sich jene Effekte in Grenzen halten. Immerhin: Wenn es eine Auswirkung gibt, dann meist eine kurzfristige – und genau die braucht es in Köln.
Restprogramm: Da können sich die Geißböcke eigentlich nicht beschweren. Denn im Vergleich zu einigen Konkurrenten ist das auf dem Papier nicht das Allerschwerste. Allerdings steht am letzten Spieltag noch das Auswärtsspiel gegen die Bayern an. Bis dahin sollte der FC also nach aller Möglichkeit durch sein. Zwar steht mit Leverkusen noch ein weiteres Topspiel an, doch die Geißböcke haben auch noch drei Partien gegen die direkte Konkurrenz (St. Pauli, Bremen und Heidenheim).
Chancen: Wenn René Wagner die richtigen Stellschrauben findet, kann es für den FC gut ausgehen. Immerhin stehen die Geißböcke noch über dem Strich. Allerdings sind dafür auch einige Siege unerlässlich und daran haperte es bekanntlich zuletzt. Mit drei direkten Duellen vor der Brust ist alles möglich.
Form: Nach der kleinen Hochphase mit drei Siegen in vier Spielen im Februar, unter anderem mit Stuttgart und Hoffenheim, fehlten zuletzt wieder die Siege. Im März folgte nur ein Zähler. Immerhin zeigt sich die Defensive der Kiezkicker sehr stabil. In den vergangenen fünf Spielen gab es insgesamt nur fünf Gegentore. Mit sieben Punkten aus den vergangenen fünf Partien steht Pauli aber noch immer recht ordentlich in der Formtabelle da.
Restprogramm: Das Millerntor zeigte sich in den vergangenen Wochen als wahre Festung. Von den vergangenen sieben Heimspielen ging nur das letzte verloren. Da passt es für die Kiezkicker, dass noch vier Partien vor dem eigenen Publikum ausgetragen werden. Zudem stehen mit Mainz, Heidenheim, Köln und Wolfsburg noch vier direkte Duelle an. Allerdings trifft St. Pauli noch auf die Bayern und auf Leipzig.
Chancen: Über eine lange Phase zeigte sich St. Pauli sehr stabil und auf einem guten Weg, die Abstiegsplätze zu verlassen. Zuletzt stimmten die Ergebnisse nicht mehr. Dennoch spricht das Restprogramm dafür, dass Pauli mindestens den Relegationsplatz halten kann. Am letzten Spieltag könnte es zum Endspiel mit Wolfsburg kommen.
Form: Dass ein Trainerwechsel nicht immer die erhoffte Wirkung hat, zeigt der VfL Wolfsburg. Mit Paul Simonis und Daniel Bauer wurden bereits zwei Trainer bei den Niedersachsen entlassen. Der Erfolg ist bislang überschaubar. In der Formtabelle belegen die Wölfe mit nur einem Pünktchen den letzten Platz, in der gesamten Rückrunde gab es noch keinen Sieg, erst drei Unentschieden.
Restprogramm: In den verbleibenden sieben Spielen stehen noch fünf gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte an – unter anderem gegen Bayern, Frankfurt und Leverkusen. Die direkten Duelle gegen St. Pauli und Gladbach werden also absolute Pflichtaufgaben.
Chancen: Wolfsburg steuert dem ersten Abstieg der Vereins-Geschichte entgegen. Zumal nun erst einmal die Partien gegen Leverkusen und Frankfurt anstehen. Kein leichter Auftakt in das Saisonfinale. Sollten beide Partien verloren gehen, ist auch der Effekt des letzten Trainerwechsels zu Dieter Hecking wirkungslos verpufft. Für die Wölfe wird es also sehr eng.
Form: Seit 14 Begegnungen wartet das Tabellenschlusslicht mittlerweile auf einen Sieg. Damit ist Heidenheim das einzige Team der Liga, das in diesem Jahr noch keinen Dreier eingefahren hat. Immerhin luchste die Mannschaft von Frank Schmitt den Schwergewichten Leverkusen und Stuttgart zuletzt jeweils einen Punkt ab.
Restprogramm: Nicht mehr viel spricht für den Klassenerhalt der Heidenheimer. Ein kleiner Vorteil liegt im Saisonfinale. Das Tabellenschlusslicht spielt nur noch gegen eine Mannschaft aus der Top-Sechs (Bayern), hat dafür aber vier Partien gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte vor der Brust.
Chancen: Und dennoch sind die Hoffnungen auf den Klassenerhalt wohl nur noch sehr geringe. Heidenheim liegt mittlerweile neun Punkte hinter dem Relegationsplatz. Für eine Mannschaft, die seit 14 Spielen auf einen Sieg wartet, fehlt die Fantasie, wie der Rückstand aufgeholt werden kann. Seit dem 2. Spieltag belegt die Mannschaft von der Ostalb durchgehend einen der letzten drei Tabellenplätze.









































