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·10 mars 2026
Frankfurt: Brisante Entwicklung rund um Markus Krösche

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·10 mars 2026

Seit fast fünf Jahren ist Markus Krösche mittlerweile als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt tätig. Eine Zeit, in der der gebürtige Hannoveraner viel bewegt hat: Unter Krösche entkam die SGE dem Mittelfeld der Bundesliga und etablierte sich als regelmäßiger Anwärter auf die internationalen Plätze.
Die Krönung der Krösche-Ära war zweifelsfrei der Europa-League-Sieg 2022, doch daneben gab es weitere Meilensteine: Die Eintracht qualifizierte sich zweimal für die Champions League, stand dazu im Finale des DFB-Pokals. Wenn es um die vordersten Plätze der Bundesliga ging, musste man Frankfurt zuletzt immer auf dem Zettel haben.
Besonders beachtlich war Krösches Transferstrategie: Der Manager holte viele Spieler zum vergleichsweise kleinen Preis, mit der Vision, sie später für ein Vielfaches zu verkaufen. Das ging bei Stars wie Randal Kolo Muani, Omar Marmoush, Willian Pacho und Hugo Ekitiké prima auf.
Krösche und Eintracht Frankfurt – ein Match made in Heaven. Doch wie lange hält diese Beziehung noch?
Laut neuesten Angaben der Sport Bild müssen die Hessen plötzlich um den Verbleib ihres Sportchefs zittern. Demnach sei es "offener denn je", ob Krösche seinen Vertrag in Frankfurt erfüllt. Dieser ist bis 2028 datiert.
Der Grund für die Zweifel soll nicht die vergleichsweise schwache Saison sein, die die SGE derzeit spielt. Sondern vielmehr die übergeordnete Ausrichtung, welche der Verein anstrebt. Denn: Obwohl Ekitike im vergangenen Sommer für viel Geld verkauft wurde, machte der Verein acht Millionen Euro Verlust. Laut Sport Bild rechnet man auch in diesem Jahr mit einem Minus. Daher muss Krösche mit seinem Team in jedem Sommer einen Transferüberschuss von mindestens 30 Millionen Euro erwirtschaften.
Diese Strategie beißt sich jedoch auf Dauer. Denn wenn die eigene Erwartungshaltung am Main immer größer wird, kann man nicht jedes Jahr die größten Stars verkaufen, um diese mit neuen, entwicklungsfähigen Spielern zu ersetzen. Irgendwann muss die SGE dahin kommen, ihre besten Spieler halten zu können, um mit den Großen der Bundesliga mithalten zu können. Kann die Eintracht diesen Weg einschlagen?
Zusätzlich soll Krösche dem Bericht zufolge sauer auf Axel Hellmann sein. Beziehungsweise auf dessen Aussagen von der Mitgliederversammlung im Januar. Da hatte der Vorstandssprecher einen Seitenhieb auf den Sportvorstand losgelassen und die schwache Saison auch an der Kaderplanung festgemacht: "Ich glaube, wir haben an der einen oder anderen Stelle und Position den Kader falsch eingeschätzt, und wir müssen feststellen: Die eine oder andere Personalie hat schlichtweg nicht funktioniert."Damit mag Hellmann zwar Recht haben. Dennoch erscheint diese Aussage etwas undankbar, wenn man bedenkt, was Krösche bei der SGE bislang auf die Beine gestellt hat.
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