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·1 mai 2026

Frauen Fußball heute: Wann ist das Rückspiel der FC Bayern München Frauen gegen FC Barcelona?

Image de l'article :Frauen Fußball heute: Wann ist das Rückspiel der FC Bayern München Frauen gegen FC Barcelona?

Der FC Bayern steht im Halbfinal-Rückspiel der Champions League bei Barcelona vor einer gewaltigen Aufgabe und zugleich vor der Chance, die bittere 1:7-Pleite aus der Ligaphase endgültig abzuschütteln. Nach dem 1:1 im Hinspiel in München reisen die Triple-Jägerinnen mit Selbstvertrauen ins Camp Nou, wo bis zu 60.000 Zuschauer erwartet werden. Für die Münchnerinnen gilt dabei vor allem eines: Sie haben laut Giulia Gwinn „nichts zu verlieren“. Am Sonntag zeigt das ZDF das Spiel ab 16:30 Uhr live im Free-TV.

Giulia Gwinn vom FC Bayern München wärmt sich vor dem Google Pixel Frauen-Bundesliga-Spiel gegen 1. FC Union Berlin am 22. April 2026 im Stadion An der Alten Försterei in Berlin auf. (Maja Hitij / Getty Images)


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Von der Demütigung zur neuen Chance

Als die Bayern Anfang Oktober im Estadi Johan Cruyff antraten, verfolgten rund 4.400 Fans das Duell mit dem FC Barcelona. Damals setzte es für den deutschen Meister die größte Demütigung der jüngeren Vereinsgeschichte. Sieben Monate später bietet sich im legendären Camp Nou die Gelegenheit zur Revanche. José Barcala hatte schon nach dem Hinspiel in der Allianz Arena klargemacht: „Dieses Spiel gehört der Vergangenheit an“, sagte der Coach und ergänzte: „Wir haben daraus gelernt und uns in den vergangenen Monaten weiterentwickelt.“

Dass diese Entwicklung real ist, zeigten die Münchnerinnen beim hart erkämpften 1:1 am vergangenen Samstag. Genau daran müssen sie nun am Sonntag um 16.30 Uhr im Rückspiel anknüpfen, live im ZDF und bei Disney+, wenn der erste Einzug in ein Europapokal-Endspiel der Vereinsgeschichte möglich werden soll. Zweimal war Bayern im Halbfinale bereits gescheitert, im dritten Anlauf soll es nun klappen.

Bayern setzen auf Mut und Trotz

Die Ausgangslage ist klar, doch Einschüchterung ist bei den Bayern kein Thema. Gwinn betonte selbstbewusst: „Wir fahren dort hin und wissen genau, was es bedeutet, diesen letzten Schritt ins Finale zu machen.“ Barcelona, das zum sechsten Mal nacheinander das Endspiel erreichen will, spielt dabei keine Nebenrolle, aber auch keine, die den Münchnerinnen die Zuversicht nimmt. Im Gegenteil: Gwinn sagte über die Spanierinnen, sie könnten nach dem verpassten Sieg in München „gerne wütend kommen“, stellte aber ebenso klar: „Wir kommen sehr motiviert, wir kommen mit viel Vorfreude.“

Auch Bianca Rech ordnete das Remis aus dem Hinspiel als wichtige Grundlage ein. Die Direktorin sprach von „sehr gute Voraussetzungen“ für das Wiedersehen in Barcelona, mahnte zugleich aber vor der „Mammutaufgabe“. Es gehe schließlich nicht nur gegen die „beste Mannschaft der Welt“, sondern auch gegen die Erinnerungen an den Oktobernachmittag. Dennoch ist die Zuversicht im Lager des deutschen Meisters groß.

Personelle Rückschläge vor dem Duell

Der Weg ins Finale wird für die Münchnerinnen allerdings durch zwei Sperren erschwert. Sowohl Barcala als auch Franziska Kett fehlen im Rückspiel nach ihren Roten Karten. Besonders der Ausfall der 21-Jährigen wiegt schwer, zumal sie im Hinspiel als beste Bayern-Spielerin und Torschützin überzeugte. Rech sagte zuletzt bei MagentaSport, Kett werde der Mannschaft nach ihrem viel diskutierten Platzverweis wegen Zopf-Ziehens „sehr fehlen“. Die Offensivakteurin habe in der Allianz Arena „ein herausragendes Spiel gemacht“, sei „wirklich über sich hinausgewachsen. Das tut uns schon weh“.

Gleichzeitig zeigte sich die Bayern-Direktorin überzeugt, dass das Team den Rückschlag auffangen kann. „Die Mannschaft wird das wegstecken“, sagte Rech. Carolin Simon, die als mögliche Nachfolgerin für Kett links in der Abwehr in Frage kommt, formulierte bei Sport1 die Marschroute für den schweren Gang nach Spanien: Nach sicherer Meisterschaft und dem Finaleinzug im Pokal habe man in Barcelona „die Chance, etwas ganz Großes zu schaffen“. Deshalb werde das Team „alles dafür geben und dann wird man sehen, was dabei herumkommt“.

Hauptsache kein 1:7.

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