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·26 mars 2026
Fußball heute Länderspiel: Nagelsmanns Startelf für Deutschland gegen die Schweiz!

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Julian Nagelsmann will seine Karten schon vor der WM offenlegen: Beim Länderspiel in Basel gegen die Schweiz plant der Bundestrainer, in St. Jakob-Park bis zu neun Positionen der möglichen WM-Startelf preiszugeben. „Experimentieren“, betonte Nagelsmann vor dem Härtetest, „werden wir nichts mehr!“ Die Elf am Freitag (20.45 Uhr/RTL) soll der Mannschaft ähneln, die am 14. Juni in Houston gegen Neuling Curaçao auf die „Route 26“ geht – sein März-Kader für den „American Dream“ ist bereits „artverwandt“. Auf dem Weg zum fünften Stern will Nagelsmann mit dieser Personalentscheidung ein neues „Wir-Gefühl“ formen und die Vorbereitung auf den Turniersommer konkretisieren.

Neues DFB Trikot 2026 & Aufstellung – Die deutschen Nationalspieler vor dem Fußballspiel der Gruppe A der Europa-Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 zwischen Luxemburg und Deutschland am 14. November 2025 (Foto: JOHN THYS / AFP)
Julian Nagelsmann wird es anders machen als der große „Täuscher“ Sepp Herberger: Während Herberger 1954 in Basel Geheimniskrämerei betrieb und gegen die übermächtigen Ungarn in der Vorrunde seine B-Elf ranließ – zwei Wochen später wurde Deutschland gegen den geblendeten Topfavoriten erstmals Weltmeister –, will Nagelsmann seine WM-Karten schon im St. Jakob-Park offenlegen. In Basel will er bis zu neun Positionen der möglichen WM-Startelf zeigen. „Experimentieren“, sagte der Bundestrainer, „werden wir nichts mehr!“

Fußball heute Nationalmannschaft: Bundestrainer Nagelsmann benennt seinen DFB-KAder
Im Tor steht Oliver Baumann – diese Entscheidung ist gesetzt für das Spiel gegen die Schweiz. Joshua Kimmich bleibt trotz aktueller Sechser-Probleme Rechtsverteidiger; der Kapitän betonte die kollektive Verantwortung: „Ich erwarte“, sagte er, „dass sich jeder dem großen Ganzen mit 100 Prozent hingibt und sich reinwirft.“ Kimmich hob hervor, dass das neue deutsche Wir-Gefühl wettmachen solle, dass der viermalige Weltmeister laut Nagelsmann eben „nicht den besten Kader der Welt“ hat.
Baumann – Raum, Schlotterbeck, Tah/Rüdiger, Kimmich (Kapitän) – Stiller, Goretzka – Wirtz, Havertz, Gnabry – Undav
Vorhanden sind drei erstklassige Innenverteidiger – Nagelsmann muss zwischen dem als „Krieger“ beschriebenen Antonio Rüdiger und dem als „Leisetreter“ bezeichneten Jonathan Tah einen Nebenmann für den wegen seiner Stärke im Aufbauspiel gesetzten Nico Schlotterbeck wählen. Links in der Abwehr spielt David Raum. Zur Defensive sagte Nagelsmann: „brauchen wir ein gutes Gefühl und Stabilität“.
Für Basel fehlen Nagelsmann derzeit zwei Stammspieler und Mitglieder des mächtigen Bayern-Blocks: Aleksandar Pavlovic und Jamal Musiala. Die Münchner, zu denen neuerdings auch Jung-Dribbler Lennart Karl zählt, sollen laut Nagelsmann „Gier“ und das „Selbstverständnis für Siege“ in die Mannschaft tragen. Pavlovics „Klon“ auf der Sechs neben dem offensiven Leon Goretzka könnte Angelo Stiller sein.
Der nachnominierte Stuttgarter Angelo Stiller zählt zu den Spielern, die sich noch für eine WM-Nominierung empfehlen müssen. Musialas Part im „Dreizack“ mit Florian Wirtz und Rückkehrer Kai Havertz fällt Serge Gnabry zu; im Verlauf des Spiels darf Lennart Karl auf sein Debüt hoffen. Der 18-Jährige gehört wie Josha Vagnoman, Anton Stach oder Kevin Schade zu den „drei, vier“, die sich laut Nagelsmann „zeigen können“.
Bliebe die Neuner-Position: Im Angriff, betonte Nagelsmann, gehe es „viel um das Momentum“ – Auftritt: Deniz Undav. „Er hat eine super Quote“, lobte Nagelsmann, „so einen Stürmer kann man nicht zu Hause lassen.“ Quali-Held Nick Woltemade bliebe das Joker-Dasein, das ihm Nagelsmann in seinen „Rollengesprächen“ schmackhaft gemacht haben könnte.
Insgesamt will Nagelsmann eine neue „Variabilität“ sehen, einen Mix der Systeme, der „super einfach gehalten“ sei. Seinen Plan, taktisch wie personell, hat er sich über Monate zurechtgelegt. „Das Schlimmste, was passieren kann“, sagte er, „sei deshalb eine Pleite und die Erkenntnis: Alles war ‚für die Katz‘.“ Stattdessen soll wie im März des Aufbruchs vor der Heim-EM 2024 ein „Glaube“ entstehen, der im Idealfall bis zum Titel trägt.

Der Schweizerische Fussballverband gibt seinen Kader für die WM 2026 bekannt: Die offizielle Squad Announcement Grafik zeigt Granit Xhaka als Testimonial und listet alle nominierten Spieler — darunter Torhüter Keller, Kobel und Mvogo, Abwehrspieler wie Akanji, Elvedi und Rodriguez sowie Offensivspieler wie Embolo, Freuler, Ndoye und Vargas.
Was Kimmich mit der Schweiz verbinde? „Skifahren, Schnee, Berge“, sagte er, und, klar: „Fußball“. Die Elf um Vorkämpfer Granit Xhaka, prophezeite Nagelsmann, werde „uns alles abverlangen“. Nagelsmann warnt vor einem starken Gegner, der wie Ungarn 1954 eine unangenehme Aufgabe darstellen könne.
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