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·10 janvier 2026
Gala-Halbzeit reicht den Schwaben: Stuttgart feiert Kantersieg in Leverkusen!

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·10 janvier 2026

Im ersten Samstagstopspiel des neuen Jahres hatte es Bayer 04 Leverkusen zuhause mit dem VfB Stuttgart zu tun. In den letzten Saisons waren die Spiele zwischen diesen beiden Mannschaften stets unterhaltsam. Darauf hofften die Fans auch diesmal.
Beide Mannschaften sind sehr ambitioniert, wollen in der Bundesliga oben mitspielen und im Kampf um die Champions League ging es an diesem 16. Spieltag natürlich auch darum, gegen einen direkten Kontrahenten ein Zeichen zu setzen.
Die Gäste aus Stuttgart erwischten auch gleich einen sehr guten Beginn. Nach einer Flanke von der linken Seite kam Josha Vagnoman zum Kopfball und war dabei recht unbedrängt. Mit einem guten Fußreflex parierte Mark Flekken aus kürzester Distanz. Da waren keine zwei Minuten gespielt. Nach sechs Minuten war es dann aber passiert: Die bis dahin bessere Mannschaft ging in Führung. Nach einem Zuckerpass stand Jamie Leweling frei vor Flekken, der diesmal kein Körperteil mehr an den Ball bekam. Vorher hatte sich auch noch Robert Andrich verschätzt. Leverkusen war ein wenig überfordert mit der Geschwindigkeit, mit der Stuttgart nach vorne spielte. Ein Leweling-Tor zählte wegen Abseits nicht, das hätte das Spiel schon massiv in eine Richtung kippen lassen können.
Genau in der ersten ordentlichen Phase der Leverkusener bekam der VfB Stuttgart einen Strafstoß zugesprochen. Grund war ein plumpes Belocian-Foul. Maximilian Mittelstädt blieb vom Elfmeterpunkt cool und erhöhte auf 2:0. Wenig später zeigte Alexander Nübel auf der anderen Seite eine sehr gute Parade nach einem abgefälschten Fernandez-Schuss. Leverkusen war jetzt etwas besser im Spiel, die Partei war offener. Was man aber merkte: Wenn Stuttgart schnell umschaltete, war Vollalarm. Das passierte nach 44 Minuten, als Leweling schon zum zweiten Mal traf. Nur 75 Sekunden später erzielte Deniz Undav Saisontor Nummer neun. 0:4 stand es jetzt! Noch vor der Halbzeit!

Foto: Getty Images
Nach dem Seitenwechsel hatte Leverkusen ein wenig die Chance, selbst in Erscheinung zu treten. Gleich drei Abschlüsse gab es nach der Pause, aber man hatte nie den Eindruck, dass das komplett gegen den Willen der Schwaben passierte. Es war weiterhin ein Spiel, das recht unterhaltsam war, weil es Chancen auf beiden Seiten gab. Nübel parierte einen Grimaldo-Schuss, Nartey scheiterte für den VfB. Etwas mehr als eine Stunde war gespielt als Leverkusen nach einem Chabot-Foul einen Elfmeter zugesprochen bekam. Grimaldo schob den Ball lässig in die Mitte – 1:4!
Die Werkself konnte generell erhobenen Hauptes auf die zweite Halbzeit schauen, denn man hatte weniger Verlegenheiten im eigenen Spiel, es gab weniger individuelle Fehler und einige Abschlüsse. Im Endeffekt half das aber alles nicht mehr viel, es blieb beim 4:1 für Stuttgart.









































