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·25 avril 2026
"Gehört auch dazu": Verständnis beim FCK für den Fan-Frust

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Nun gab es auch im eigenen Stadion einen schwachen Auftritt vom 1. FC Kaiserslautern, wie es die Fans meistens in dieser Saison nur auswärts erlebt haben. Dementsprechend enttäuscht zeigten die Anhänger sich nach dem Abpfiff.
Eine 0:2 Niederlage gegen Eintracht Braunschweig stand am Ende auf der Anzeigetafel. Die Pfiffe der Fans waren nach dem Spiel nicht zu überhören. "Die Reaktion der Zuschauer zeigt, wie unzufrieden die Fans heute waren. Wir sind auch sehr unzufrieden", konnte Fabian Kunze die Fans verstehen. "Am Ende gehört es auch dazu, sich den Fans zu stellen. Das ist nicht schön, da hat man viele enttäuschte und wütende Gesichter gesehen", ergänzte dieser zu den Gesprächen nach der Partie.
Auch Torsten Lieberknecht äußerte sich ähnlich. "Uns hat die Tiefe gefehlt, um den Gegner vor größere Probleme zu stellen und das Stadion anzuzünden. Stattdessen haben wir das Stadion eher in eine andere Richtung angezündet, sodass dann auch die Fans verständlicherweise gepfiffen haben", wird der Trainer bei "Der Betze Brennt" zitiert. Nach dem 0:3 in Kiel boten die Pfälzer bereits im zweiten Spiel in Folge gegen einen Abstiegskandidaten eine erschreckend schwache Vorstellung.
Das man das zweite Mal in Folge kämpferisch klar unterlegen war, ärgerte die Beteiligten nach dem Abpfiff. "Es muss uns aber bewusst sein, gegen welche Gegner wir spielen, wo die stehen. Für diese Mannschaften geht es um alles", so Daniel Hanslik. Dann sei er fest davon überzeugt, dass man die Situation in den letzten drei Spielen wieder kippen könne mit positiven Resultaten. Dafür bedarf es aber einer deutlichen Leistungssteigerung.
"Das war ein ganz schwaches Spiel. Am Fernseher hätte man wohl einfach ausgeschaltet", erklärte auch Marcel Klos nach dem Spiel seine Unzufriedenheit. An einen Trainerwechsel denkt der Sportdirektor allerdings weiterhin nicht. "Torsten Lieberknecht ist unser Trainer und bleibt unser Trainer", stärkte dieser dem Übungsleiter den Rücken. "Dass wir keine Leidenschaft haben, kann ich nicht bestätigen", stellte der Funktionär klar.
Einen Wechsel gab es vor dem Spiel auf der Torhüterposition. Nachwuchstalent Enis Kamga bekam eine Chance, um Erfahrungen zu sammeln. Und das tat der Torhüter auch, sah der Youngstar beim ersten Gegentor immerhin nicht gut aus und zeigte kurz darauf auch bei einem Rückpass Nervosität. "Das war heute sein allererstes Spiel, da ist jetzt keine Welt untergegangen für den Jungen. Das war hoffentlich für ihn ein Start für eine lange, erfolgreiche Karriere. Wir sind alle von seiner Qualität überzeugt", stärkte ausgerechnet Stammtorhüter Julian Krahl den Rücken von Kamga. Weiter geht es für den FCK nächste Woche Samstag auswärts in Dresden (13:00 Uhr).
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