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·22 juillet 2026

"Gehört zum Fußball dazu": Weltmeister Gavi verteidigt Argentinien-Ausraster

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Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien sorgten die argentinischen Nationalspieler mit Handgreiflichkeiten für Schlagzeilen. Ausgerechnet ein Betroffener nimmt die Südamerikaner nun in Schutz.

Die Bilder gingen um die Welt. Nach dem 0:1 nach Verlängerung im WM-Finale von East Rutherford verlorren einige Argentinier die Nerven. Leandro Paredes (32) attackierte die Spanier Eric García (25) und Gavi (21). Paredes traf Gavi im Gesicht, schubste ihn zu Boden. Co-Trainer Roberto Ayala schlug Dani Olmo. Die FIFA ermittelt.


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Gavi nimmt Argentinien in Schutz

Man hätte erwarten können, dass die attackierten Spanier Sanktionen fordern. Doch Gavi wählt einen anderen Weg. Wie Fabrizio Romano berichtet, sprach sich der Barça-Youngster gegen Sperren für die argentinischen Nationalspieler aus.

"Ich denke nicht, dass argentinische Spieler gesperrt werden sollten", so Gavi. "Ich verstehe, dass das kein gutes Bild für die Kinder abgibt, aber der Fußball hatte immer schon eine aggressivere Seite." Der Mittelfeldakteur des FC Barcelona weiter: "Alles, was passiert ist, gehört für mich zum Fußball dazu."

FIFA-Ermittlungen laufen

Die FIFA hat einen Disziplinar- und Ethikstaatsanwalt eingesetzt, der die Vorfälle rund um das Finale prüfen soll. Paredes soll nach dem Abpfiff die Rote Karte gesehen haben, offiziell taucht sie im Spielbericht alllerdings nicht auf. Laut der BBC ist im Spielbericht nur die Gelbe Karte aus dem Spiel gegen Paredes vermerkt.

Messi und Scaloni weg?

Bei der argentinischen Nationalmannschaft deutet sich indes eine enorme Veränderung an. Kapitän Lionel Messi soll seinen Teamkollegen mitgeteilt haben, dass das Endspiel sein letzter Auftritt für die Albiceleste war.

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