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·22 avril 2026

"Gibt kaum etwas Schöneres": MSV will im Aufstiegsrennen vorlegen

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Es sind zwei Wochen der Wahrheit für den MSV Duisburg. Am Freitag gastieren die Zebras in Aachen – beim zweitstärksten Team der Rückrunde. Duisburg will mit seinem Lauf von drei Siegen in Serie dagegen halten – und die Alemannia nicht nur auf Gindorf und Schroers beschränken.

"Wenn wir gewinnen…"

Flutlicht, zwei formstarke Teams und ein ausverkauftes Haus mit rund 6.000 Fans aus Duisburg: Am Freitag trägt das Duell zwischen Alemannia Aachen und dem MSV Duisburg nicht umsonst das Label Topspiel – zumindest die Rahmenbedingungen stimmen. Sieben der letzten acht Partien hat Aachen gewonnen. Der Sprung auf den Relegationsplatz ist zwar eher unwahrscheinlich, dennoch ist auch Rang vier von großer Bedeutung, da er die direkte Qualifikation für den DFB-Pokal bedeutet. Duisburg hingegen will im Aufstiegsrennen vorlegen und zumindest über Nacht auf Platz zwei klettern.


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Genau das gefällt MSV-Trainer Dietmar Hirsch besonders: "Wenn wir gewinnen, ist das ein super Start ins Wochenende. Wenn nicht, hofft man natürlich, dass die Konkurrenz patzt. Aber ich habe es schon als Spieler so empfunden: Es gibt kaum etwas Schöneres, als am Freitagabend vorzulegen." Nach der Niederlage gegen Rot-Weiss Essen schien der MSV bereits aus dem Rennen, doch drei Siege in Folge haben die Zebras zurückgebracht. Entsprechend klar ist die Zielsetzung: "Wir wollen aufsteigen. Die offensive Art, damit umzugehen, tut der Mannschaft gut. Wir haben viel Selbstvertrauen, trainieren fokussiert, lachen aber auch viel. Der Spaß ist da und das ist wichtig. Jetzt zählen nur noch die Ergebnisse."

"Zwei Spieler stehen nie allein für den Erfolg einer Mannschaft"

Das Restprogramm ist anspruchsvoll. Mit Aachen und eine Woche später Energie Cottbus warten direkt zwei richtungsweisende Spiele. Gegen die Alemannia trifft Duisburg auf das zweitstärkste Team der Rückrunde. Maßgeblichen Anteil daran haben Lars Gindorf und Mika Schroers, die zusammen auf 40 Tore kommen. Für Hirsch wäre es jedoch ein Fehler, den Fokus nur auf dieses Duo zu legen: "Zwei Spieler stehen nie allein für den Erfolg einer Mannschaft. Aachen hat weitere starke Akteure und auch eine gute Bank. Sie haben Momentum und Energie, aber die haben wir auch."

Personell muss Hirsch weiterhin auf Kapitän Alexander Hahn verzichten. Der Abwehrspieler trainiert zwar individuell, "aber für das Mannschaftstraining ist es noch zu früh". Auch Jesse Tugbenyo, Max Dittgen, Dennis Borkowski, Omer Hanin und Florian Egerer stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Dafür kehrt der zuletzt rotgesperrte Aljaz Casar zurück: "Aljaz gehört zu unseren wichtigsten Spielern."

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