Große Namen, große Ansage? Magenta will an WM-Erfolg anknüpfen | OneFootball

Große Namen, große Ansage? Magenta will an WM-Erfolg anknüpfen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90PLUS

90PLUS

·16 juillet 2026

Große Namen, große Ansage? Magenta will an WM-Erfolg anknüpfen

Image de l'article :Große Namen, große Ansage? Magenta will an WM-Erfolg anknüpfen

Ob es schon am Sonntagabend etwas zu verkünden gibt? Im Finalstadion von East Rutherford wird Jürgen Klopp noch einmal mit dem MagentaTV-Mikrofon vor der Kamera stehen, das WM-Endspiel zwischen Spanien und Argentinien analysieren – und wohl kaum um Fragen zu seiner Zukunft als designierter Bundestrainer herumkommen. Doch völlig gleich, ob Klopp seine bevorstehende Unterschrift vor einem Millionenpublikum ankündigt oder sich noch bedeckt halten wird: Der Telekom dürfte er so oder so einen glänzenden WM-Abschluss bescheren.

Das jedenfalls legen die Zahlen nahe, die das Unternehmen am Donnerstag veröffentlicht hat: 200 Millionen Zuschauer erreichte das Unternehmen mit seiner Streamingplattform MagentaTV bislang während des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada. Für den Konzern aus Bonn ein neuer Rekordwert für Übertragungen von Sportevents; bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland waren es insgesamt 70 Millionen Zuschauer.


Vidéos OneFootball


Magenta hat für die Zukunft viel vor

Maßgeblich beteiligt am Erfolg: die prominente Experten-Riege um Klopp, Thomas Müller, Mats Hummels und Tabea Kemme. Mit launigen wie präzisen Analysen hatte das Quartett die mediale Aufmerksamkeit rasch auf seiner Seite, die Dynamik um Klopps bevorstehendes DFB-Engagement tat ihr Übriges.

TV-Chef Arnim Butzen sieht die Bilanz als Ansporn, auch bei der Frauen-WM 2027 und der Männer-EM 2028 „ein Turniererlebnis der Superlative“ zu bieten. Von beiden Großereignissen wird MagentaTV sämtliche Spiele übertragen, für die EM 2028 hat die Telekom Sublizenzen von ARD und ZDF erworben. Bei der diesjährigen WM hingegen hatten die öffentlich-rechtlichen Sender für ein Rechtepaket von insgesamt 60 Spielen laut Medienberichten zusammen 152 Millionen Euro an die Telekom gezahlt. MagentaTV sicherte sich den Zuschlag für alle 104 Partien.

Derweil ist längst der Wettstreit um die Rechte für die Fußball-WM 2030 entflammt. Für das Turnier mit den Hauptgastgebern Spanien, Portugal und Marokko soll wieder die Telekom aussichtsreich im Rennen liegen. Mit der diesjährigen WM hat das Unternehmen, das die Kundenzahl für sein Fernsehangebot in Deutschland von fünf auf zehn Millionen steigern möchte, gute Erfahrungen gemacht – im bisherigen Turnierverlauf habe es doppelt so viele Absätze gegeben wie bei der EM 2024, hieß es.

Die Kür soll am Sonntag erfolgen, beim Endspiel in New Jersey werden Klopp, Müller, Hummels und Kemme wie auch Moderator Johannes B. Kerner und Moderatorin Laura Wontorra sowie Kommentator Wolff Fuss dabei sein. Anpfiff ist um 21.00 Uhr MESZ, die Partie wird auch im ZDF übertragen. Das Spiel um Platz drei zwischen Frankreich und England am Samstag (23.00 Uhr MESZ) läuft exklusiv bei MagentaTV.

Insgesamt hatte sich die Telekom die Rechte für 44 Exklusiv-Partien gesichert, beim Viertelfinalkracher zwischen Norwegen und England (1:2 n. V.) sahen durchschnittlich acht Millionen Menschen zu. An solchen Zahlen wird sich die Telekom bei den kommenden Turnieren messen lassen müssen – und das künftig wohl ohne Quotengarant Jürgen Klopp.

À propos de Publisher